Zombie Land Germania: Scheintote, Untote, Vollpfosten und jede Menge Vampire – ein Film von Gerhard-Stefan Neumann …


In der Bundesrepublik Deutschland, angeblich einem der reichsten Länder der Welt müssen vorsichtig geschätzt, etwa 52.000 Menschen als Obdachlose ihr leben bei Wind und Wetter auf unseren Straßen verbringen. Und wenn sie viel Glück haben, dann ergattern sie gelegentlich einen der wenigen Plätze in einer der wenigen und verlausten Notunterkünfte.

Es ist eine Schande für unser Land!

Zu dieser Misere kommen noch etwa eine Million Menschen – und ich wiederhole es noch einmal – eine Million Menschen die als sogenannte Wohnungslose bei Bekannten, Freunde und Verwandten vorübergehend Unterschlupf gefunden haben und die schon froh und dankbar sind, wenn sie gelegentlich einen Übernachtungsgutschein in irgendeiner Kaschemme vom Sozialamt ergattern können.

Es ist eine Schande für unser Land!

Und dann entblödet sich unsere Frau Bundeskanzler vor gut drei Jahren nicht, unsere Grenzen für mehrere hunderttausend sogenannte Flüchtlinge aus dem nahen und mittleren Osten zu öffnen.

Na klar doch – wir schaffen das! Was für eine hanebüchener Unsinn, was für ein Schwachsinn!

Die bedauernswerten Leute hocken nach wie vor in irgendwelchen dubiosen Flüchtlingsunterkünften und ergehen sich in irgendwelchen Hirngespinsten und Wahnvorstellungen über das ach so gelobte Land und erkennen jeden Tag ein kleines bisschen mehr, dass sie vom Regen in die Traufe gekommen sind.

Die Bundesrepublik Deutschland ist nicht das gelobte Land, weder für die eigenen und schon gar nicht für die fremden Menschen die bei uns Zuflucht gesucht haben. Deutschland ist das Land der Leih- und Zeitarbeit, das Land der Hungerlöhne und der Armutsrenten, das Land der Vermögenden, der Wohlhabenden, der Reichen und der Superreichen!

Die Reichen in Deutschland werden von Tag zu Tag immer reicher, während die Armen in Deutschland von Tag zu Tag immer ärmer werden und das ist von der bei uns herrschenden politischen und wirtschaftlichen Klasse genau so und nicht anders gewollt.



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Alternative Deutschland: Die Biedermänner zeigen ihr wahres Gesicht – ein Film von Gerhard-Stefan Neumann …


In diesen Stunden wurde bekannt, dass sich ihre kaiserliche Majestät Angela die Letzte, Herrscherin von Deutschland, Europa und der halben Welt auf dem Flug nach Argentinien zum G20 Gipfel in allerhöchster Gefahr befunden haben soll.

Nun, ich wünsche unserer hoch zu verehrenden Frau Bundeskanzler wirklich nichts Böses – und wenn ja, was Sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit voraussetzen können – aber ich werde Teufel tun, dies der deutschen Öffentlichkeit kundzutun.

Die Welt stand jedenfalls wieder einmal kurz vor dem Abgrund und auch die Erdachse soll für einen kurzen Moment aus dem Takt gekommen sein, als die verhängnisvolle Nachricht über die Fernschreiber der Agenturen lief.

Die Herren Putin und Trump rauften sich im fernen Argentinien schon bereits die noch wenigen verbliebenen Haare und fragte sich verzweifelt und völlig fassungslos, was nun aus ihnen werden sollte, wenn sich ihre deutsche Mutti, die Matrone Germania nicht mehr um sie kümmern könnte.

Nach bislang unbestätigten Meldungen soll zwar in Köln-Bonn eine Ersatzmaschine bereitgestanden haben, aber leider fand sich keine Mannschaft die das Ding hätten fliegen können und sollen und dürfen und sowieso und überhaupt.

Aber, meine sehr verehrten Damen und Herren und liebe Freundinnen und Freunde, es passt ja alles nur zu wunderbar in das ach so tolle deutsche Bild:

Autos die nicht fahren, Flugzeuge die nicht fliegen, Schiffe die nicht schwimmen und Panzer die nicht schießen.

Konrad Adenauer, Franz-Josef Strauss und Helmut Kohl würden in ihren Gräbern rotieren, wenn sie wüssten, was aus ihrem Deutschland geworden ist.



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Ein Käfig voller Narren: Und die Höllenhunde bitten zum fröhlichen Tänzchen – ein Film von Gerhard-Stefan Neumann …


Lassen Sie mich bitte gleich zu Beginn meines heutigen Beitrages ein paar Anmerkungen in eigener Sache machen:

Einer meiner super schlauen Kommentaren vom alternativen und rechten Rand meinte in seiner gottgegebenen Klugheit und Weisheit fragen zu müssen, warum ich in diesen Tagen bereits veröffentlichte Videobeiträge noch einmal hochgeladen habe.

Nun, die Sache ist ganz einfach:

Ich wurde in diesen Tagen massiv und mit dem Ergebnis gehackt, dass meine Accounts in den sozialen Medien de facto und unisono gelöscht wurden.

Nun, es ist so, das ich mit Facebook und Twitter ohnehin nicht viel am Hut hatte, denn bekanntermaßen kann man immer nur einem Herrn dienen, will heißen, mir fehlte schlicht und ergreifend einfach die Zeit um mich damit intensiver beschäftigen zu können und letzten Endes muss ich ja irgendwie und irgendwo noch ein bisschen Kohle verdienen.

Nach Aussage von Fachleuten stehen hinter der üben Attacke vermutlich kremltreue Aktivisten und Organisationen, die halt auf diese Art und Weise einige unliebsame Autoren mundtot machen möchten – was ihnen aber nicht gelungen ist und auch nie gelingen wird.

Das ich auf YouTube die Kommentarfunktion inzwischen gelöscht habe, hat natürlich auch seine Gründe:

Ich bin es ganz einfach leid, mich diesen absolut albernen und dümmlichen Kommentaren zu beschäftigen den es zudem an allem fehlt, nämlich ein Grundwissen an und über die deutsche Sprache – oder anders formuliert:

Große Klappe und nicht in der Lage, einen Satz in deutscher Sprache halbwegs richtig zu formulieren, geschweige denn, zu artikulieren.

Und natürlich ist es so und da brauche ich gar nicht um den heißen Brei herumzureden, das es die von kremltreuen und bezahlten IKM Lohn- und Auftragsschreiber und auch Trolle waren, die mich in schöner Regelmäßigkeit mit ihren verbalen Ergüssen überschüttet haben – es war einfach widerlich!



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United Europe: Rechte Populisten versus Vereinigte Staaten von Europa – ein Film von Gerhard-Stefan Neumann …


Europa und die Europäer wachsen zusammen und dies jeden Tag ein kleines Stückchen mehr und das ist gut so und so soll es auch bleiben und so soll es auch weitergehen.

Leider geschieht diese europäische Kooperation bislang nahezu und dies fast ausschließlich auf einer gesellschaftlichen, einer privaten und einer wirtschaftlichen Zusammenarbeit – die politische Union Europas und das damit verbundene Elend der sogenannten Nationalstaaten bliebt immer noch außen vor.

Seit gut siebzig Jahren bauen nun die Deutschen und die Europäer an ihrem sogenannten Haus Europa herum und sie sind letzten Endes über einen ziemlich armseligen Bretterverschlag nicht hinausgekommen.

Von den großen Träumen der Herren Adenauer, Monet, Schumann und Paul Henri Spaak ist so gut wie nichts übriggeblieben. Schlimmer noch, die Europäer sind zur Lachnummer der halben Welt geworden und ich habe inzwischen den Eindruck gewonnen, dass sich die Europäer ihrem traurigen Schicksal mehr oder weniger hilflos und kraftlos ergeben haben.

In der Bretterbude Europa pfeift der Wind durch die maroden Verschläge und im Winter hocken die Europäer ganz eng aneinander gekuschelt und lausen sich die vom Sturm zerzausten Felle.

Soweit ist es also mit den ach so stolzen und einstmals ach so arroganten Europäern geworden. Ganz offenbar haben zwei furchtbare Weltkriege es nicht geschafft, die deutschen und die europäischen Horden so einigermaßen zur Raison und zur Vernunft zu bringen.

Statt ihre Nationalstaaten auf dem Müllhaufen der Geschichte ein für allemal zu entsorgen und den politischen Bunds fürs Leben zu schließen, will heißen, endlich die Vereinigten Staaten auszurufen und zu gründen, hockt diese heruntergekommene Bande immer noch in ihren armseligen Behausungen und träumt von den angeblich so glorreichen Zeiten der deutschen und der europäischen Kleinstaaterei.

Noch sind es siebenundzwanzig mehr oder weniger unvollkommene und unbedeutende und heruntergekommene Länder die sich Europäische Union oder besser gesagt, die Europäische Lachnummer nennen.



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Machtkampf Union: Wer hat Angst vor dem schwarzen Mann – ein Film von Gerhard-Stefan Neumann …


In diesen aufgeregten Tagen hat seine bayerische und göttliche Majestät, Horst der Erste, Herrscher von Ingolstadt, Deggendorf, Straubing und der Winkelmoos Alm seinen erstaunten Untertanen allergnädigst mitgeteilt, dass er nun doch beabsichtige, seinen Ziehsohn und den letzten Tempelritter, Hans-Georg vom Stamm der gescheiterten und verkrachten Verfassungsschützer in die politische Hölle zu verbannen.

Horst der Erste verkündete diese schicksalsschwere Entscheidung mit tränen erstickter und gebrochener Stimme und er zeigte sich vom Verhalten seines Ziehkindes menschlich als zutiefst enttäuscht.

Was war geschehen?

Der so in Ungnade gefallene Hans Georg hat in einer seiner letzten Reden vor der geneigten Versammlung aller europäischer Wegelagerer, Raubritter und Waschlappen – Verzeihung, es muss natürlich heißen Schlapphüte – seinen Beschützer, Gönner und Förderer, eben Horst dem Ersten, verbal kräftig dorthin getreten, wo es bei einem männlichen Wesen bekanntermaßen besonders wehtut.

Nun, meine lieben Freundinnen und Freunde, das wäre, wie aus den für gewöhnlich gut unterrichteten Kreise zu erfahren war, nicht weiter tragisch gewesen und Horst der Erste hat die verbale Attacke auf sein wertvollstes Körperteil seines so missratenen Ziehsohnes auch gut überstanden – denn wo nichts ist, da kann auch bekanntlich nichts wehtun.

Hans-Georg der letzte Tempelritter und Schutzpatron aller Schlapphüte und solcher die es noch werden wollen, hat es nämlich gewagt, die jüngsten Ereignisse in der sächsische Metropole Chemnitz noch einmal einer genaueren Betrachtungsweise zu unterziehen – was natürlich mit der regierungsamtlichen Hofberichterstattung in keinster Weise kompatibel war.

Nun, meine lieben Freundinnen und Freunde, wie Sie sicherlich noch wissen werden, hatte ich für meinen Teil in mit den Geschehnissen von und um Chemnitz herum auch eines etwas andere Sicht der Dinge. Bei näherer Betrachtung muss ich aber heute fairerweise sagen, das es so, wie es die Hofberichterstatter damals formuliert haben, eben auch nicht gewesen sein kann.



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Zeitenwende Deutschland: Angela Merkel und der lange Abschied von der Macht – ein Film von Gerhard-Stefan Neumann …


Im politischen Berlin und in den beiden Landeshauptstädten München und Wiesbaden überschlagen sich in diesen Tagen die Ereignisse – was natürlich für uns politische Journalisten und politische Kommentatoren eine gewisse Herausforderung darstellt.

So geht es auch in meinem heutigen Beitrag gelegentlich etwas durcheinander, aber das sind meine Abonnenten und Abonnentinnen von mir ja fast schon gewohnt.

Bevor ich auf die Ereignisse von diesem Sonntag und damit zur Hessenwahl komme, lassen Sie mich noch bitte kurz auf zwei wichtige und herausragende Geschehnisse der letzten Woche zurückkommen.

Vielleicht nur kurz so viel:

Für die Armen und Schwachen in Hessen ändert sich rein gar nichts – will heißen, sie bleiben auch nach dieser Wahl arm und schwach. Die bei uns herrschende politische und wirtschaftliche Klasse hat auf der ganzen Linie den Sieg davongetragen – vielleicht mit der kleinen Einschränkung, dass auf der nicht mehr ganz blütenreinen schwarzen Weste ein paar grüne Flecken mehr dazugekommen sind. Ob da noch ein paar kleine gelbe Flecken hinzukommen werden, wird sich erst in den nächsten Tagen zeigen.

Auf Druck der beiden zurückliegenden Landtagswahlen hat sich Angela Merkel doch zu dem Entschluss durchgerungen, wenigstens einen Teil ihrer Macht abzugeben. Allerdings und das ja mehr als erstaunlich, möchte sie bis zum Ende der Legislaturperiode Bundeskanzlerin bleiben.

Soviel Unverfrorenheit muss man sich erst einmal vorstellen.

Die Deutschen können diese Dame in ihrer ganz großen Mehrheit schlicht und einfach nicht mehr ertragen, nicht mehr sehen und die eigene Partei übrigens auch nicht.

Die Dame hat versagt und zwar auf der ganzen Linie:

Einmal, in dem sie die große und stolze Volkspartei CDU in einer nicht verantwortbaren Art und Weise nach links gerückt hat. Die DDR 2.0 lässt schön grüßen. Sie hat in der Euro Rettungspolitik versagt und sie hat es zugelassen, dass die Ersparnisse von deutschen Sparern und Rentnern und dies im wahrsten Sinne des Wortes den Bach heruntergegangen sind. Die Energiewende ist und war nicht nur übereilt, sie war schlicht und einfach dilettantisch und die Öffnung der bundesdeutschen Grenzen im Jahre 2015 war in meinen Augen – und so wie ich das sehe – ganz einfach ein Verbrechen am deutschen Volk.



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Bayern Wahl 2018: Der große Knall ist (vorerst) ausgeblieben – ein Film von Gerhard-Stefan Neumann …

 


In diesen aufgeregten Tagen erzählen uns die obersten politischen Staatsschauspieler immer wieder und permanent wie All Rad, wie angeblich wichtig die politische Stabilität in diesem unserem Lande wäre.

Nun, so wie ich das sehe, denken dabei unsere führenden politischen Pappnasen wohl eher an die eigene Stabilität, das eigene Fortkommen, an das eigene Pöstchen, an die eigene Macht und vor allem an das eigene Geld.

Es ist bei uns doch alles wie gehabt, wie bekannt, wie stabil – halt so wie immer halt.

Nach letzten und unbestätigten Meldungen soll und wird der Brexit noch einmal auf unbestimmte Zeit verschoben, will heißen, die in Brüssel amtierende Kommission tut alles, aber auch wirklich alles, um die britischen imperialistischen Ausbeuter und Sklaventreiber in der Europäischen Union zu halten.

Nicht viel besser sieht es mit und in Italien aus. Die Italiener machen da munter weiter wo sie aufgehört haben – nämlich beim und mit dem Schuldenmachen.

Können sie auch ganz beruhigt tun, denn die blöden Deutschen werde ihnen gerne aus der derzeitigen finanziellen Verlegenheit helfen – und natürlich wird die Europäische Kommission alles aber auch alles tun um diese italienischen Mafia Gangster in der Europäischen Union zu halten – eben auf Teufel komm heraus.

Der türkische Möchtegern Despot und Diktator Erdogan hat in diesen Tagen gleich die Kreise tonnenweise gefressen – ist schon klar warum – er braucht für seine Diktatur und seinen Polizeistaat jede Menge Kohle und wo soll der ganze Schotter herkommen? Klar doch, keine Frage von den alten Nazis und ewig Unverbesserlichen also aus Deutschland. Wetten das, er diese auch kriegt?

Bis zur Stunde sind die dramatischen Vorgänge rund um den Kölner Hauptbahnhof von dieser Woche noch nicht ganz geklärt. Sicher ist nur, dass der Generalbundesanwalt die Ermittlungen an sich gezogen hat und dies macht er nach allen Erfahrung nicht aus reinem Jux und Spaß an der Freude – da muss schon etwas mehr dahinterstecken.



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Fantasialand Saxonia: Leben wie im Westen und arbeiten wie im Osten – ein Film von Gerhard-Stefan Neumann …

 


Ich weiß ja nicht, ob Sie sich die Feierlichkeiten zum Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen angesehen haben. Ich für meinen Teil konnte mit der Reise nach und durch und um Berlin herum nicht viel anfangen und habe gerade noch rechtzeitig vor Betreten des ehemaligen Arbeiter und Bauernstaates die Notbremse gezogen und habe den Zug der ganz offensichtlich Wahnsinnigen und geistig Benachteiligten fluchtartig verlassen.

Meinen jüngeren Zuschauern wird diese doch sehr magere Unterhaltungskost vielleicht noch gefallen haben, aber das ist eben das Vorrecht der Jugend die Dinge etwas anders zu sehen.

Ich kann deshalb für mich nur das Fazit ziehen, dass die Welt vor diesen Deutschen nun wirklich keine Angst mehr zu haben braucht. So wie ich das sehe, haben unsere Landsleute inzwischen einen Grad von Dummheit erreicht, der schlicht und einfach nicht mehr zu überbieten ist.

Es wird in diesem Bericht sehr viel über die sogenannten neuen Bundesländer zu reden sein und zugegebenermaßen wird dies den wahrscheinlich allermeisten meiner Zuschauer und Zuschauerinnen in dem ehemals wilden Osten unseres Landes nicht gefallen.

Aber es hilft ja nichts, wenn Frau und auch Mann sich die Dinge schön reden und auf der anderen Seite geht das Land mehr und mehr in die Brüche.

Die Menschen in den neuen Bundesländern fühlen sich als abgehängt – und das ist auch vollkommen richtig – und so wie ich das sehe, werden unsere Brüder und Schwestern auch in den nächsten einhundert Jahren abgehängt sein.

Und warum? Es ist ganz einfach:

Weil die Landsleute in den neuen Bundesländern schlicht und einfach nichts gebacken und nichts auf die Reihe kriegen. Große Klappe, aber absolut nichts dahinter!

Wir können denen da drüben noch einmal eineinhalb Billionen Euro in den Hintern schieben und sie werden trotzdem nicht auf die eigenen Füße kommen geschweige denn auf diesen stehen können.



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Nürnberg: Das Christkind lädt zum 387. Mal zu seinem Markt ein – von Gerhard-Stefan Neumann …

Christkindlesmarkt Vol. 272„Der Teufel hole meinen Ruf!

Ein Einkommen brauche ich!

Eine Arbeit brauche ich!

Ich berste vor Neid, wenn ich eure schönen Frauen, eure edlen Automobile und eure teuren Landhäuser sehe …“

G. B. Shaw

„Der Arzt am Scheideweg“, 1

(Dr. Ridgeon)

Christkindlesmarkt Vol. 270Nürnberg: Das Christkind lädt zum 387. Mal zu seinem Markt ein …

Das Nürnberger Christkind absolviert bis Heiligabend an die 150 Termine und erfreut dabei nicht nur „Groß“ wie „Klein“ sondern gibt auch behinderten und kranken Menschen, Trost, Wärme und Zuversicht.

Es ist einer der anstrengendsten, aufregendsten und härtesten aber auch schönsten „Jobs“, den die Frankenmetropole Nürnberg alle zwei Jahre zu vergeben hat; ein Job auf Zeit und natürlich dem weiblichen Geschlecht vorbehalten. Außerdem ist er weniger ein Beruf als vielmehr eine „Berufung“. Die für diese Tätigkeit in Frage kommenden Aspirantinnen müssen mindestens sechzehn Jahre jung und dürfen höchstens neunzehn Jahre alt sein. Gute Fitness und absolute Schwindelfreiheit wird vorausgesetzt.

Christkindlesmarkt Vol. 268Ein fachkundiges und kompetentes Kuratorium wählt die Kandidatinnen nach Ausstrahlung, Charme, Esprit, Schulbildung, Schönheit und Sprachkenntnissen aus. Ein bis zwei Fremdsprachen sollten es schon sein, denn schließlich wird das „Nürnberger Christkind“ die Stadt nach seiner offiziellen „Amtszeit“ als Botschafterin in aller Welt vertreten.

Die Wahl des „Nürnberger Christkindes“ erfolgt seit 1969 absolut demokratisch, denn die Bürgerinnen und Bürger haben ein „amtlich-verbrieftes“ Mitspracherecht.

Christkindlesmarkt Vol. 266Das Christkind der Jahre 2001/2002 war die bildhübsche Marisa Sanchez (das erste Nürnberger Christkind mit inzwischen hinreichend bekannten Migrations-Hintergrund) eine in Nürnberg geborene Tochter spanischer Eltern. Über ihre „Berufung“ gab es erhebliche, teilweise kontrovers geführte Auseinandersetzungen; schließlich gelten die „Peterlesboam“ und „Peterlesmadlas“ als ziemlich bodenständig und allem Neuen gegenüber nur wenig aufgeschlossen.

Nürnberg (gsn) – Die Frankenmetropole Nürnberg zählt anfangs des einundzwanzigsten Jahrhunderts zu den wohl interessantesten und herausragendsten Großstädten in Europa.

Christkindlesmarkt Vol. 264Nach den verheerenden Zerstörungen des furchtbaren Zweiten Weltkrieges war die Innenstadt zu mehr als neunzig Prozent zerstört. Die Architekten des Wiederaufbaus sprechen inzwischen schon von einem „Total-Verlust“. Das ehemalige „Schatzkästlein des Deutschen Reiches“ hat für die eigenen politischen Irrtümer und die der deutschen Nation einen sehr hohen Preis bezahlt.

Das Synonym „Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt …“ könnte, wäre es nicht so makaber, in der Trümmerlandschaft des Nürnberger Hauptmarktes entstanden sein.

„… tiefgreifender Strukturwandel im Zeichen der Burg …“

Christkindlesmarkt Vol. 262Der Wiederaufbau Nürnbergs dauerte gut fünfzig Jahre und war eigentlich erst 1989 endgültig abgeschlossen, als die Baumeister den letzten noch fehlenden Reichsadler auf der Kaiserburg ersetzen konnten. Wirtschaftlich boomte in jenen Gründerjahren die große Stadt in der nordbayerischen Provinz. Firmen wie „AEG“, „MAN“, „Nürnberger Versicherung“ (Werbeslogan: Schutz und Sicherheit im Zeichen der Burg), „Siemens“ und „Triumph-Adler“ gaben den Menschen nicht nur einen guten Lohn und damit reichlich Brot, sondern sorgten auch für viel Glanz und Gloria und einen immer gut gefüllten Stadtsäckel.

Christkindlesmarkt Vol. 260Wenn wir in diesem Zusammenhang von der Frankenmetropole Nürnberg sprechen, meinen wir auch die Städte Erlangen und Fürth. Denn dieses Städtedreieck ist untrennbar miteinander verbunden und zumindest wirtschaftlich gesehen, schon längst ein regionales in sich geschlossenes Gebiet. Nur, die Politik und die Politiker scheinen das noch nicht ganz begriffen zu haben. Unternehmerpersönlichkeiten wie Karl Diehl, Max Grundig, Gustav Schickedanz und der „Eiskönig“ Theo Schöller prägten zu ganz wesentlichen Teilen die damals noch junge Bundesrepublik Deutschland.

Christkindlesmarkt Vol. 258Nicht vergessen werden soll auch der Fürther Wirtschaftsprofessor Ludwig Erhard. Sein Name ist untrennbar mit dem Wirtschaftswunder Deutschland in der Nachkriegszeit verbunden. Als Gründungsmitglied der „Gesellschaft für Konsumforschung“ (GfK) legte er den eigentlichen Grundstein für die heutige „Informations- und Kommunikationsindustrie“ (IuK) in Nürnberg und der Region Mittelfranken.

„… an der Grenze zwischen Ost- und Westeuropa versucht die Frankenmetropole den schwierigen Spagat zwischen Tradition und Modernisierung …“

Christkindlesmarkt Vol. 256In der Region Mittelfranken mit dem Städtedreieck Nürnberg, Erlangen, Fürth leben rund 1,75 Millionen Menschen und sie erwirtschafteten im vergangenen Jahr ein Bruttoinlandsprodukt von 45 Milliarden EURO. Damit gehören die drei Städte zu den größten und erfolgreichsten Ballungszentren in der Bundesrepublik Deutschland.

Das zweithöchste Bürogebäude im Freistaat Bayern steht übrigens nicht etwa in München, wie man leicht vermuten könnte, sondern in Nürnberg und es gehört der „Nürnberger Versicherungsgruppe“.

Christkindlesmarkt Vol. 254Die drei größten Arbeitgeber in der Region Mittelfranken sind die Siemens AG mit etwa 30.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, gefolgt von Karstadt-Quelle mit etwa 10.000 und der Herzogenauracher Wälzlagergruppe INA mit rund 8.500 Beschäftigten. Letztere wurde kürzlich in einer nicht gerade freundlichen Übernahme von dem Schweinfurter Wälzlagerkonzern Kugelfischer FAG geschluckt und sorgte bei den braven und biederen Mittelfranken für reichlich Aufregung und helle Empörung. In Herzogenaurach sind auch die beiden äußerst erfolgreichen Sportartikelhersteller „Adidas-Salomon“ und „Puma“ zu Hause. Sie bringen es beide auf Umsätze in Milliardenhöhe und beschäftigen in der Region geschätzte 3.000 Menschen.

Christkindlesmarkt Vol. 252Ein großes „Sorgenkind“ ist nach wie vor das Fürther Traditionsunternehmen „Grundig AG“. Gerade noch rund fünftausend Arbeitsplätze stellt der Unterhaltungselektronikkonzern der Region und den Menschen zur Verfügung und jedes Jahr werden es klammheimlich ein paar hundert weniger.

Der Strukturwandel hat seit Mitte der siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts auch die Region Mittelfranken nicht verschont. Allein im Städtedreieck Nürnberg, Erlangen, Fürth sind in der feinmechanischen Industrie – vorsichtig geschätzt – rund 40.000 Arbeitsplätze verlorengegangen; in der ganzen Region Mittelfranken waren es im gleichen Zeitraum rund 100.000 Arbeitsplätze.

Christkindlesmarkt Vol. 250Zwar wurden im gleichen Zeitraum im weiten Feld des Bereiches „Dienstleistung“ 150.000 neue Arbeitsplätze geschaffen, aber gleichwohl muss gesagt werden, dass nicht jeder Feinmechaniker

z. B. ein guter und geeigneter Call Center Agent ist, vor allem nicht zu den Konditionen, die in dieser Branche im allgemeinen geboten werden.

Insgesamt gesehen liegt die Region Mittelfranken in Sachen Arbeitslosigkeit so schlecht nicht, zumindest nicht im direkten Vergleich mit anderen westlichen Bundesländern. Legt man allerdings die Zahlen der bayerischen Arbeitslosenstatistik zugrunde, dann „dümpeln“ die Mittelfranken immer noch am Ende der Tabelle.

Christkindlesmarkt Vol. 248„…von all dem wissen unsere Kinder und die Touristen aus aller Welt die Jahr für Jahr in die große nordbayerische Metropole strömen, naturgemäß nichts oder zumindest nicht sehr viel …“

In wenigen Tagen ist es nun wieder soweit:

„Das Christkind lädt zu seinem Markte ein, und wer da kommt, der soll willkommen sein.“ Mit dem Schlusssatz des feierlichen Prologs wird das Nürnberger Christkind in schwindelnder Höhe von der Empore der Frauenkirche am Hauptmarkt zu Nürnberg „seinen“ traditionellen Weihnachtsmarkt eröffnen. Gut zwanzig nationale und internationale TV-Stationen werden „live“ über Satellit von diesem Ereignis berichten. Damit ist denn auch die Frankenmetropole Nürnberg im wahrsten Sinne des Wortes „wieder in aller Munde“ und zwar mit Glühwein, Lebkuchen und „Nermbärcher Bratwerscht“. Sollte sich auch noch der „Club“, der „1. FCN“ mit einem halbwegs achtbaren und vor allem sicheren Tabellenplatz in die verdiente Winterpause verabschiedet haben, kann das Christkind gerne kommen – zumindest für die Kinder und die fränkischen Fußballfans.

Christkindlesmarkt Vol. 246„… das Christkind lädt zu seinem Markt ein …“

Den weltbekannten Nürnberger Christkindlesmarkt gibt es nunmehr seit über 387 Jahren und seit 1948 wird der klassische Prolog von der Empore der Frauenkirche aus gesprochen. Das erste und inzwischen leider verstorbene Nürnberger Christkind war die fränkische Volksschauspielerin Sophie Keeser.

Damals wie heute zieht der unvergleichliche Markt die Menschen in seinen Bann und öffnet ihre Herzen. Wenn am 24. Dezember dieses Jahres die Lichter in der Budenstadt am Nürnberger Hauptmarkt erlöschen, haben nicht nur etwa zwei Millionen Menschen den Christkindlesmarkt und die Stadt Nürnberg besucht, sondern Millionen Menschen in der ganzen Welt über Internet und Satellit an diesem Medienereignis teilgenommen.

Auch der Kämmerer der Frankenmetropole wird über die eine oder andere EURO Million in seinem Stadtsäckel froh sein; denn das ist er auch, der Nürnberger Christkindlesmarkt – ein gigantisches Wirtschaftsunternehmen. Bleiben die Besucher aus, zum Beispiel aus der Furcht vor Terror-Anschlägen, so geht es dem Markt im wahrsten Sinne des Wortes finanziell „an den Kragen“.

Christkindlesmarkt Vol. 242„… Nürnberg oder Augsburg – der Historikerstreit um den ältesten Markt …“

In den vergangenen Jahren hat der Nürnberger Christkindlesmarkt mächtig Konkurrenz bekommen. Jede größere deutsche Stadt, die es sich leisten kann und die halbwegs etwas auf sich hält, richtet für ihre Bürgerinnen, Bürger und Besucher einen eigenen Weihnachtsmarkt ein

Sprichwörtlich aus allen Wolken fielen vor einigen Jahren die Stadtoberen der Schwabenmetropole Augsburg, als ein „findiger und äußerst übereifriger“ Historiker entdeckte, dass der „hauseigene“ Weihnachtsmarkt „mindestens“ 160 Jahre älter sei, als der Nürnberger Christkindlesmarkt. Zwar sprechen die Augsburger Archive „nur“ von einem sogenannten „Lebkuchenmarkt“ – aber immerhin. Flugs mussten alle bereits gedruckten Werbeplakate überklebt und die bereits vorhandene Werbestrategie entsprechend geändert werden. Die ganze Aktion kostete die Augsburger Steuerzahler mindestens 25.000 EURO – natürlich „ergebnisoffen“. Inzwischen hat sich die Begeisterung in der Stadt der Fugger wieder gelegt und eine allgemeine Ernüchterung ist eingetreten. Schließlich bringt es der Augsburger Weihnachtsmarkt gerade mal auf 500.000 Besucher und auf eine höhere Anzahl von Menschen ist die schöne Stadt am Lech auch aus rein logistischen Gründen gar nicht eingerichtet.

Christkindlesmarkt Vol. 238Im Übrigen ist der Augsburger Weihnachtsmarkt aber „intimer und beschaulicher“ als sein berühmtes Gegenstück in Nürnberg. Schon das städtebauliche Ensemble mit dem wunderschönen Rathaus des berühmten Augsburger Stadtbaumeisters Elias Holl, dem Perlachturm und den herrlich wieder aufgebauten Patrizierhäusern rund um den Augsburger Rathausplatz sprechen für sich. Der Augsburger Ex-Oberbürgermeister Dr. Peter Menacher sagte einmal in einem ähnlichen Zusammenhang, „immer dann wenn er von seinem Amtszimmer auf den Rathausplatz hinunter sieht, meine er, seine Stadt läge im nördlichen Italien.“

Christkindlesmarkt Vol. 236Der Autor und die Redaktion empfehlen daher allen interessierten Leserinnen und Lesern doch gleich beide Weihnachtsmärkte zu besuchen. Schließlich liegen beide Städte recht nah beieinander und so ganz nebenbei lernen Sie die beiden faszinierendsten und schönsten Städte des deutschen Mittelalters höchstpersönlich kennen und vielleicht sogar lieben.

„… die Beschriftung dieser Spanschachtel gilt derzeit als ältester Nachweis der Existenz des Nürnberger Christkindlesmarktes …“

Christkindlesmarkt Vol. 234Doch zurück zum Nürnberger Christkindlesmarkt und zu unserem Beitrag. Es gilt inzwischen unter Historikern als gesichert, dass der Christkindlesmarkt auf das Jahr 1530 zurückgeht. In den bisher noch nicht publizierten Briefen des Nürnberger Ratsherren und Humanisten Willibald Pirckheimer (1470 – 1530), welche die Heidelberger Historikerin Helga Scheible bearbeitet, heißt es, die Nonnen aus dem Kloster Bergen nahe dem fränkischen Hersbruck hätten im Advent „nach Gewürzen von dem Markt“ geschickt. Mit hoher Wahrscheinlichkeit war hier die Rede vom Nürnberger Markt. Im Jahre 1628 wurde auf dem Boden einer neunzehn Zentimeter langen, ovalen und mit Blumen bemalten Spanschachtel aus Nadelholz diese mit schwarzer Tinte geschriebene Inschrift gefunden:

Christkindlesmarkt Vol. 232„Regina Susanna Harßdörfferin von der Jungfrau Susanna Eleonora Erbsin (oder Elbsin) zum Kindles-Marck überschickt 1628.“

In dieser Schachtel befinden sich zwölf Seidenstränge unterschiedlicher Stärke, die den originalen Inhalt darstellen. Sie wurde wohl 1628 auf dem Markt samt Inhalt angeboten. Diese Schachtel befindet sich heute im Besitz des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg; die Beschriftung der Spanschachtel gilt derzeit als ältester Nachweis der Existenz des Nürnberger Christkindlesmarktes. Der Altdorfer Universitätsprofessor Christoph Wagenseil nennt in der zweiten, lateinisch gedruckten Stadtgeschichte im Jahre 1697 „De … civitate Norimbergensis commentatio …“ den Christkindlesmarkt. Er bezeichnet ihn als „Christkindleinsmarck“.

Christkindlesmarkt Vol. 230„… neue Veranstaltungen rund um den Hauptmarkt ergänzen das Angebot …“

Den vielen großen und kleinen Besuchern des Nürnberger Christkindlesmarktes werden geschichtliche Ereignisse sicherlich nicht so wichtig sein; da sind die vielen süßen und verführerischen Leckereien schon wichtiger:

Den „Nürnberger Christkindlesmarkt Glühwein“ gibt es inzwischen schon für die Kleinen in einer alkoholfreien Version und der Duft der berühmten Nürnberger Bratwürste ist genau so verlockend, wie die leckeren Lebkuchenherzen. Ob es die anlässlich des 950. Stadtjubiläums gegründete „Nürnberger Kinderweihnacht“ und das „Sternenhaus“ am Hans-Sachs-Platz auch in diesem Jahr noch einmal geben wird, stand bis zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe noch nicht fest. Bitte fragen Sie Ihr Reisebüro oder schauen Sie im Internet nach. Die Adresse finden Sie am Ende dieses Beitrages.

Christkindlesmarkt Vol. 228„… ohne das Christkind geht absolut nichts …“

Eine unmittelbar am Geschehen Beteiligte ist in jedem Falle ganz besonders wichtig und ohne sie läuft überhaupt nichts – das Nürnberger Christkind. Es ist in diesen Wochen die uneingeschränkte Königin des Nürnberger Christkindlesmarktes und keiner anderen fliegen in diesen Tagen die Herzen der „Kleinen“ und der „Großen“ mehr zu, als ihr.

Und um es gleich vorwegzunehmen, das Nürnberger Christkind ist kein Rauschgoldengel, sondern ein liebenswürdiges Mädchen als Christkind verkleidet. Diesen Traumjob gibt es, wie bereits erwähnt, nur in der Frankenmetropole Nürnberg; es ist eine Tätigkeit auf Zeit und ausschließlich jungen Damen im Alter von sechzehn bis neunzehn Jahren vorbehalten.

Christkindlesmarkt Vol. 226Über die örtlichen Medien können sich die Mädchen mit Bild und Lebenslauf bewerben, vorausgesetzt, dass sie das „richtige“ Alter haben, mindestens 160 cm groß und absolut schwindelfrei sind. Über eine gute Fitness sollten sie auch verfügen, denn immerhin gilt es, weit über einhundert öffentliche Auftritte zu absolvieren, Rundfunk und Fernsehtermine nicht eingeschlossen.

Ist das Christkind dann endlich in Amt und Würden, geht der Stress auch schon los:

Christkindlesmarkt Vol. 224Kostümprobe, Maskenprobe, Sprech- und Stimmprobe und viele Pressekonferenzen. Die Hauptlast der „Inthronisation“ des Christkindes tragen die Masken- und Kostümbildner der Städtischen Bühnen Nürnberg. Dafür, dass das Christkind auch „stimmlich“ gut rüberkommt, sorgt das Studio Franken des Bayerischen Rundfunks. Allein der technische Aufwand ist riesig. Und, das Christkind wird „herumgereicht“. Zum Glück hat es ein eigenes „Christkind-Mobil“ nebst Chauffeur und wird es einmal zeitlich ganz eng kann auch auf eine polizeiliche Eskorte zurückgegriffen werden. Mit einem Modelwettbewerb unserer Tage hat das Auswahlverfahren nichts zu tun; ein Nürnberger Christkind muss neben Ausstrahlung, Charme, Esprit auch eine ganze Menge Köpfchen haben. Die Kids unserer Tage können auch ein „Christkind“ ganz schön beanspruchen und manchmal mit ihren Fragen sogar ins „Schwitzen“ bringen. Das Christkind in spe muss nicht unbedingt in Nürnberg geboren sein, in jedem Fall aber schon längere Zeit hier wohnen. Die „Amtszeit“ des Christkindes beträgt genau zwei Jahre, danach vertritt es als Botschafterin die Stadt in aller Welt.

Christkindlesmarkt Vol. 222Und, aus allen „Christkindern“ der Frankenmetropole ist auch in beruflicher Hinsicht bislang immer etwas geworden.

Übrigens:

Die Nürnberger Christkinder sind während ihrer „Amtszeit“ vom Schulunterricht befreit – nicht aber vom Lehrstoff; den müssen sie alle in kürzester Zeit nachholen. Darum aufgemerkt, auch ein Christkind muss lernen …

Christkindlesmarkt Vol. 220Head of Production

Gerhard-Stefan Neumann

Freier Journalist + Werbetexter (GdbR)

COPYRIGHT © 2018 GERHARD-STEFAN NEUMANN MEDIA TV

Copyright und alle Rechte ausschließlich beim Autor dieses Beitrages.

Nachdruck nur gegen Beleg und Honorar und „nur nach vorheriger Genehmigung gestattet.“

Christkindlesmarkt Vol. 218Anreise:

Die Frankenmetropole Nürnberg ist von vielen Großstädten aus umsteigefrei per ICE, IC/EC und IR leicht und kostengünstig zu erreichen. In vielen Tickets, speziell für den Christkindlesmarkt, sind die Kosten für öffentliche Verbindungen wie Bus, Straßen- und U-Bahn bereits enthalten. Fragen Sie bitte in Ihrem Reisebüro oder bei der Bahn AG nach. Vom Hauptbahnhof Nürnberg fahren Sie mit der „U 1“ in Richtung Fürth ; an der ersten Haltestelle „Lorenzkirche“ steigen Sie aus und folgen der Wegbeschreibung. Bis zum Christkindlesmarkt sind es dann nur noch wenige Minuten.

Christkindlesmarkt Vol. 216Hotelbuchungen:

Nürnberg verfügt über eine ausreichende Zahl an Gästebetten in allen Kategorien. Allerdings sollten Sie frühzeitig buchen. Zahlreiche Veranstalter verfügen über entsprechende Arrangements. Autofahrern wird dringend empfohlen, frühzeitig „P + R“ Parkplätze aufzusuchen und öffentliche Beförderungsmittel zu benutzen. Im unteren Feld der Fahrkartenautomaten finden Sie die Hinweise für „Tages- und Familienkarten“. Im Stadtgebiet Nürnberg/Fürth gilt die Preisstufe „2“. Die Verbindungen sind in Nürnberg sehr gut und lassen kaum Wünsche offen. Allerdings hier schon der dringende Rat:

Lassen Sie bitte auf keinen Fall irgendwelche Wertgegenstände im Auto liegen!

Christkindlesmarkt Vol. 212Essen und Trinken:

„Nermbärcher Bratwerscht“ und „Glühwein“ bekommen Sie überall rund um den Christkindlesmarkt, ebenso die sattsam bekannten Fastfood Ketten europäischer und amerikanischer Marken. Wenn Sie es „fränkisch“ mögen, empfehlen wir unter anderem:

Bratwurstglöcklein im Handwerkerhof am Hauptbahnhof in Richtung Innenstadt,

Bratwurstglöcklein an der Sebalduskirche (Rathausplatz 1),

Bratwurst Röslein am Rathausplatz 6,

Das Goldene Posthorn, Glöckleinsgasse 2,

Das Restaurant im Heilig-Geist-Spital in unmittelbarer Nähe des Christkindlesmarktes.

Im Übrigen können Sie in Nürnberg die kulinarischen Spezialitäten (fast) aller Kulturkreise probieren und genießen. Konsultieren Sie bitte Ihren Reiseführer.

Christkindlesmarkt Vol. 208Sicherheit:

Die Frankenmetropole Nürnberg zählt zu den sichersten deutschen Großstädten und die Sicherheitsbehörden haben gerade bei Großveranstaltungen ein besonders wachsames Auge auf ihre „Kundschaft“. Dennoch können die Beamten nicht überall sein und oft genug haben die Täter wirklich ein „leichtes“ Spiel. Gerade zur Mittagszeit oder zu Beginn der Dämmerung haben sogenannte „Beutelschneider“ Hochkonjunktur. Ohne dass die Passanten überhaupt etwas merken, schneiden oder schlitzen diese Herrschaften ruckzuck Taschen jeder Art auf.

Christkindlesmarkt Vol. 206Deshalb:

Legen Sie Ihre Geldbörse weder in den Einkaufskorb oder –wagen, noch oben auf die Einkaufstasche. Tragen Sie Geld, Papiere und sonstige Wertsachen stets in den „verschlossenen Innentaschen“ Ihrer Kleidung, im „Brustbeutel“ oder in einer „Gürtelinnentasche“. Lassen Sie Ihre Tasche in Restaurants, im Kaufhaus oder bei der Anprobe in Umkleidekabinen nie unbeaufsichtigt. Üben Sie auch äußerste Vorsicht beim Bezahlen mit Scheckkarten:

Christkindlesmarkt Vol. 204Wenn die Geheimzahl ausgespäht ist, wird die Karte zu einem besonders wertvollen Diebesgut. Nehmen Sie möglichst gar keine Handtaschen mit, sondern benutzen Sie die eben erwähnten Brustbeutel. Frauen sollten das Geld unbedingt Begleitern mit sicherer Innentasche anvertrauen. Verzichten Sie so weit es immer geht auf den Einsatz von Scheck- oder Kreditkarten. Nehmen Sie nur soviel Geld wie nötig mit. Sollten Sie dennoch auf dem Christkindlesmarkt bestohlen worden sein, dann wenden Sie sich „sofort“ an den nächsten Budenbesitzer und bitten ihn, die Polizei zu verständigen. Es gibt diesbezüglich eine freiwillige Übereinkunft zwischen der Stadt Nürnberg, den Budenbesitzern und der Polizei. Warten Sie unbedingt vor Ort auf das Eintreffen der Beamten!

Öffnungszeiten des Christkindlesmarkt Nürnberg 2018:

Christkindlesmarkt Vol. 202Montag – Mittwoch 9.00 – 20.00 Uhr

Donnerstag – Samstag 9.00 – 21.00 Uhr

Sonntag 10.30 – 20.00 Uhr

24.12. Heiligabend 9.00 – 14.00 Uhr

Eröffnung: 30. November 2018 14.00 Uhr

Prolog: 18.00 Uhr

Adressen:

Christkindlesmarkt Vol. 200Congress- und Tourismuszentrale Nürnberg

Postfach 42 48

D-90022 N ü r n b e r g

E-Mail-Adresse: tourismus@nuernberg.de

Hotelreservierungen: http://www.hotel.nuernberg.de

Christkindlesmarkt Nürnberg: http://www.christkindlesmarkt.de


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Aufstand im Zwergenland: Die schwarzen Wichtel haben gewählt und jetzt ist Mutti ganz furchtbar viel böse – ein Film von Gerhard-Stefan Neumann …

 


Die vergangene Woche hatte es – und dies im wahrsten Sinne des Wortes – in sich. Es geschehen also doch noch Zeichen und Wunder. Halleluja! Dabei ist doch – wie wir inzwischen alle wissen, der Wonnemonat Mai mit dem christlichen Pfingstfest und dem damit verbundenen göttlichen Segen schon längst vorbei. Nun gut, meine lieben Freundinnen und Freunde, vielleicht ist der Heilige Geist auf der Daten Autobahn im Internet irgendwie und irgendwo liegen geblieben – schließlich ist das Internet für die meisten von unseren politischen Pappnasen immer noch Neuland.

Und ich dachte immer, Angela Merkel wäre zusammen mit ihren Allerwertesten im Chefsessel des Kanzleramtes angetackert, aber irgendwie scheint sie ihren Allerwertesten offenbar in einer letzten großen Anstrengung ihres irdischen und weltlichen Pontifikates doch noch hoch gekriegt zu haben oder der göttliche Geist muss wirklich gleich mit einer ganzen Wagenladung über sie gekommen sein.

Und jetzt kommt das schier Unfassbare, das schier Unmögliche:

Angela Merkel hat sich vor Gott, Volk und Vaterland und der halben Menschheit entschuldigt.

Und es kam noch viel viel schlimmer:

Muttis erster und oberster Vasall fiel bei der Wahl zum neuen Fraktionschef der schwarzen Vereinigung aller Ausbeuter, Besserwisser und Heuchler mit Pauken und Trompeten durch.

Zwar munkelten die Auguren schon seit Wochen von einer durchaus möglichen Wahl Klatsche, aber das es für Muttis ersten Diener und Chef Paladin so dicke kommen würde, das wiederum hielten die allermeisten Auguren und Insider der Szene für völlig ausgeschlossen.

Aber so ist es halt nun mal:

In die Wahlkabine sind die Wähler und Wählerinnen mit sich und Gott und Vaterland und vielleicht auch mal zur Abwechslung mit dem Teufel alleine – und dem einen oder anderen wird der Teufel und dies im wahrsten Sinne des Wortes letzteres geritten haben.



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