Machtkampf Union: Wer hat Angst vor dem schwarzen Mann – ein Film von Gerhard-Stefan Neumann …


In diesen aufgeregten Tagen hat seine bayerische und göttliche Majestät, Horst der Erste, Herrscher von Ingolstadt, Deggendorf, Straubing und der Winkelmoos Alm seinen erstaunten Untertanen allergnädigst mitgeteilt, dass er nun doch beabsichtige, seinen Ziehsohn und den letzten Tempelritter, Hans-Georg vom Stamm der gescheiterten und verkrachten Verfassungsschützer in die politische Hölle zu verbannen.

Horst der Erste verkündete diese schicksalsschwere Entscheidung mit tränen erstickter und gebrochener Stimme und er zeigte sich vom Verhalten seines Ziehkindes menschlich als zutiefst enttäuscht.

Was war geschehen?

Der so in Ungnade gefallene Hans Georg hat in einer seiner letzten Reden vor der geneigten Versammlung aller europäischer Wegelagerer, Raubritter und Waschlappen – Verzeihung, es muss natürlich heißen Schlapphüte – seinen Beschützer, Gönner und Förderer, eben Horst dem Ersten, verbal kräftig dorthin getreten, wo es bei einem männlichen Wesen bekanntermaßen besonders wehtut.

Nun, meine lieben Freundinnen und Freunde, das wäre, wie aus den für gewöhnlich gut unterrichteten Kreise zu erfahren war, nicht weiter tragisch gewesen und Horst der Erste hat die verbale Attacke auf sein wertvollstes Körperteil seines so missratenen Ziehsohnes auch gut überstanden – denn wo nichts ist, da kann auch bekanntlich nichts wehtun.

Hans-Georg der letzte Tempelritter und Schutzpatron aller Schlapphüte und solcher die es noch werden wollen, hat es nämlich gewagt, die jüngsten Ereignisse in der sächsische Metropole Chemnitz noch einmal einer genaueren Betrachtungsweise zu unterziehen – was natürlich mit der regierungsamtlichen Hofberichterstattung in keinster Weise kompatibel war.

Nun, meine lieben Freundinnen und Freunde, wie Sie sicherlich noch wissen werden, hatte ich für meinen Teil in mit den Geschehnissen von und um Chemnitz herum auch eines etwas andere Sicht der Dinge. Bei näherer Betrachtung muss ich aber heute fairerweise sagen, das es so, wie es die Hofberichterstatter damals formuliert haben, eben auch nicht gewesen sein kann.



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