Ein Land voller Narren: Das war es dann wohl – ein Film von Gerhard-Stefan Neumann …

 

Oscar WildeEs gibt nur eins, das schlimmer ist als Ungerechtigkeit, und das ist Gerechtigkeit ohne Schwert. Wenn Recht nicht Macht ist, ist es Übel.

(Oscar Wilde)


Gleich zu Beginn muss ich Sie und auch Euch dafür um Verständnis bitten, das es auch in diesem Beitrag etwas durcheinander geht, aber das lässt sich bei der Fülle der Ereignisse halt leider nicht vermeiden.

Es ging ja schon los mit diesem berühmt-berüchtigten Skandal Video das in einer Luxus Ferien Villa auf der wunderschönen Balearen Insel Ibiza entstanden sein soll und mit den Ergebnissen der anschließend erfolgten Wahl zum neuen Europäischen Parlament konnte auch niemand so richtig zufrieden sein.

Und nun steht zu allem Überfluss die Republik Österreich auch noch ohne eine richtige Regierung da, will heißen, die Amtsgeschäfte sollen und werden von einer sogenannten Übergangsregierung ausgeführt – und dies alles nur, weil sich der amtierende Bundeskanzler nach allen Regeln der politischen Kunst verzockt hat.

Und also ob dies alles nicht schon schlimm genug wäre, ereiferte sich unsere Frau Bundeskanzler in Spe in aller Öffentlichkeit über einen vorlauten YouTube(r), der ihr und der rabenschwarzen Union ziemlich frech an die nicht minder schwarze Wäsche gegangen ist.



Nun, meine lieben Freunde und Freundinnen, wer im Glashaus sitzt, sollte bekanntlich nicht mit Steinen werfen, aber mal ganz abgesehen davon, wer diesem jungen Mann die aufmüpfigen Texte geschrieben und die ganze Chose finanziert hat, bleibt doch festzustellen, das diese Art der Meinungsäußerungen für viele Menschen die einzige Möglichkeit der Gegenwehr und des Protestes darstellt.

Und wenn den schwarzen Brüdern und Schwestern diese Art von Meinung nicht gefällt, dann gibt es eine ganz einfache Möglichkeit – ändert eure Politik, oder noch besser, macht euch gleicht mit eurer ganzen Mischpoke vom Acker.

Apropos Europa:

Europa hat gewählt und die Europäer haben diese Wahl verloren – so einfach kann und muss man die Wahl zum neuen Europäischen Parlament vom vergangenen Wochenende auf den Punkt bringen.

Und es ändert sich ja nichts:

Es bleibt bei dem mehr oder weniger lockeren Verbund von siebenundzwanzig Mitgliedstaaten der sogenannten Europäischen Union, von denen die meisten Mitglieder nur das eine Interesse haben, nämlich soviel wie möglich an Ausgleichszahlungen und Strukturhilfen aus der Kasse der Gemeinschaft zu erhalten.


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Alternative Deutschland: Und das Elend hat kein Ende – ein Film von Gerhard-Stefan Neumann …


Ich will gleich von Anfang an mit Ihnen Tacheles reden:

Wie aus den für gewöhnlich gut informierten und unterrichten Kreisen, und unter dem Siegel der absoluten Verschwiegenheit und hinter vorgehaltener Hand zu erfahren war, muss es im Berliner Kanzleramt in dieser Woche hinter den Kulissen ganz schön gekracht haben.

Grund des Unmuts waren die missverständlichen Äußerungen unserer Frau Bundeskanzler in Sachen Europa und der Zukunft des europäischen Kontinents – sie meinte natürlich nur ihre eigene Zukunft und einen gut bezahlten Job in der europäischen Hauptstadt – man gönnt sich ja sonst nichts und so arm wie sie nun mal ist …

Natürlich wäre dieses watschelnde politische schwarze Unheil auf zwei Betonpfeilern nur allzu gerne nach Brüssel marschiert um dort – und so wie ich das sehe – Gottes Werk und des Teufels Beitrag zu vollenden.

Und das Grollen war unüberhörbar:



Das Konrad Adenauer Haus zu Berlin begann zu beben und der mögliche Tsunami drohte das Berliner Regierungsviertel und dies im wahrsten Sinne des Wortes hinwegzufegen und Alternative, Grüne, Liberale, Linke, Rote und Schwarze in den Untiefen der Spree zu ertränken.

Gut, ich hätte nichts dagegen gehabt und ich könnte mit dem Ergebnis auch gut leben, aber gerade noch rechtzeitig erkannte unser plappernder und watschelnde Hosenanzug, das es wohl an der Zeit war, schnell und gerade noch rechtzeitig den geordneten Rückzug anzutreten.

Der Krug war also noch einmal an uns vorübergegangen und siehe da – man muss nun wirklich kein Drachen Töter sein um ein Ungeheuer besiegen zu können.

Da auch dieser heutige Beitrag vermutlich mal wieder etwas länger wird, möchte ich gleich zu Beginn in aller Kürze etwas auf die bevorstehenden Wahlen zum neuen Europäischen Parlament zu sprechen kommen.

Das europäische Spitzenpolitiker und solche die es noch werden wollen, den ganzen lieben Tag lang viel reden und dabei wenig sagen und noch viel weniger an handfesten Ergebnissen zustande bringen – dürfte ja mittlerweile selbst dem dümmsten aller deutschen Michel klar geworden sein.


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Wahnsinn Europa: Viele Staaten machen keinen Staat – ein Film von Gerhard-Stefan Neumann …

Europa Flagge


Meine Freunde und Bekannte die mich naturgemäß etwas besser und vor allem näher kennen, wissen natürlich, dass ich nicht nur ein überzeugter Liberaler, sondern auch ein überzeugter Europäer bin.

Wenn also heute einige scheinheilige Vertreter der deutschen Sozialdemokratie so ganz hinterfotzig so wie es nun mal ihre Art ist, urplötzlich die Vereinigten Staaten von Europa fordern, dann entlocken solche Erkenntnisse mir nur noch ein müdes Lächeln. Frage, was haben denn diese Herrschaften im Europäischen Parlament die ganzen Jahre hinweg gemacht und vor allem für Europa und die großartige europäische Idee ..?

Ich fordere schon seit Urzeiten die politische Union Europas und ich war auch schon immer der Meinung, dass an den deutschen Schulen – zumindest teilweise – die englische Sprache als Unterrichtssprache eingeführt wird.

An der politischen Union Europas führt doch kein Weg vorbei – oder wollen wir diese europäische Kleinstaaterei noch einmal sechzig Jahre ertragen und über uns ergehen lassen?

Man muss ich das mal auf der Zunge ergehen lassen:

Alleine die Deutschen leisten sich sechzehn Bundesländer mit ebenso vielen Landesregierungen und Ministerpräsidenten und Landesparlamenten. Was dieser Unfug und Unsinn kostet – Unsummen.



Die (noch) siebenundzwanzig Mitgliedstaaten der sogenannten Europäischen Union leisten sich siebenundzwanzig Mal jeweils eine Armee, eine Polizei, die entsprechenden Sozial- und Sicherungssysteme und natürlich eine eigene Finanz- und Wirtschaftsverwaltung.

Schon klar warum.

Die allermeisten Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind an einer politischen Union Europas überhaupt nicht interessiert. Diese Herrschaften wollen nur eines – nämlich die Ausgleichszahlungen aus Brüssel, will heißen und ganz mehrheitlich gesehen, die Kohle des deutschen Steuerzahlers.

Ein besonders unverfrorener Vertreter dieser Gattung der europäischen Abzocker ist der derzeit amtierende französische Staatspräsident.

Führt er in Frankreich eine Agenda 2010 nach deutschem Vorbild ein, dann ist er innerhalb von zweiundsiebzig Stunden seinen Kopf los. Ergo, er braucht einen europäischen Finanzminister der ihm mit der Kohle aus Deutschland aus der Verlegenheit hilft.


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Islamischer Staat: Der Tod muss ein Moslem sein – ein Film von Gerhard-Stefan Neumann …


In Sachen der Terroranschläge auf Sri Lanka überschlagen sich im wahrsten Sinne des Wortes die Ereignisse und auch die Erkenntnisse und es gilt in diesen Stunden als gesichert, das man durchaus von einem Staatsversagen der Regierung des Inselstaates sprechen kann.

Bis zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe stand immer noch nicht ganz fest, wer letztlich und vor allem warum für die furchtbaren terroristischen Anschläge auf dem Inselstaat Sri Lanka verantwortlich ist.

Sri Lanka hatte in seiner äußerst wechselvollen Geschichte viele Namen, viele Kriege, viele Tote und viele Opfer. Meine etwas älteren Zuschauer und Zuschauerinnen werden Sri Lanka noch unter dem Namen Ceylon kennen und sich an einen langwierigen Bürgerkrieg erinnern, der erst vor gut zehn Jahren beendet worden ist.

Eine neutrale und vor allem unabhängige Aufarbeitung dieser Geschehnisse hat es bis zum heutigen Tage nicht gegeben und die Wunden der geschlagenen und misshandelten Bevölkerung sind noch längst nicht verheilt.

Nach letzten Meldungen haben die dortigen Behörden acht Attentäter identifiziert die allesamt aus der gehobenen muslimischen Mittelschicht stammen sollen – der Tod hat einen Namen und er muss ein Moslem sein.

Nun muss man wissen, das der muslimische Bevölkerungsanteil auf Sri Lanka verschwindend gering ist, aber trotzdem waren die Attentäter ganz offensichtlich der Meinung, das Sri Lanka in seiner Gesamtheit von dem muslimischen Glauben und der Scharia beherrscht werden sollte.

Was für ein Schwachsinn, was für ein Wahnsinn!

Zwar hat der sogenannte Islamische Staat auf seiner inzwischen sattsam bekannten terroristischen Internet Plattform eine gewisse Verantwortung eingeräumt – was aber bei diesen total verblödeten und sogenannten Gotteskriegern und Macheten Künstlern immer mit einer gewissen Vorsicht zu betrachten ist.

Die politisch Verantwortlichen in Sri Lanka werden nicht müde in allen möglichen Verlautbarungen auf einen islamistischen und damit religiösen Hintergrund zu verweisen immer verbunden mit dem anklagenden Zeigefinger auf ausländische Täter und damit ausländische Interessengruppen.



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Der Friedhof Cimetiere de Montmartre in Paris von Gerhard-Stefan Neumann …


Montmartre 1„Der Teufel hole meinen Ruf!

Eine Arbeit brauche ich!

Ein Einkommen brauche ich!

Ich berste vor Neid, wenn ich eure schönen Frauen, eure edlen Automobile und eure teuren Landhäuser sehe …“

G. B. Shaw

„Der Arzt am Scheideweg“, 1

(Dr. Ridgeon)

E D I T O R I A L

Der Friedhof Cimetiere de Montmartre in Paris von Gerhard-Stefan Neumann …

Montmartre 12Der Friedhof „Cimetière de Montmartre“ in Paris zählt zu den schönsten und interessantesten Friedhöfen unserer Zeit. Nicht zuletzt auch deshalb, weil viele herausragende Persönlichkeiten der vergangenen Jahrhunderte hier ihre letzte Ruhestätte gefunden haben.

Friedhöfe sind nicht nur Orte des Abschiedes und der Trauer, sondern auch ganz wesentliche Stätten der Erinnerung und der Besinnung. Sie sind Zeitzeugen der Geschichte und rufen uns auf zur Versöhnung.

Die französische Hauptstadt Paris ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Stadt der Superlative. Vorsichtig geschätzt, besuchen zwischen fünfzehn und zwanzig Millionen Menschen jedes Jahr die Metropole an der Seine. Die Anziehungskraft dieser Kapitale von europäischem Rang ist gigantisch und für die meisten Besucher zählt nur die Tatsache:

Montmartre 13Wenigstens einmal im Leben in dieser Stadt gewesen zu sein. Diese Stadt ist eine einzige Herausforderung, viele Einheimische sprechen sogar von einer Provokation. Jeder sechste Franzose, egal ob männlichen oder weiblichen Geschlechts, lebt heute in Paris oder in seiner unmittelbaren Umgebung. Große Belange der europäischen Politik werden heute bereits in der französischen Hauptstadt entschieden.

In der Kunst, Kultur und Mode ist Paris ohnehin schon seit vielen Jahrzehnten der Nabel der Welt, und braucht keine Konkurrenz zu fürchten, allenfalls noch New York oder Tokio, vielleicht auch noch München, das in Kunst, Kultur und Lebensart sicherlich gut mithalten kann, aber die überlegene Eleganz und der Charme der französischen Hauptstadt sind einfach nicht zu übertreffen. Dennoch hat das Leben in dieser Stadt auch seinen Preis, der bei den Bewohnern seine Spuren hinterlässt. Sie sind nicht abweisend oder gar schroff, wie Ausländer oft vermuten, die sie nicht kennen, sie sind vielmehr selbstsicher und stolz darauf, in dieser einzigartigen, europäischen Kapitale zu leben. Und dies bis in den Tod, denn hier in der französischen Hauptstadt ist auf dem Friedhof Montmartre die letzte Ruhestätte für viele der herausragendsten Persönlichkeiten der vergangenen Jahrhunderte. Hier ruht neben anderen auch der große Sohn der Stadt Düsseldorf am Rhein, Heinrich Heine, zusammen mit seiner Frau.

Über diese ganz besondere, denkmalgeschützte Nekropole möchten wir heute berichten.

Montmartre 9Nürnberg. (gsn) – „Wenn du das Glück hättest, als junger Mensch in Paris zu leben, dann trägst du die Stadt für den Rest deines Lebens in dir, wohin du auch gehen magst, denn Paris ist ein Fest für das Leben.“ So brachte der große amerikanische Abenteurer, Haudegen, Soldat und Schriftsteller Ernest Hemingway seine überaus große Liebe und Zuneigung zur französischen Hauptstadt zu Papier.

Aber da, wo das Leben sprüht, ist der Tod nicht weit.

Nur an ganz wenigen Orten auf dieser Welt wird dem unbefangenen Besucher die Vergänglichkeit des Seins so überaus deutlich vor Augen geführt wie auf dem Hügel von Montmartre zu Füßen der Kathedrale Sacré-cœur. Die Pariser Frauen und Männer errichteten dieses monumentale Bauwerk des Glaubens als Zeichen der Sühne und als Symbol für die Erneuerung Frankreichs. Hintergrund waren die „dramatischen Geschehnisse“ um die Pariser Kommune und den verlorenen Krieg gegen Preußen in den Jahren 1870/71. Eingeweiht wurde das romano-byzantinische Kuppelwerk im Jahre 1919, der furchtbare erste Weltkrieg war gerade zu Ende gegangen. 237 Treppenstufen führen hinauf zur Kathedrale Sacré-coeur auf dem 130 m hohen Hügel von Montmartre. Und dieses Montmartre hat im wahrsten Sinne des Wortes zwei Seiten:

Das Vergnügungsviertel rund um den „Place Pigalle“ und „Butte Montmartre“ das alte Dorf auf dem Hügel mit dem Friedhof „Cimetière Montmartre“.

Montmartre 5„Sterbe ich in Paris so will ich auf dem Friedhof Montmartre begraben werden, auf keinem anderen …“, so verfügte es Heinrich Heine in seinem Testament und seine Witwe hat dem letzten Wunsch ihres Mannes entsprochen. Der weltberühmte deutsche Dichter ruht neben so herausragenden Persönlichkeiten wie Emile Zola, Hector Berlioz und Jean Giraudoux.

Obwohl der Tod stets gegenwärtig ist, ist diese Nekropole kein Ort des Entsetzens oder Schreckens, viel eher ein Ort der Erinnerung und des Gedenkens. Das Totenreich in Montmartre ist in seiner Ordnung streng gegliedert und ähnlich den Grundrissen einer altehrwürdigen Basilika in breiten Avenuen skizziert und in Divisionen unterteilt. Nur an den seitlichen Flügeln konnte die Kirchenschiff artige Struktur im Laufe der vergangenen Jahrhunderte nicht mehr ganz eingehalten werden.

Montmartre 127Viele Tote sind hier vereint, und je nach Namen und Rang ihrer gewesenen bürgerlichen Existenz sind ihre Gräber in Stein gehauene Monumente. Da liegen sie nun, die Kurtisane neben dem weltberühmten Dichter, dessen bedeutendstes literarisches Werk immer mit dieser hinreißend schönen und betörenden Frau in Verbindung gebracht wird, einer Frau, die zu ihren Lebzeiten so vielen Männern gehörte, aber immer nur einen Augenblick, und wenige Momente des Glücks. Hier ruhen die Generäle und Feldherren der französischen Fremdenlegion, die immer dann zum Einsatz kamen (und auch immer noch kommen), wenn die Herren Diplomaten aus dem Elysée mit ihrem Latein am sprichwörtlichen Ende sind. Und natürlich ruhen hier auch viele der bezaubernden weiblichen Geschöpfe die unter der Berufsbezeichnung „Tänzerin“ den einsamen Männern dieser Welt die Nächte und vielleicht auch etwas mehr verschönert haben.

Montmartre 123Der Cimetière Montmartre ist ein Abbild der vergangenen Jahrhunderte. Hier haben die großen Diplomaten Frankreichs, die Künstlerinnen und Künstler, die Politiker und hohen Regierungsbeamten und die herausragendsten Autoren, Journalisten und Literaten ihre letzte Ruhestätte gefunden. Gewidmet aber ist er Ihnen verehrte Leserin und geneigter Leser. Deshalb kommen Jahr für Jahr Tausende von Besuchern aus aller Welt, um wenigstens einmal im Leben den wirklich „Großen“ ihrer Zeit nahe gewesen zu sein – und wenn es „nur“ an ihrem Grabe ist. Eingerahmt von der Rue Caulaincourt, der Rue Joseph-de-Maistre, der Rue Etex, der Rue Ganneron und der Avenue Rachel ist der Friedhof Montmartre wirklich ein kleines aber keineswegs unscheinbares Totenreich. Leider ist es mit der sprichwörtlichen „Totenruhe“ auch nicht so weit her, denn eine mächtige Brücke aus Stahlbeton sorgt über den Köpfen der Toten mit entsprechendem Lärm für einen halbwegs reibungslosen Ablauf des Straßenverkehrs im einundzwanzigsten Jahrhundert. So haben die Toten ihren Platz „unter“ den Lebenden und der Cimetière de Montmartre konnte in seiner ganzen Pracht und Schönheit über die Jahrhunderte hinweg nahezu vollständig erhalten werden.

Montmartre 103Zugegebenermaßen ist es für die Anwohner oft nicht einfach neben diesem Friedhof zu wohnen, schon gar nicht, wenn Tag für Tag die Touristen aus aller Welt plappernd und staunend in Montmartre einfallen. Außerdem ist es durchaus nicht ungewöhnlich, dass Angestellte und Sekretärinnen aus den umliegenden Büros ihre wohlverdiente Mittagspause in den schattigen Alleen des Cimetière de Montmartre verbringen.

Ab Ende September gehört dann der Friedhof wieder den Bewohnern von Montmartre.

Dann kommt der Journalist mit seiner Lebensgefährtin aus Deutschland, um das Grab des französischen Teils seiner Familie zu besuchen. Die Tage werden kürzer, es regnet auch wieder etwas mehr und der typische Pariser Nebel lässt ihn fröstelnd den Mantelkragen hochschlagen. So richtig kalt wird es in Paris zwar eigentlich nie, die jährlichen Durchschnittstemperaturen sinken selten unter dreizehn Grad Celsius ab, aber dennoch werden die Schritte der beiden Besucher schneller. Vorbei ist es mit der sommerlichen Leichtigkeit, die so manchen ausgedehnten Spaziergang über den Friedhof ermöglichte.

Montmartre 99Besonders schmerzlich ist das Erinnern und Gedenken im Trauermonat November, vielleicht auch deshalb, weil im Gegensatz zu deutschen Friedhöfen die meisten französischen Gräber nicht geschmückt werden. Nur vereinzelte Grablichter deuten dann die deutsche Herkunft der Verstorbenen an.

Tief sitzen die Erinnerungen an eine glückliche Kindheit, die so jäh mit dem allzu frühen Tod der Mutter endete. Dabei spielen die „gewissen Vorkommnisse“ des furchtbaren zweiten Weltkrieges, welche die Familie auf Jahre hinweg entfremdete, entzweite, schon (fast) keine Rolle mehr. Diese schreckliche und verheerend dunkle Zeit ist auch im französischen Alltag längst Geschichte und auch (bewältigte?) Vergangenheit. Aufgewachsen im „deutschen Exil“ gingen für den jungen Heranwachsenden nahezu alle Bindungen zum französischen Teil der Familie mehr oder weniger verloren. Es war für ihn nicht immer einfach im zerstörten Nachkriegsdeutschland aufzuwachsen, schon gar nicht nach gelegentlichen Besuchen in der Heimat der Mutter; wohin gehört man schon als junger Mann zwischen der deutschen und der französischen Welt. Was bleibt ist die Erinnerung, natürlich nicht nur an die heißgeliebte Mutter und die verehrten Großeltern, sondern auch an herausragende Persönlichkeiten wie Konrad Adenauer und Charles de Gaulles. Gerade sie haben das Vergeben und das Verstehen über die Gräber der Toten hinweg erst ermöglicht.

Montmartre 41Die Schritte der beiden späten Besucher verhalten beim Grabmal von Heinrich Heine, dem großen und so übel verschmähten Sohn der Stadt Düsseldorf am Rhein, der hier zusammen mit seiner Frau zur letzten Ruhe gebettet wurde. Einige kleine Steinchen auf dem Sockel des Grabes weisen auf Besucher des mosaischen Glaubens hin. Aber jeder Besucher darf seine Anteilnahme auf diese Art bekunden. Am Sarkophag von Alexandre Dumas gleiten die Blicke hinüber zu „seiner“ bis heute unvergessenen „Kameliendame“, und dann ist es nicht mehr weit in die Division 22, „Chemin Massena“. Die Journalistin und Schriftstellerin „Duchesse d’Abrantes“, ein großes Vorbild des Besuchers aus Deutschland, hat hier ihre letzte Ruhestätte gefunden. Am Grab der Mutter und Großeltern finden sich fast unwillkürlich die Hände der Beiden und umschließen sich, ein alljährlich wiederkehrendes Ritual, ein Versprechen allemal.

Montmartre 33Und wie bereits zu Beginn, soll auch am Ende unseres Beitrages der große amerikanische Romancier Ernest Hemingway „das letzte Wort haben“. Er sagte einmal über die französische Hauptstadt, „Paris hat kein Ende und die Erinnerung eines jeden Menschen, der dort gelebt hat, ist von der jedes anderen verschieden.“

Dem ist nichts hinzuzufügen.

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E P I L O G

Paris ist die schönste Stadt der Welt, dieser Meinung sind nicht nur die Menschen die in der französischen Hauptstadt leben. Mit annähernd zwölf Millionen Einwohnern zählt der Großraum Paris zu den am dichtesten bevölkerten Ballungsgebieten in Europa. Zwischen fünfzehn und zwanzig Millionen Touristen aus aller Welt besuchen Jahr für Jahr die französische Hauptstadt, etwa die Hälfte davon sind Ausländer. Unter ihnen sind die Deutschen die am meisten vertretene Besuchergruppe. Seit Beginn der frühen siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts ist Paris auch „die“ Kongress- und Messestadt, zumindest in Europa.

Montmartre 16Woher kommt diese fast schon magische Anziehungskraft dieser Metropole? Einer Stadt, deren Schönheit die Menschen in ihren Bann zieht, aber auch vereinnahmt.

Paris ist die Kapitale des neunzehnten Jahrhunderts und dafür wurde sie auch gebaut. Heute sind die Bewohner von Paris ihrer Stadt im wahrsten Sinne des Wortes ausgeliefert; alleine die Fahrten vom und zum Arbeitsplatz können mehrere Stunden dauern (auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln) und die täglichen Besorgungen und Einkäufe arten oft genug in einen mittleren Abenteuerurlaub aus. Der Stress in dieser Stadt ist allgegenwärtig und er fordert seinen Tribut.

Und dennoch lieben die Pariser ihre Stadt und die Touristen aus aller Welt liegen dieser „göttlichen Metropole“ zu Füssen. Und das ist manchmal sogar wörtlich zu nehmen.

Montmartre 17Es ist das „Savoir-vivre“, dieses einmalige Lebensgefühl, das keiner anderen Metropole auf dieser Welt so anhaftet, wie der französischen Hauptstadt. Es ist die Mischung aus Erotik und Exotik, Kunst und Kultur, den kulinarischen Genüssen, der Freude am Leben und der Lust an der Liebe.

Gibt es überhaupt den typischen Pariser oder die typische Pariserin? Nein, mit Sicherheit nicht. Die Bewohner von Paris sind genauso herzerfrischend unterschiedlich wie die Bewohner jeder anderen Stadt auch. Einig sind sie sich nur in zwei Dingen und diese nehmen sie auch sehr genau, nämlich das Essen und die Liebe. Dafür nehmen sie sich jede Menge Zeit. Mit einem Vorurteil möchte der Autor dieses Beitrages auch ein für allemal aufräumen:

Paris ist nicht die Hauptstadt der Liebe, höchstens der käuflichen.

Montmartre 21Die Besucher, Geschäftsleute und Touristen kommen zu Wasser, mit dem Flugzeug, mit der Eisenbahn und einige ganz Verwegene sogar mit dem eigenen Automobil. Auf das letztgenannte Fortbewegungsmittel sollten Sie allerdings tunlichst verzichten, vor allem wenn Sie mit dem Pariser Straßenverkehr nicht vertraut sind. Wenn Sie partout nicht auf das eigene Kraftfahrzeug verzichten wollen oder können, dann empfehlen wir Ihnen dringendst, dieses an der Peripherie der französischen Hauptstadt zu parken und die guten zahlreichen und ausreichend vorhandenen öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen. Im Übrigen sind die Kosten für Hotels und Übernachtungen am Rande der französischen Metropole auch noch erschwinglicher. In jedem Falle aber ersparen Sie sich Zeit, Strafmandate und ähnliches Ungemach.

Den „Eiffelturm“, das „Pantheon“, den „Louvre“, „Notre Dame“ und den „Invalidendom“ „müssen“ Sie gesehen haben; die „Champs Elysee“, das „Marais“ und das Viertel „Saint Germain des Pres“ gehören zum „erweiterten Pflichtprogramm“.

Montmartre 25Wenn Sie dann noch Zeit und Muße haben und vielleicht auch schon etwas „mutiger“ und „sicherer“ geworden sind, dann verlassen Sie bitte die traditionellen Touristen-Pfade und begeben Sie sich in die Viertel, in denen noch „alteingesessene“ Pariser wohnen – wie zum Beispiel „La Butte Montmartre“.

In diesem Zusammenhang empfehlen wir Ihnen den Kauf (schon in Ihrem Reisebüro) der „Card Paris Visite“, die Ihnen unbegrenztes Fahren mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln in Paris ermöglicht. Diese Karte gibt es in drei verschiedenen Tarifzonen mit unterschiedlichen, zeitlicher Gültigkeit. Und auch hier noch ein kleiner Hinweis vorab:

Die Pariser Metro besitzt insgesamt sechzehn Linien, die Haltestellen liegen nicht mehr als fünfhundert Meter auseinander und sind nach Ereignissen aus der französischen Geschichte benannt. Allerdings haben die Strecken keine Ziffern, sondern zeigen ausschließlich die Zielrichtung an. Bei der Benutzung müssen Sie also unbedingt auf die Anfangs- und Endhalte und auf die Umsteigebahnhöfe achten.

Montmartre 28Das ist anfangs etwas befremdlich, aber jeder gewöhnt sich sehr schnell daran. Halten Sie die Tickets von Münzen und Schlüsseln „fern“, da diese dem Magnetstreifen in aller Regel nicht gut bekommen. Allerdings können Sie „entmagnetisierte“ Streifen am Schalter entgeltfrei umtauschen. Am besten ist, wenn Sie das Fahren mit der Pariser Metro schon zu Hause anhand eines Stadtplanes etwas „üben“. Dies gilt auch für Ihre französischen Sprachkenntnisse. Grundkurse gibt es an jeder Volkshochschule. Für den Anfang tut es auch ein preiswerter Kassetten-Kurs vom Lebensmittel-Discounter nebenan. Halten Sie sich unbedingt von Etablissements mit dem Schild „man spricht Deutsch“ fern – oder studieren Sie zumindest vor dem Betreten die Preistafel. Im Übrigen kommen Sie in Paris auch mit der Fremdsprache Englisch ganz gut über die Runden.

Montmartre 29Einige Pariser Bezirke (Arrondissements) konnten ihre Beschaulichkeit, Eigentümlichkeit und Originalität in unsere Zeit herüberretten. So finden Sie im „Quartier Latin“ noch immer die Aussteiger, die Intellektuellen und die manchmal ziemlich aufmüpfigen und von den Pariser Sicherheitsbehörden sogar gefürchteten Studenten. Im schon erwähnten „Dorf Montmartre“ sind es die Alteingesessenen, und auch vereinzelte Künstler besitzen dort noch das eine oder andere Atelier. Auch hier gilt wie bereits erwähnt, verlassen Sie die eingelaufenen Touristenpfade, gehen Sie frei nach „links“ und nach „rechts“ und Sie werden schnell erkennen, wie Sie ihr ureigenstes, ganz persönliches Paris entdecken und kennen lernen werden.

Über die „zwischenmenschlichen Beziehungen“ und die „Leichtigkeit des Seins“ möchten wir an dieser Stelle nicht weiter sprechen, es passt auch gar nicht zum Thema dieses Beitrages. Nur so viel, am „Place de Pigalle“ findet „Mann“ und vielleicht auch „Frau“ das passende erotische Abenteuer. Dringendst empfohlen sind bei Besuchen in diesem Milieu aber die „üblichen Vorsichtsmaßnahmen“.

Montmartre 53Denjenigen, die gut oder zumindest ein bisschen Französisch sprechen, wird sich die Welt der Pariser Theater in ungeahnter Weise öffnen; gerade im „Marais“ oder im „Montparnasse“ finden Sie die typischen und vielen Kleinkunstbühnen der französischen Hauptstadt.

Wie schon erwähnt, sind die Pariser keineswegs abweisend, schroff oder überheblich. Allerdings sind sie sehr stolz darauf, in einer der schönsten Städte der Welt zu leben. Wir wollen aber auch nicht verhehlen, dass Sie den Einheimischen nur dann näher kommen, wenn Sie bereit sind, sich auf sie einzulassen. Die Pariser Bürgerinnen und Bürger lieben ihre Stadt. Oft genug verzweifeln sie auch an ihr. Das Leben in und mit dieser Stadt ist alles andere als einfach, manchmal ist es eher hart. In jedem Falle prägt es aber auch die Menschen. Die Besucher und Touristen, die sich im klimatisierten Reisebus durch diese Metropole kutschieren lassen und nur aussteigen, wenn es ein berühmtes Baudenkmal zu bestaunen oder einen Hamburger mit Cola zu verzehren gibt, werden diese Stadt und ihre Bewohner nicht kennen lernen.

Montmartre 57Gehen Sie also zu Fuß und streifen Sie absolut zwanglos umher: Zwischen den kleinen Läden, den schmalbrüstigen Bistros, den eleganten Cafes im „Marais“ oder den verschwiegenen Weinbergen im „La Butte Montmartre“.

Der Pariser Stadtteil Montmartre hat zwei völlig verschiedene Seiten, auf der einen Seite „tobt“ das internationale Vergnügungsviertel rund um den „Place Pigalle“ und auf der anderen Seite können Sie noch immer das „Butte Montmartre“, das „alte Dorf auf dem Hügel“ bewundern und genießen. Schon vor gut einhundert Jahren zogen die Pariser auf den „sündigen“ Hügel zu den kleinen und verschwiegenen Weinlokalen an der Windmühle. Preiswerte Ateliers und „willige“ Malermodelle lockten die Boheme der französischen Metropole nach Montmartre und machten das „Dorf“ weltberühmt. Künstler wie Toulouse-Lautrec, Renoir und Utrillo haben diesen Stadtteil für alle Ewigkeit unsterblich gemacht.

Montmartre 61Voilà – entdecken Sie Ihr Paris.

Gerhard-Stefan Neumann

Journalist + Werbetexter (GdbR)

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Copyright und alle Rechte ausschließlich beim Autor. Nachdruck nur gegen Beleg und Honorar und „nur nach vorheriger Genehmigung“ gestattet.

Öffnungszeiten des Cimetière Montmartre (18. Arrondissement) 20, Avenue Rachel, 75018 Paris:

Tel. 01 53 42 36 30

Fax. 01 43 87 53 79

Montmartre 73In den Monaten 6. November bis 15. März:

Montag – Freitag: 8.00 Uhr – 17.30 Uhr

Samstag: 9.00 Uhr – 17.30 Uhr

Sonntag 9.00 Uhr – 17.30 Uhr

In den Monaten 16. März bis 5. November:

Montag – Freitag: 8.00 Uhr – 18.00 Uhr

Samstag: 8.30 Uhr – 18.00 Uhr

Sonntag: 9.00 Uhr – 18.00 Uhr

ANKUNFT IN PARIS

Flugzeug:

Montmartre 115Die meisten Charter- und Linienflüge landen auf dem Flughafen Roissy „Charles de Gaulles“ im Norden von Paris. Der Airport liegt etwa 25 Kilometer vom Stadtzentrum der französischen Hauptstadt entfernt. Dieser Flughafen verfügt über zwei große Terminals, die zudem sehr weit auseinanderliegen. Für den Rückflug wichtig: Merken Sie sich unbedingt den für Sie genannten Terminal und schauen Sie lieber einmal zu viel als zu wenig in Ihr Ticket, denn kein Pariser Taxifahrer wird Sie zwischen den Terminals herumkutschieren.

In das Stadtzentrum von Paris gelangen Sie mit den Zügen der „RER“, den Bussen der „Air-France“ und den Gratis Pendelbussen der verschiedenen Luftfahrtgesellschaften. Fragen Sie bitte Ihr Reisebüro. Die Züge kosten pro Fahrt und Person fünf Euro, die Endhaltestellen sind entweder der „Gare du Nord“ oder der „Gare de l’Est“. Von diesen beiden großen Bahnhöfen können Sie dann entweder mit den öffentlichen Bussen, der Metro oder den privaten Taxis weiterfahren. Benutzen Sie aber „nur“ die „öffentlichen und lizenzierten“ Taxis und nehmen Sie grundsätzlich nur auf der Rückbank Platz.

Bahn:

Montmartre 67Züge aus Süddeutschland kommen im Bahnhof „Gare de l’Est“ an; Züge aus dem Norden der Republik im Bahnhof „Gare d Nord“.

Auto:

Wenn die Anreise unbedingt mit dem eigenen Kraftfahrzeug erfolgen muss, dann suchen Sie sich ein Hotel an der Peripherie und benutzen dann die guten öffentlichen Verkehrsverbindungen. Buchen Sie aber „nur“ ein Hotel mit eigener Parkmöglichkeit.

Und noch ein wichtiger Hinweis:

Ältere Reisende, Behinderte oder Reisende mit viel Gepäck sollten „unbedingt“ bei Ankunft in Paris auf ein „Taxi“ zurückgreifen. Eine Taxifahrt vom Flughafen in Roissy zu Ihrem Hotel kostet im Durchschnitt 75 – 80 €, aber Sie ersparen sich gerade als „Paris-Neuling“ den Umsteigestress.

Rollstuhlfahrer „müssen“ sich in Ihrem Reisebüro erkundigen, ob ihr Hotel über die entsprechenden Einrichtungen verfügt. Übrigens: Nur die neuen Metro-Linien sind „halbwegs“ auf Rollstuhlfahrer eingerichtet. Fragen Sie Ihr Reisebüro!

SICHERHEIT:

Montmartre 59Die französische Hauptstadt ist nicht „sicherer“ oder „unsicherer“ als jede andere europäische Metropole auch. Richten Sie sich nach dem „gesunden Menschenverstand“. Die „goldene und Platin veredelte Armbanduhr“ gehört zu Hause in den Banksafe, Edelkarossen mit dem „Stern“ oder der „Niere“ sollten tunlichst auch zu Hause bleiben. Da die französischen Hoteliers nicht für Ihre Wertsachen haften ist die Miete eines Hotelsafes „unbedingt“ erforderlich.

Weitere Hinweise können und möchten wir Ihnen an dieser Stelle nicht geben. Fragen Sie Ihr Reisebüro, kontaktieren Sie die Niederlassungen der französischen Fremdenverkehrsämter, sehen Sie im Internet nach und studieren Sie die verschiedenen Reiseführer von „MERIAN“ oder „MARCO POLO“.

Montmartre 50ADRESSEN:

Französisches Fremdenverkehrsamt

Maison de La France

Westendstraße 47

D-60325 Frankfurt am Main

Tel.: 0190 – 57 00 25

Fax.: 0190 – 59 90 61

(*0,62 € /Min.)

Internet: www.franceguide.com

Email: franceinfo@mdlf.de

Bildunterschriften:

Montmartre 51Der Hügel von Montmartre ist 130 Meter hoch. Scheuen Sie nicht die 237 Stufen und gehen Sie hinauf zu einer der schönsten Kathedralen der europäischen Christenheit, Sacré-coeur. Von dort haben Sie einen herrlichen Blick über die französische Hauptstadt speziell auf das „alte Dorf Montmartre“. Mit dem Bau der Kathedrale wurde Ende des 19. Jahrhunderts begonnen und zwar als Sühne für den verloren gegangenen Krieg gegen Preußen 1870/71. Auch heute noch gibt es auf dem Montmartre viele versteckte Winkel, herrliche Stadtpalais und sogar kleine Weinberge.

Die Metrostation „Abbesses“ ist damals wie heute der „Eingang“ zu Montmartre und eine der wenigen noch erhaltenen, ursprünglichen Metro-Bauten.

Millionen von Touristen aus aller Welt besuchen Jahr für Jahr den grünen Hügel von Montmartre in Paris. Fliegende Händler (meistens Asylanten und Flüchtlinge aus Nordafrika) versuchen Postkarten und allerlei Kleinigkeiten an die Frau und auch an den Mann zu bringen. In der Regel geht von ihnen keinerlei Gefahr aus, aber auf Ihr Eigentum sollten Sie trotzdem immer gut aufpassen.

Montmartre 34Das Restaurant „Maison Catherine“ zählt zu den ältesten Gasthäusern in Paris und ist heute ein großer Publikumsmagnet. Einmal kurz hineinschauen sollten Sie schon – wenn Sie überhaupt einen Platz bekommen – aber „Mehr“ muss eigentlich nicht sein. Einheimische meiden den „Place du Tertre“, er ist schon lange nicht mehr, was er „früher“ einmal war.

Die Künstler kommen heute vielfach aus Osteuropa und sind manchmal sehr aggressiv. Wenn Sie sich porträtieren lassen wollen, dann bitte nur von einem „einheimischen Zeichner“ und der wird Ihnen auch gerne seine Lizenz zeigen. Aber auch hier: Vorsicht vor Taschendieben! Verwahren Sie Ihre persönlichen Wertgegenstände gut.

Montmartre 77Die Kirche „L’EGLISE SAINT-PIERRE“ sollten Sie unbedingt besuchen. Sie ist die älteste Kirche in Paris und steht auf den Fundamenten einer Abtei, die im Jahre 1133 von „Ludwig dem Dicken“ und seiner Frau „Adelaide“ gegründet wurde. Achten Sie bitte „vorher“ auf Ihre Bekleidung, „Shorts“ und „transparente Blusen“ sind nun wirklich nicht das ideale Outfit für den Besuch eines Gotteshauses.

Der Friedhof von Montmartre in Paris zählt mit Sicherheit zu den schönsten und interessantesten Friedhöfen in Frankreich und Europa, denn hier sind viele herausragende Persönlichkeiten der letzten Jahrhunderte zur letzten Ruhe gebettet worden. Friedhöfe sind aber nicht nur Orte des Abschiedes und der Trauer, sondern auch ganz wesentliche Orte der Besinnung und der Erinnerung. Sie sind Zeitzeugen der Geschichte. Egal, was sich Deutsche und Franzosen im neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert gegenseitig an furchtbaren Verbrechen angetan haben, auf dem Friedhof von Montmartre hat die Versöhnung schon längst stattgefunden. Die Franzosen, die Deutschen, die Europäer sie alle zieht es auf diesen „grünen Hügel des Todes“ mitten in Montmartre in Paris.


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United Europe: Seit gut siebzig Jahren bauen die Europäer an ihrem Haus Europa und sind dennoch über die inzwischen unterspülten und verrotteten Fundamente nicht hinausgekommen …


Seit gut siebzig Jahren bauen die Deutschen und die Europäer an ihrem Haus Europa und sind dennoch über die inzwischen unterspülten und verrotteten Fundamente kaum hinausgekommen – ganz im Gegenteil, letztere versinken im europäischen Morast und Schlamm, was sie im Umkehrschluss mit der Morandi Brücke von Genua in trauriger Gewissheit letztlich gemeinsam hätten. Der große Traum von Konrad Adenauer, Robert Schuman, Jean Monet und Paul-Henri Spaak von der Einigung der Völker Europas und damit von den Vereinigten Staaten von Europa ist wie eine Seifenblase geplatzt. Die Mitgliedstaaten der heutigen Europäischen Union haben nur ein einziges Ziel, nämlich so viel Geld vom deutschen Steuerzahler abzugreifen wie es nur irgendwie geht – will heißen – die Deutschen sind die Zahlmeister im Haus Europa.

Die Duplizität der Ereignisse ist schlicht und ergreifend erschreckend:

Der Zusammenbruch der Brücke in Genua steht im wahrsten Sinne des Wortes für den Zustand der Saaten Europas.

Wir haben – und dies auf der ganzen Linie – abgewirtschaftet, wir haben versagt, wir haben die berühmte Flasche leer – wir haben fertig.

Und dennoch meine lieben Freundinnen und Freunde, machen wir uns alle etwas vor, wir beschönigen und reden schön, wie verteilen die Schuldfrage geflissentlich auf andere Schultern – wir sehen das Versagen überall – aber eben nur nicht bei uns.

Das was in Genua geschehen ist, kann jederzeit auch bei uns passieren. Dabei ist die Sache doch klar:

Wird ein technischer Gegenstand nicht regelmäßig und vor allem fachmännisch gepflegt und gewartet, dann gibt er irgendwann seinen Geist auf – so einfach ist das.

Nur die Deutschen und die Europäer wollen dies partout nicht einsehen. Statt uns zu einer europäischen Nation zusammenschließen und unser Heil in der europäischen Geschlossenheit und Gemeinsamkeit zu suchen, verharren wir weiterhin mehr oder weniger hilflos in völlig überholten nationalen Egoismen und faseln dummes Zeug über die angeblich ach so tolle deutsche Vergangenheit.



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Vampirin Theresa Dracula: Ein Gespenst geht um in Deutschland und Europa – ein Film von Gerhard-Stefan Neumann …


Bevor ich auf mein eigentliches Thema zu sprechen komme, lassen Sie mich bitte noch ein paar Worte zu der unsäglichen Geschichte vom Austritt des Vereinigten Königreiches aus der Europäischen Union sagen.

Wenn sich unsere Frau Bundeskanzler vor Gott, Volk und Vaterland und der halben Welt zum Affen und zum Gespött machen will, nun gut, dann ist dies ihre Sache, wenn es ihr die Europäische Union unbedingt gleichtun will, dann hat dies eine ganz andere Qualität.

Man muss sich das einmal auf der Zunge zergehen lassen:

Da wollen also die britischen Blutsauger auf Teufel komm heraus die Europäische Union verlassen und dürfen und sollen und müssen aber an der bevorstehenden Wahl zum neuen Europäischen Parlament teilnehmen. Was für ein Wahnsinn!

Und einer der Ober Europäischen Parteibonzen entblödet sich nicht, die neuen britischen Parlaments Totengräber aufzufordern – sich danach im Europäischen Parlament doch bitteschön brav und anständig zu benehmen.

Meine lieben Freundinnen und Freunde – also wirklich – dümmer geht es wohl nicht mehr.

Ein Gespenst geht um in Europa und dieses Gespenst hat auch einen Namen – es nennt sich Theresa May und ist ihres Zeichens die noch amtierende britische Regierungschefin und damit das weltliche Oberhaupt aller Ausbeuter, Blutsauger, Demagogen, Piraten, Raubritter, Strauchdiebe, Vampire und Wegelagerer.

Seit gut vierhundert Jahren plündern diese dahergelaufenen und spätgeborenen Angelsachsen die halbe Welt aus und gehen ihre Beutezüge mal daneben oder läuft diese Raub- und Eroberungszüge nicht nach ihren imperialen Gelüsten und Wünschen und Vorstellungen, dann schreien sie permanent wie All Rad nach ihrem amerikanischen Waffenbruder um Hilfe und Unterstützung – denn es ist ja so wie immer, dann ist nämlich die ach so tolle britische Demokratie in höchster Gefahr.

Ich könnte kotzen!

Meine liebe Freundinnen und Freunde, das ich als überzeugter Anhänger der großartigen europäischen Idee und der Vereinigten Staaten von Europa einmal für den Austritt Deutschlands aus der Europäischen Union werben würde – das hätte ich mir in meinem kühnsten Träumen niemals und überhaupt und gar nie nicht vorstellen können.



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