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Restposten Union: Außen schwarz, innen grün und ein wenig rot und mit dem traurigen Rest ist es auch nicht mehr weit her – ein Film von Gerhard-Stefan Neumann …


Die beiden großen deutschen Volksparteien befinden sich sozusagen im freien Fall, was aber CDU/CSU und SPD ganz offenbar nicht davon abhält, weiter so zu tun, also ab sie das alles überhaupt nichts anginge – obwohl ihnen das Volk so ziemlich abhanden gekommen ist.

Und das können sie eigentlich auch ganz beruhigt tun, denn der ganz großen Mehrheit der Deutschen geht es heute und dies in nahezu jeder nur erdenklichen Hinsicht so gut, wie es ihnen bislang noch nie gut gegangen ist.

Doch das ist den Angehörigen der angeblichen Herrenmenschen und der vermeintlichen Herrenrasse noch noch nicht genug – sie wollen noch viel mehr – nämlich die Armut in der Bundesrepublik Deutschland beseitigen und dies für immer, sozusagen endgültig – und das meine lieben Freundinnen und Freunde meine ich wörtlich.

Die Reichen, die Vermögenden, die Wohlhabenden und die Superreichen in diesem unserem Lande haben den Armen in Deutschland den Krieg erklärt und so wie aussieht, werden sie diesen in der letzten Konsequenz auch gewinnen.



Apropos Reiche und das will ich an dieser Stelle gleich einmal einfügen, damit ich es weiter hinten im Text nicht vergesse, denn der heutige Beitrag wird wieder einmal etwas länger werden:

Also, die Reichen, die Vermögenden, die Wohlhabenden und die Superreichen hierzulande, haben ihre eigenen Ärzte, ihre eigenen Anwälte, ihre eigenen Kindergärten, ihre eigenen Schulen und ihre eigenen Krankenhäuser – und jetzt werden Sie auch verstehen, warum und weshalb und sowieso und überhaupt Sie zum Beispiel als Kassenpatient auf einen Facharzttermin so lange warten müssen.

Und natürlich werden in diesen Tagen in Deutschland jede Menge an neuen Wohnungen gebaut, aber eben mit dem kleinen aber sehr feinen Unterschied, das sich dabei nahezu ausschließlich um Eigentumswohnungen für die sogenannten Besserverdienenden handelt – und davon scheint es ja in diesem unserem Lande genügend zu geben.

Aber trösten Sie sich, Sie müssen nur lange genug sparen, dann können Sie sich auch so eine luxuriöse Behausung leisten- sagt das schwarze politische Spitzenpersonal.


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Kartler-Szene in Bayern: Ist Schafkopf noch Trumpf – von Gerhard-Stefan Neumann …


Melanie 3„Der Teufel hole meinen Ruf!

Eine Arbeit brauche ich!

Ein Einkommen brauche ich!

Ich berste vor Neid, wenn ich eure Frauen, eure Automobile und eure Landhäuser sehe.“

G. B. Shaw

„Der Arzt am Scheideweg“, 1

(Dr. Ridgeon)

Kartler-Szene in Bayern: Ist Schafkopf noch Trumpf von Gerhard-Stefan Neumann …

Melanie 4Nürnberg. (gsn) – Zu den großen Schafkopf-Turnieren kommen immer weniger Kartler. Bei den bayerischen Meisterschaften im vergangenen November waren es beispielsweise statt rund 16OO wie im Vorjahr nur 5OO Spielerinnen und Spieler. Ein geänderter Austragungsmodus, sozusagen um die Spreu vom Weizen schon vorab ein bisschen zu trennen, trug zu diesem Schwund einen guten Teil bei.

Die Verantwortlichen im Bayerischen Schafkopf-Verein (BSV) beklagen diese „traurige, dramatische Entwicklung“, und geben auch der Gastronomie Schuld daran. In immer weniger Gaststätten könnten die Kartler dem bayerischen Nationalsport frönen.

Totgesagte leben bekanntlich immer etwas länger.

Oder anders ausgedrückt:

Melanie 6Je öfter das vermeintliche Hinscheiden prophezeit wird, desto hartnäckiger hält sich der Widerborstige. So oder ähnlich geht es einer großen Fangemeinde, die sich in ihrer Freizeit mit Begriffen, wie „Wenz und Schieber“ herumschlägt oder „einem flotten Vierer“ nicht abgeneigt ist. Dabei befinden sich diese Damen und Herren in der besten Gesellschaft. Ihr Hobby teilen Sie mit diversen Film- und Fernsehgrößen, Ministern und Wirtschaftsbossen – oder ganz einfach mit dem Nachbarn. Gespielt wird es hauptsächlich in Bayern und Süddeutschland, wo nach vorsichtigen Schätzungen rund zweieinhalb Millionen Frauen und Männer ihrem Hobby „verfallen“ sind. Anhänger hat „es“ natürlich auch in den USA (mit rund eintausend Spielern), Südamerika und sogar in Australien – hauptsächlich aber immer dort wo ausgewanderte Bayern sich eine neue Heimat geschaffen haben. Und gut organisiert sind die Hauptdarsteller unseres Berichtes natürlich auch:

Melanie 8Neben diversen Bezirks- und Landesligen gibt es Bayerische, Deutsche und sogar Weltmeisterschaften, die alle zwei Jahre regelmäßig an den schönsten Reisezielen dieser Welt stattfinden.

Erst 1989 hat sich der Bayerische Schafkopf-Verein (BSV) Regeln gegeben, die im Grundsatz jedoch aus dem Jahr 1895 stammen. Allein im süddeutschen Raum gibt es über zwei Millionen Anhänger dieses fünfhundert Jahre alten Spiels. Also, so sollte man meinen, die besten Voraussetzungen für eine glückliche „Schafkopf-Zukunft“.

Doch es gibt auch andere Stimmen – vornehmlich aus der Bayerischen Landeshauptstadt München:

Melanie 10Kartler seien zu laut, störten durch das allzu rege Treiben andere Gäste, und last but not least seien sie schlechte Verzehrer, heißt es dort in vielen Lokalen. Und damit liegen die „Hauptstädter“ voll im Trend. Eine Umfrage unter Bayerns Gastronomen brachte nichts umwerfend Neues an das „Kartler-Tageslicht“. Fest steht aber, dass es um den Nachwuchs hierzulande außerordentlich gut bestellt ist.

Der „BSV-Bosse“ und „Chef-Strategen“ des bayerischen Schafkopfer sehen dies auch recht pragmatisch:

„Computerspiele ersetzen nun mal keine bayerische Stammtisch – Kommunikation, und seien sie auch noch so clever“.

Melanie 12Auch in Sachen „Spielstätten“ sieht es im bayerischen Freistaat besser aus als allgemein vermutet, vielleicht auch, weil sich die eingefleischten Kartler nicht unterkriegen lassen und auf ihre „Rechte“ pochen. Generell gilt natürlich, daß es die Kartler auf dem Land, also dort, wo Traditionen noch gefördert und gepflegt werden, einen leichteren „Stand“ haben als in den Ballungsräumen der Großstädte. Und Hand aufs Herz:

Was wäre eine typisch bayerische Dorfkneipe ohne ihren Kartler Stammtisch?

Doch zurück zu den Anfängen des Bayerischen National-Kartenspiels – oder wissen Sie über dieses leidenschaftliche Hobby schon ganz genau Bescheid?

Melanie 14Fest steht, dass Schafkopf zu den alten bayerischen Kulturgütern gehört und dass es eine mindestens fünfhundertjährige Tradition hat, denn bereits die Landsknechte vertrieben sich damit die Zeit. Die neue, heute gültige „Schafkopf-Ordnung hat inzwischen auch schon hundert Jahre auf ihrem „Buckel“.

„Bayerisch Schafkopf“

zählt mit Sicherheit zu den interessantesten Kartenspielen der Welt:

Fachleute haben errechnet, dass die Kartenverteilungsmöglichkeiten rund 99.65O Billionen Spiele zulassen, und bei dieser Zahl ist die Sitzreihenfolge noch gar nicht berücksichtigt. Und auch in Sachen Rechtschreibung haben sich die Experten geeinigt – Schafkopf mit einem „f“ ist absolut richtig. Für die Schreibweise mit zwei „ff“ gibt es mittlerweile eine einleuchtende Erklärung:

Melanie 16In den Wirtshäusern des späten und ausgehenden Mittelalters gab es statt Tischen nur Fässer, genannt „Schaffen“. Und auf diesen Schaffen wurde „gekoffert“, als heißt Schaffkopfen nichts anderes, als Kartenspielen auf Schaffen.

Im Übrigen ist Schafkopf natürlich ein Volksspiel, das im Laufe der letzten fünfhundert Jahre eine beachtliche Wandlung und auch neue Varianten erfahren hat. Bestes Beispiel hierfür ist die Schafkopf-Tochter „Skat“. Während des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648) war das Spiel „König und Volk“ überaus populär – heute besser unter dem Namen „Doppelkopf“ bekannt. Der Urahn aller europäischer Kartenspiele, also auch des „Schafkopf“, heißt „Tarock“. Verwandt mit dem Schafkopf sind das „Karnöffel-Spiel“ und „L’Hombre“. Das „karnüflen“ wurde erstmals 1426 urkundlich erwähnt und zwar in der alten deutschen Reichsstadt Nördlingen. Und dieses Spiel hatte im wahrsten Sinne des Wortes eine politische, ja eine revolutionäre Dimension:

Melanie 18Der Landsknecht, genannt „Karnöffel“, als Trumpfuntermann war im Spiel die höchste Karte und stach nicht nur „Obermann“, sondern auch die restlichen Größen seiner Zeit, wie „Papst“, „Kaiser“ und „König“.

Bayerisch Schafkopf ist so erfrischend unterschiedlich wie der Freistaat Bayern selbst – oder anders ausgedrückt:

Der unaussprechliche Begriff von der Subsidiarität hat im Schafkopf schon längst Einzug gehalten. Schließlich wird das bayerische National-Kartenspiel in fast jedem Landesteil und Wirtshaus anders gespielt. Doch in einem ist sich das Volk der Bajuwaren absolut einig:

„Ober“, „Unter“ und „Herzen“ stechen überall gleich und der „Alte“ ist der höchste Trumpf.

Melanie 20„Zartbesaitete Damen“, „höhere Töchter“ oder „wohlerzogene Absolventinnen aus Klosterschulen“ sollten sich nicht leichtfertig und ohne Grund in die Nähe von „Schafkopfern“ begeben – ihr seelisches und moralisches Gleichgewicht könnte möglicherweise einen nicht mehr wiedergutzumachenden Schaden erleiden. Denn die Sprache der „Schafkopf-Zocker“ ist mithin nicht gerade ladylike:

„Raus mit der Hure aus dem Pfarrhof“, „der Hund stopft’s“ oder „mit der Alten geht es auf das Waldfest“, sind gängige Schafkopf-Umgangssprache. Für unsere „unkundigen“ Leserinnen und Leser haben wir diese Begriffe in den allgemein üblichen deutschen Sprachgebrauch übersetzt. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel:

Melanie 22Weibliche „Zocker“ in Form von „Schafkopf-Kaffeetafeln“ sind in jüngster Zeit auf dem Vormarsch und frönen ihrem Hobby mit der gleichen Leidenschaft wie ihre männlichen Mitstreiter.

Übrigens:

„Haus und Hof“ verlieren die modernen Zockerinnen und Zocker des einundzwanzigsten Jahrhunderts nicht mehr – allerdings, um all zu hohe Einsätze sollten Anfänger in ihrer Schafkopf-Lehrzeit keinesfalls spielen, denn bei einer eingefleischten Schafkopfkartlerrunde kann pro Spielabend locker der Tagesverdienst eines Arbeiters gewonnen oder verspielt werden. Schließlich kostet in bayerischen Wirtshäusern das Einzelspiel zwischen zehn und fünfzig EURO-Cent. „Gut-Betuchte“ blättern sogar zwischen zwei und fünf EURO’s hin. Und mit noch einem Vorurteil soll an dieser Stelle gründlich aufgeräumt werden:

Melanie 24Manche unserer Zeitgenossen halten ihre Kartenspielenden Mitmenschen für nicht besonders intelligent, doch gerade Schafkopfer brauchen ein bildhaftes, fast phänomenales Gedächtnis und die Fähigkeit, im richtigen Moment den richtigen Stich anzubringen – bei den schon erwähnten Varianten keine Kleinigkeit. Und eine Menge Kondition müssen sie auch mitbringen:

Bei den Bayerischen Meisterschaften waren im vergangenen Jahr in zwölf Stunden immerhin 24O Spiele zu absolvieren. Und dieses Unterfangen setzt nicht nur körperliche Fitness sondern auch eine hohe Konzentrationsfähigkeit voraus.

Autorenvermerk:

Gerhard-Stefan Neumann

Freier Journalist + Werbetexter (GdbR)

COPYRIGHT © 2019 GERHARD-STEFAN NEUMANN MEDIA TV BLOG

Copyright und alle Rechte ausschließlich beim Autor.

Nachdruck, auch auszugsweise, nur gegen Beleg und Honorar „und nur nach vorheriger Genehmigung gestattet.“


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Circus Maximus Germania: Die Gefahr kommt nicht von Links, die Gefahr kommt von Rechts – ein Film von Gerhard-Stefan Neumann …


Zunächst ein paar allgemeine Anmerkungen – keine Angst und ich will es wirklich kurz machen, aber ein paar Erklärungen zur allgemeinen deutschen und europäischen Lage Lage müssen schon sein.

Eigentlich wollte ich mich in diesem heutigen Beitrag etwas näher mit den sogenannten deutschen und europäischen Eliten befassen und beschäftigen, aber die Ereignisse in dieser Woche haben meine Planung und meine Texte wieder mal gehörig über den Haufen geworfen.

Meine lieben Freundinnen und Freunde, wir, die wir sozusagen vom Fach sind, wissen nur zu gut und vor allem sehr genau, dass die politische Gefahr nicht von Rechts, sondern vielmehr von Links kommt.

Wenn es meine Zeit zulässt, dann werde ich am Schluss noch einmal auf dieses Thema kurz zu sprechen kommen, ansonsten werde ich die Texte in den nächsten Beiträgen so nach und nach einbauen.

Doch nun zu den Ereignisse dieser Woche:



In Großbritannien hat also wieder einmal ein königliches Baby die Welt erblickt. Nun, meine lieben Freundinnen und Freunde, das wäre an sich nichts Ungewöhnliches, schließlich werden jeden Tag auf der großen weiten Welt Tausende von Babys von ihren Müttern zur Welt gebracht – aber diese britische imperialistische königliche Bande vervielfältigt sich ja inzwischen so wie die berühmten Tiere mit den langen Ohren.

Und die Damen und Herren Kollegen und Kolleginnen in den deutschen privaten Fernsehanstalten schlugen vor lauter Begeisterung wahre Purzelbäume.

Da wurden stundenlang und in aller Ausführlichkeit diskutiert und vermutet, wie den Geburt des Kindes so im allgemeinen und so im besonderen verlaufen wäre und ob denn die gerade entbundene Mutter schon am gleichen Tag wieder ihren königlichen Amtsgeschäften nachgehen könnte, sollte, sowieso und überhaupt.

Meine lieben Kollegen und Kollegen – ich glaube ihr habt einen Knall oder etwas anders formuliert, habt ihre keine anderen Sorgen oder könnte ihr ansonsten eure Sendezeit nicht anders ausfüllen?


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Wahnsinn Europa: Viele Staaten machen keinen Staat – ein Film von Gerhard-Stefan Neumann …

Europa Flagge


Meine Freunde und Bekannte die mich naturgemäß etwas besser und vor allem näher kennen, wissen natürlich, dass ich nicht nur ein überzeugter Liberaler, sondern auch ein überzeugter Europäer bin.

Wenn also heute einige scheinheilige Vertreter der deutschen Sozialdemokratie so ganz hinterfotzig so wie es nun mal ihre Art ist, urplötzlich die Vereinigten Staaten von Europa fordern, dann entlocken solche Erkenntnisse mir nur noch ein müdes Lächeln. Frage, was haben denn diese Herrschaften im Europäischen Parlament die ganzen Jahre hinweg gemacht und vor allem für Europa und die großartige europäische Idee ..?

Ich fordere schon seit Urzeiten die politische Union Europas und ich war auch schon immer der Meinung, dass an den deutschen Schulen – zumindest teilweise – die englische Sprache als Unterrichtssprache eingeführt wird.

An der politischen Union Europas führt doch kein Weg vorbei – oder wollen wir diese europäische Kleinstaaterei noch einmal sechzig Jahre ertragen und über uns ergehen lassen?

Man muss ich das mal auf der Zunge ergehen lassen:

Alleine die Deutschen leisten sich sechzehn Bundesländer mit ebenso vielen Landesregierungen und Ministerpräsidenten und Landesparlamenten. Was dieser Unfug und Unsinn kostet – Unsummen.



Die (noch) siebenundzwanzig Mitgliedstaaten der sogenannten Europäischen Union leisten sich siebenundzwanzig Mal jeweils eine Armee, eine Polizei, die entsprechenden Sozial- und Sicherungssysteme und natürlich eine eigene Finanz- und Wirtschaftsverwaltung.

Schon klar warum.

Die allermeisten Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind an einer politischen Union Europas überhaupt nicht interessiert. Diese Herrschaften wollen nur eines – nämlich die Ausgleichszahlungen aus Brüssel, will heißen und ganz mehrheitlich gesehen, die Kohle des deutschen Steuerzahlers.

Ein besonders unverfrorener Vertreter dieser Gattung der europäischen Abzocker ist der derzeit amtierende französische Staatspräsident.

Führt er in Frankreich eine Agenda 2010 nach deutschem Vorbild ein, dann ist er innerhalb von zweiundsiebzig Stunden seinen Kopf los. Ergo, er braucht einen europäischen Finanzminister der ihm mit der Kohle aus Deutschland aus der Verlegenheit hilft.


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Richtiges Zähneputzen will gelernt sein – von Gerhard-Stefan Neumann …


Zahnpflege_1„Der Teufel hole meinen Ruf!

Ein Einkommen brauche ich!

Eine Arbeit brauche ich!

Ich berste vor Neid, wenn ich eure schönen Frauen, eure edlen Automobile und eure teuren Landhäuser sehe …“

G. B. Shaw

„Der Arzt am Scheideweg“, 1

(Dr. Ridgeon)

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Richtiges Zähneputzen will gelernt sein – von Gerhard-Stefan Neumann …

Zahnpflege_4Schon Kleinkinder sollten in der Kunst des richtigen Zähneputzen unterwiesen und zur regelmäßigen Zahnpflege ermuntert werden. Richtige Motivation hilft dabei.

Nürnberg. (gsn) – Ist die Bundesrepublik Deutschland ein Entwicklungsland? Zählt dieses immer noch große und mächtige Land mitten im Herzen von Europa zur dritten Welt? Billigt man uns bestenfalls den Status eines Schwellenlandes zu? Oder werden eines Tages vielleicht sogar Entwicklungshelfer bei uns arbeiten? Eine irreale, überzogene Vorstellung? Sicherlich, doch lassen wir den provokativen Spaß einmal beiseite:

Zahnpflege_3In Sachen Mundhygiene und Zahnpflege besteht hierzulande mittlerweile ein unübersehbarer Handlungsbedarf, der letzten Endes die Kosten für die Behandlung der Zahn- und Zahnbetterkrankungen in schier unermessliche Höhen treibt. Also doch Entwicklungsland?

Tatsache ist leider, dass nur jeder fünfte Bundesbürger einmal im Jahr seinen Zahnarzt zum jährlichen Check aufsucht, jeder Zweite erst dann, wenn es weh tut. Von den rund achtzig Millionen Deutschen putzen sich nur etwa acht Millionen, also jeder Zehnte zweimal am Tag die Zähne, jeder Dritte immerhin noch einmal täglich, dagegen jeder Zweite selten oder gar nie. Doch damit nicht genug:

Zahnpflege_2Über neunzig Prozent aller Bundesbürger sind an Karies erkrankt, über achtzig Prozent (achtzig!) an Parodontose. Warum? Weil sich die sonst auf peinliche Sauberkeit bedachten deutschen Saubermänner (und natürlich auch Sauber Frauen) einfach nicht, selten oder gar nie die „Beißerchen“ putzen. Die im Mund zurückbleibenden Speisereste bilden nach relativ kurzer Zeit einen Zahnbelag – die allseits gefürchtete Plaque. Gerade dieser Zahnbelag ist der ideale Brutherd für aggressive Bakterien und damit Hauptursache für Karies und Parodontose.

Die Botschaft der Stunde kann also nur lauten:

putzen, putzen und noch einmal putzen.

Wie? Davon später.

Zahnpflege_29Im Vergleich der internationalen Staatengemeinschaft liegen die Deutschen mit ihren Kosten für zahnärztliche Behandlung und Zahnersatz weit vorne – mit den Aufwendungen für ihre Krankenversicherung natürlich auch.

Was also ist zu tun? Was kann getan werden um diese verhängnisvolle Spirale von der Erkrankung und ihrer Finanzierung zu durchbrechen?

Die deutschen Krankenkassen (AOK und Ersatzkassen) setzen dort an, wo alle erfolgversprechenden Bemühungen beginnen sollten: nämlich bei den Kindern. Gerade bei unseren Jüngsten ist noch am ehesten gegenzusteuern – einerseits durch vitaminreiche Ernährung und andererseits durch die tägliche Zahnpflege.

Zahnpflege_27In diesem Zusammenhang sollten die Eltern ihre Sprösslinge auf den unvermeidlich ersten Besuch beim Zahnarzt vorbereiten. Wenig sinnvoll ist es, die eigene Angst und das Unbehagen auf die Kinder zu übertragen – „Vertrauensbildende Maßnahmen“ sind da schon geeigneter: zum Beispiel einfach das Kind einmal bei einem elterlichen Zahnarztbesuch mitzunehmen, um ihm so die Angst vor der ungewohnten Umgebung zu nehmen.

Beginnen wir mit der Ernährung: Die wichtigsten Stoffe für Gebiss und Zähne sind Mineralien, Vitamine und Spurenelemente. Milch, Milchprodukte, Gemüse, Obst und hochwertige Getreideprodukte enthalten diese Stoffe. Für die Ernährung Ihres Kindes sind sie unentbehrlich. Pflanzliches und tierisches Eiweiß muss in ausreichendem Maße aufgenommen werden. Absoluter Hauptfeind der Zähne Ihres Kindes ist der zwischen den Mahlzeiten verzehrte Zucker in seinen verschiedensten Formen. Der Genuss von Süßigkeiten unmittelbar vor dem Schlafengehen, noch dazu nach dem abendlichen Zähneputzen, sollte im wahrsten Sinne des Wortes in das Reich der Träume verbannt werden.

Übrigens:

Zahnpflege_25Kein Kind kostet seiner Mama einen Zahn. Als werdende Mutter können Sie diesen Spruch getrost vergessen. Ab dem sechsten Schwangerschaftsmonat sollten Sie lediglich und dies nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein Kalzium-Phosphor Präparat einnehmen, weil zu diesem Zeitpunkt der Kalziumbedarf des Ungeborenen für die Skelett-, Zahn- und Kieferbildung erheblich ansteigt. Naturgemäß kommt diese Kalziumeinnahme in erster Linie der Mutter zugute, denn der werdende Sprössling holt sich alles, was er braucht, von der Mutter. Dies gilt natürlich auch für die Einnahme von Fluorid-Tabletten.

Fluoride sollten im Leben Ihres Kindes eine große Rolle spielen. Fluoride gehören nicht nur zu den körpereigenen Stoffen, sie sorgen auch für eine normale Entwicklung des Knochengerüstes und machen den Zahnschmelz widerstandsfähig gegen die Säureangriffe der Bakterien.

Für einen ausreichenden Kariesschutz reicht die tägliche Einnahme von Fluoriden durch Nahrung und Trinkwasser allerdings nicht aus. Sie sollten daher zusätzlich fluorhaltige Zahnpasten, Gelees, Spüllösungen oder Tabletten verwenden.

Übrigens:

Zahnpflege_23Für Kinder hält der Fachhandel spezielle fluoridierte Zahnpasten und Gels bereit: Einerseits kommen diese Produkte dem Geschmacksempfinden der Kinder besonders entgegen und andererseits ist die Fluorkonzentration in diesen Kinder – Zahncremes erheblich reduziert, so daß das allseits beliebte Verschlucken dieser Pasten absolut keine Gefahr für die Kleinen darstellt. Der Wohlgeschmack dieser Pasten wird selbstverständlich durch besondere Aromastoffe und ohne jegliche Beigabe von Zucker erzielt.

Alle noch so wertvollen Vorbeugungsmaßnahmen verlaufen oft wirkungslos im sprichwörtlichen Sande, wenn der wichtigste Faktor vergessen wird:

der Zahnarzt!

Bei regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen können nicht nur Schäden am Zahnbett diagnostiziert und behandelt – und gerade bei Kindern – eine wirksame Kariesprophylaxe betrieben werden. An dieser Stelle soll auch die Früherkennung von Parodontitis nicht vergessen werden.

Zahnpflege_21Sobald die ersten Zähnchen bei Ihrem Kind durchgebrochen sind, ist der Zeitpunkt für eine gewissenhafte und sorgfältige Zahnpflege gekommen. Und, auch wenn es die Eltern nicht mehr hören können, wollen oder mögen:

Gehen Sie mit gutem Beispiel voran!

Beim Kleinkind sollten Sie nach jeder Mahlzeit die Zähnchen des Kindes mit einem feuchten Lappen reinigen. Nach etwa achtzehn Monaten können Sie dann eine extra weiche Babyzahnbürste verwenden. Und denken Sie daran: Mindestens 1 mal am Tag – möglichst vor dem Zubettgehen – muss gründlich aller Zahnbelag von den Zähnen entfernt werden, besonders aber nach dem Genuss von süßen Speisen. Selbstverständlich sollte jedes Kind eine eigene Zahnbürste besitzen und diese auch alleine benutzen. Spätestens dann, wenn die Borsten anfangen sich zu verbiegen, ist die Zeit für eine neue Zahnbürste gekommen. Regelmäßig benutzte Zahnbürsten sollten alle zwei, spätestens aber nach vier Monaten ausgetauscht werden. Letzten Endes ist dies ein Gebot der Hygiene.

Zahnpflege_19Kurz vor der Vollendung des vierten Lebensjahres ist für Ihren Sprössling Zeit für seinen ersten Besuch in einer zahnärztlichen Praxis. Und nicht erst, wenn die ersten Zahnschmerzen bereits aufgetreten sind.

Der Zahnarzt kann so der Entstehung von Zahnschäden vorbeugen und mögliche Probleme frühzeitig erkennen. Beim Kind entstehen so keine unnötige Ängste und Sie als Eltern haben die Gewissheit, daß mit den Zähnen Ihres Kindes alles in Ordnung ist.

Mehr oder weniger wissen wir es alle:

nur ein sauberer Zahn bleibt gesund. Aber leider sind die sonst auf Sauberkeit so bedachten Deutschen extrem putzfaul, wenn es sich um ihre kostbaren eigenen Zähne handelt. Die horrenden Kosten für Zahnbehandlung und Zahnersatz sprechen eine deutliche Sprache. Doch wer hört den Rufer in der Wüste?

Zahnpflege_17Die wirksame Waffe gegen „bakterielle Invasion“ – darüber sind sich alle Fachleute einig – ist putzen, putzen und noch einmal putzen. Aber – wann und wie?

Schon unsere Kinder sollten in der Kunst des richtigen Zähneputzens unterwiesen und zur regelmäßigen Zahnpflege angeleitet werden. Und, es sollte mit der verhängnisvollen Meinung Schluss gemacht werden, dass die Milchzähne nicht soviel Pflege bräuchten, weil sie ja sowieso in absehbarer Zeit ausfallen würden.

Dies kann nach den heutigen Erkenntnissen der Zahnmedizin so nicht mehr stehenbleiben. Schadhafte Milchzähne können durchaus schlimme Schäden anrichten, wenn sie zum Beispiel vorzeitig ausfallen und so nicht mehr als Platzhalter für die nachrückenden Zähne dienen können. Gebißfehlstellungen sind die Folge.

Putzen Sie Ihre Zähne am besten nach jeder Mahlzeit, aber mindestens zweimal täglich.

Zahnpflege_15Putzen Sie immer senkrecht vom Zahnhals in Richtung Zahnkrone, also von Rot nach Weiß. Mit halb rotierenden Bewegungen wird Zahn um Zahn auf der Innen- und Außenseite sorgfältig gereinigt.

Verwenden Sie immer eine medizinische Zahnpasta. Die darin enthaltenen arzneilichen Wirkstoffe machen die Zähne widerstandsfähiger.

Die ideale Zahnbürste besitzt Kunststoff-Borsten und hat einen kurzen Kopf. Der Griff sollte abgewinkelt sein.

Die Verwendung einer elektrischen Zahnbürste hat auch ihren Vorteil: sie führt die Putzbewegungen automatisch richtig aus und massiert durch die Vibrationen gleichzeitig das Zahnfleisch.

Handelsübliche elektrische Mundduschen entfernen hartnäckige Speisereste in den Zahnzwischenräumen.

Zahnseide, Zahnhölzchen und Zahnzwischenraumbürste sind zusätzliche Pflegemittel für die „Fortgeschrittenen-Zahnpflege“.

Zahnpflege_13Zum Abschluss der täglichen Mundpflege sollte stets ergänzend mit medizinischem Mundwasser gespült und gespült werden. Das erhöht nicht nur den Reinigungseffekt und gibt frischem Atem, es desinfiziert zugleich und wirkt dadurch vorbeugend gegen Erkältungen und Entzündungen.

Beginnen Sie möglichst früh mit der Vorbeugung gegen Zahn- und Zahnfleischerkrankungen.

Gesunde Ernährung und gesunde Lebensweise halten Zähne und Zahnfleisch gesund.

Gehen Sie unbedingt zweimal im Jahr zu Ihrem Zahnarzt.

Zum Schluss noch ein Wort zu den Milchzähnen und warum gerade deren Pflege so eminent wichtig ist.

Zahnpflege_11Leider wird immer noch und völlig zu unrecht angenommen, dass die besondere Pflege der Milchzähne nicht so wichtig sei, da diese ja nur wenige Jahre von Bedeutung seien. Und dies ist ein tragischer und folgenschwerer Irrtum. Die vorzeitige Zerstörung der Milchzähne führt letztendlich zu einer gestörten Funktion des gesamten Kauorgans und damit zur Störung der ganzen Entwicklung. Außerdem sind die Milchzähne die Platzhalter für die bleibenden Zähne. Karies, verursacht durch übermäßigen Zuckerkonsum und mangelnde Zahnpflege, kann zur vorzeitigem Zahnverlust führen. Dieser Verlust führt zu Engstand und Fehlstellungen der bleibenden Zähne.

Gesunde, schöne Zähne sind nicht nur die besten, sondern sie sind auch eine unabdingbare Voraussetzung für ein gepflegtes Aussehen.

Gerhard-Stefan Neumann

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Sorgenkind Bildung: Auf die Kinder kommt es an. Ein Zwischenruf von Gerhard-Stefan Neumann …


Nuremberg Children Vol. 6„Der Teufel hole meinen Ruf!

Eine Arbeit brauche ich!

Ein Einkommen brauche ich!

Ich berste vor Neid, wenn ich eure schönen Frauen, eure edlen Automobile und eure teuren Landhäuser sehe …“

G. B. Shaw

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Nuremberg Children Vol. 7Sorgenkind Bildung: Auf die Kinder kommt es an. Ein Zwischenruf von Gerhard-Stefan Neumann …

Bildung ist der Schlüssel zum Erfolg.

Auf die deutschen Schülerinnen und Schüler kommen in den nächsten Jahren gravierende Veränderungen zu. Sie werden zukünftig wesentlich mehr „gefordert“ und „gefördert“ als bisher.

Nürnberg (gsn) – Ist die Bundesrepublik Deutschland ein Entwicklungsland? Zählt dieses große und mächtige Land mitten im Herzen Europas zur dritten Welt? Billigt man uns bestenfalls den Status eines Schwellenlandes zu? Oder werden eines Tages vielleicht sogar Entwicklungshelfer bei uns arbeiten? Eine irreale, überzogene Vorstellung? Sicherlich, doch lassen wir den provokativen Spaß einmal beiseite:

In Sachen Bildung, Erziehung und Schule besteht hierzulande mittlerweile ein unübersehbarer Handlungsbedarf, ein Notstand, der letzten Endes die Kosten für die immer noch reichlich vorhandenen sozialen Sicherungsmaßnahmen in schier unermessliche Höhen treibt. Also doch Entwicklungsland?

Nuremberg Children Vol. 8Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern liegt Deutschland mit seinen Kosten für die Leistungen seiner sozialen Sicherungssysteme weit vorne – mit den Aufwendungen natürlich auch.

Was kann getan werden, um diese verhängnisvolle Spirale von der Arbeitslosigkeit hin zur Armut und Verelendung großer gesellschaftlicher Gruppen zu durchbrechen?

Die Botschaft der Stunde – und sie richtet sich gleichermaßen Eltern und Kinder – kann nur lauten:

Lernen, lernen und noch einmal lernen. Wie? Davon später.

Zum Vergleich:

Nuremberg Children Vol. 9Im Freistaat Bayern besitzen rund zehn Prozent aller Jugendlichen keinen qualifizierten Schulabschluss. Bei den Schülerinnen und Schülern mit ausländischen Elternteilen liegt diese Quote sogar bei einem Viertel. Und die Bayern befinden sich in „guter Gesellschaft“:

Der Anteil der Schülerinnen und Schüler ohne Abschlusszeugnis liegt in der Bundesrepublik Deutschland bei acht bis zehn Prozent.

Noch dramatischer sieht es bei den ausländischen Berufsschülern im „High Tech Land“ Bayern aus:

Zwischen fünfzig und achtzig Prozent fallen in den einzelnen Landesteilen seit dem Jahr 2000 regelmäßig bei den Prüfungen vor den Industrie- und Handwerkskammern durch. Besonders hoch sind diese Zahlen in Nürnberg und Fürth. Etwas niedriger sind sie in Augsburg und München. Die Tendenz in allen erwähnten bayerischen Großstädten ist jedoch steigend.

Nahezu alarmierend müsste aber diese Zahl sein:

Nuremberg Children Vol. 10Mehr als zwei Drittel der Einwohner und Einwohnerinnen im Freistaat Bayern ohne Schulabschluss haben auch keine Arbeit … …

Unangefochten gut dagegen stehen die Bayern in Sachen mittlerer und höherer Schulbildung da. Der sprichwörtliche „Run“ auf die bayerischen Gymnasien und Realschulen hält seit gut fünfzehn Jahren mit steigender Tendenz an. Allerdings – und dies soll keinesfalls verschwiegen werden – besuchen hauptsächlich Kindern aus der bayerischen Mittel- und Oberschicht diese Schulen.

Zwar steigen die Zahlen der Schulabbrecher und Rückkehrer auf die Realschulen auch hier deutlich an, aber die meisten dieser „schulischen Problemfälle“ führen dann doch über den Umweg weiterführender Schulen zum Erfolg und einem „guten Ende“.

Nuremberg Children Vol. 11Der schulische Erfolg eines Kindes hängt leider häufig vom Geldbeutel der Eltern ab.

Und an dieser bitteren Erkenntnis kommen auch die erfolgsverwöhnten Bayern nicht vorbei:

„Haben die Eltern keinen qualifizierten Schul- oder Berufsabschluss erreichen ihn auch die Kinder nicht …“

Die Schule ist keine Freizeitveranstaltung, kein Spaßvergnügen. Schule ist harte Arbeit. Und Lernen muss von Anfang an richtig gelernt werden. So bitter die Arbeitslosigkeit auch ist, so hat sie den Kindern doch die Erkenntnis gebracht, dass Konsum und Spaßgesellschaft ihre Grenzen haben. Man muss sich anstrengen, man muss lernen und man muss hart an sich arbeiten. Und das jeden Tag. Begabung, Neigung und Talent sind gut und schön, aber der berufliche Erfolg ist nur mit Fleiß, Disziplin und Verantwortung zu verwirklichen. Wer es zu einem halbwegs zufrieden stellenden Wohlstand und einer einigermaßen geglückten Selbstverwirklichung bringen will, kommt an dieser Erkenntnis nicht vorbei.

Und nicht zu vergessen:

Nuremberg Children Vol. 12Man muss auch mal verzichten können, wenigstens so lange, bis man die so heiß ersehnten Qualifikationen und Zeugnisse in der Tasche hat.

Auch dieses Jahr werden die Deutschen etwa an die sechzig Milliarden Euro für die „schönsten Wochen des Jahres“ ausgeben. Also bitte, wer jedes Jahr dreimal im Jahr nach Mallorca in Urlaub fliegen kann und sich am Ballermann die „Birne“ voll knallt, der kann doch auch „Schulgeld“, „Lehrgeld“ und „Studiengebühren“ bezahlen. Und wenn es nur der inzwischen berühmt berüchtigte „eine Euro“ ist. Jede(r) so wie sie(er) kann. Oder etwa nicht?

Viele Bewohner haben den Sozialstaat Bundesrepublik Deutschland „ausgeplündert“.

So darf gefragt werden:

Wo ist denn eigentlich seit den frühen siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts die ganze „Kohle“ geblieben …?

Nuremberg Children Vol. 13Inzwischen gehört Jammern absolut dazu, jammern ist „in“. Allerdings jammern wir noch immer auf allerhöchstem Niveau. Deutschland kann sich immer noch sehr viel leisten! Jahr für Jahr überweisen wir Unsummen in die neuen Länder, um sie an die alten heran zu führen; das ist gut so, aber allein von diesen immensen Beträgen müssen kleinere europäische Länder ihre Staatshaushalte finanzieren.

So darf gefragt werden:

Wo sind die Milliarden für die Bildung?

Die Damen und Herren Politiker drücken sich vor der Wahrheit. Wir müssen unsere Probleme offenlegen, ansprechen, vor allem aber anpacken und lösen.

Inzwischen bestimmen Geldleute, Kaufleute, Techniker und junge dynamische Internet-Spezialisten weitestgehend den Lauf der Zeit, die Geschichte und damit unsere Gesellschaft.

Nuremberg Children Vol. 14Die Bildung des Nachwuchses bleibt dabei auf der Strecke. In der Bundesrepublik Deutschland gibt es leider nur noch Mittelmaß. Dieses Mittelmaß bekommen wir Tag für Tag in den Medien präsentiert.

Wie weit die derzeit diskutierten neuen Schulgliederungen von Erfolg gekrönt sein würden, kann natürlich niemand sagen, man bleibt ja immer noch beharrlich bei den alten unproduktiven Schulsystemen. Sicher ist nur, auch auf die Lehrerinnen und Lehrer hierzulande werden neue Verantwortlichkeiten zukommen; Fort und Weiterbildung werden auch für sie eine gänzlich neue Bedeutung bekommen.

Apropos Lehrer:

Nuremberg Children Vol. 15Nun, sie sind im wahrsten Sinne des Wortes ganz arm dran. Und mit einem Traumberuf hat dieser Job schon seit vielen Jahren nichts mehr zu tun. Lehrer müssen für alles den Kopf hinhalten und sind grundsätzlich an allem Schuld. Dabei leiden sie wahrscheinlich am allermeisten.

Und die Eltern?

Die Eltern fühlen sich oft genug allein gelassen. Viele Eltern glauben in Sachen Erziehung ihrer Kinder fit zu sein, doch die wenigsten von ihnen sind es wirklich. Viel erschreckender ist jedoch die Tatsache, dass sie absolut keine Ahnung haben, woher sie im „Notfall“ Rat und Hilfe bekommen. Einigkeit besteht aber darin, dass sie mit Fachleuten und Experten in einem persönlichen Gespräch ihre Erziehungsprobleme besprechen und diskutieren können.

Nuremberg Children Vol. 16Die meisten Eltern „liefern“ ihre Kids morgens um acht Uhr an der Schule in der hoffnungsfrohen aber total irrigen Erwartung ab, ihre Sprösslinge mittags um dreizehn Uhr wieder „erzogen“ abholen zu können. Nur, die Wirklichkeit sieht eben ganz anders aus, und vor dieser Wirklichkeit verschließen leider zu viele ihre Augen. Ohne Mitarbeit und Unterstützung der ganzen Familie läuft in Sachen Erziehung eben gar nichts.

Die Eltern sind das fundamentale Element in der Entwicklung ihrer Kinder. Wenn sie, erkennen, dass, Bildung nicht nur als Anspruch, sondern auch als Chance begriffen und verstanden wird, kann sich am „ach so beklagenswerten deutschen Bildungsnotstand“ wirklich etwas ändern.

Nuremberg Children Vol. 17Ein Vorschlag zur Güte:

Vielleicht lernen die Eltern mal wieder gemeinsam mit ihren Kindern. Das kann bestimmt sehr lehrreich sein. Für beide Teile.

Fazit:

Erziehung, Bildung und Schule können nicht von „oben“ verordnet werden, nicht aus München, nicht aus Bayern aber auch nicht aus Berlin …

Autorenvermerk:

Gerhard-Stefan Neumann

Freier Journalist + Werbetexter (GdbR)

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Der Karneval in Venedig – erotisch und exotisch, geheimnisvoll und melancholisch, ein Fest der Sinne von Gerhard-Stefan Neumann …


Venice Carnival Vol. 46


Venice Carnival Vol. 9„Der Teufel hole meinen Ruf!

Eine Arbeit brauche ich!

Ein Einkommen brauche ich!

Ich berste vor Neid, wenn ich eure schönen Frauen, eure edlen Automobile und eure teuren Landhäuser sehe.“

G. B. Shaw

„Der Arzt am Scheideweg“, 1

(Dr. Ridgeon)

Der Karneval in Venedig – erotisch und exotisch, geheimnisvoll und melancholisch, ein Fest der Sinne …

Die Lagunenstadt hat viele Gesichter:

Venice Carnival Vol. 11einerseits schäumt sie vor Lebenslust, Erotik und Exotik, andererseits erscheint sie dem unbefangenen Besucher als geheimnisvoll, morbide, manchmal sogar melancholisch.

Nürnberg (gsn) – Sie ist das sprichwörtliche Synonym für Lebensfreude, Lust, Erotik und Sinnlichkeit. An kaum einem anderen Ort dieser Welt können die Menschen ihre geheimsten Wünsche und die gewagtesten Phantasien ausleben – ohne befürchten zu müssen, ihr Gesicht zu verlieren, verfolgt zu werden oder gar mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen. Ob Kaiser oder König, Bischof oder Kardinal, Bettler oder Mätresse, Göttin oder angesehene Bürgertochter, sie alle erobern Jahr für Jahr immer in den ersten Wochen des Monats Februar ihre Stadt, feiern die berauschendsten Bälle, spielen das ewig junge Spiel von Liebe, Verlieben und Geliebt werden – und dies seit rund neunhundert Jahren.

Venice Carnival Vol. 13Denn so lange gibt es ihn schon, den Karneval von Venedig und dann steht für einige Wochen die bezaubernde Lagunenstadt im Zeichen der großen Illusion.

Die Stadt ist so geheimnisvoll wie ihre Bürgerinnen und Bürger. Das Repertoire ihrer beiderseitigen Verwandlungsfähigkeit reicht von melancholisch, geheimnisvoll, flott und kess, bis hin zu verwegen. Erotisch und exotisch sind sie allemal. Dies bedarf im wahrsten Sinne des Wortes keiner besonderen Erwähnung.

Auf über hundert Inseln haben sich die Stadt und die Menschen, die in ihr leben und arbeiten, mit dem Meer arrangiert. Das ist ungefähr so wie mit einem alten und erfahrenen Ehepaar welches sich in den Jahrzehnten des gemeinsamen Lebens aneinander gerieben, geschliffen oder besser formuliert auf einen gewissen Status quo geeinigt hat.

Venice Carnival Vol. 14Dass dieses Meer unberechenbar, launisch – ja gefährlich ist, wissen die Menschen zur Genüge. Mehr als einmal in den letzten Jahren standen ihre Häuser unter Wasser, gingen Existenzen verloren, musste sie sich auf schwankenden Stegen aus Holz fortbewegen – machten die Fluten auch nicht vor dem geliebten Markusplatz und dem Dogenpalast Halt.

Noch sind die dramatischen Fernsehbilder, die in den letzten Wochen des vergangenen Jahres in Windeseile um die Welt gingen, bittere Realität.

Und mit jedem Hochwasser klingeln nicht nur in der römischen Hauptstadt, sondern auch bei der UNESCO im fernen New York die Alarmglocken:

Wie viel unersetzliches Kulturerbe wird diesmal verlorengehen?

Venice Carnival Vol. 15Jenen Markusplatz nannte der große Korse Napoleon das „Vorzimmer Europas“ und als maßgeblicher Mitgestalter Europas – im Guten wie im Schlechten – wusste er, wovon er sprach, was ihn allerdings nicht daran hinderte, im Jahre 1797 einen rigorosen Schlussstrich zu ziehen:

Er besetzte Venedig und verbot den Karneval. Der zu seiner Zeit mächtigste Mann der Welt hatte nämlich schlichtweg Angst, dass sich unter den hinreißend schönen venezianischen Masken ein Attentäter verstecken könnte.

Allzu großen Schaden richtete der große Feldherr damit nicht an, denn schließlich währte die Tradition des venezianischen Karnevals damals schon siebenhundert Jahre. Seine Hochblüte erlebte der Karneval ohnehin im achtzehnten Jahrhundert, also in der Renaissance.

Das napoleonische Diktat sollte seine Wirkung bis weit in das zwanzigste Jahrhundert haben:

Denn erst 1978 wird der berühmte Karneval wieder gefeiert.

Venice Carnival Vol. 16Und als hätte es nie Napoleon und sein Verbot gegeben, erfreut sich seit Ende der siebziger Jahre der Karneval in Venedig einer europaweiten Aufmerksamkeit.

Aus allen Herren Ländern kommen die Touristen zu Tausenden. Sie kommen zu Wasser, zu Lande und aus der Luft. In der Zeit von Ende Januar bis Mitte Februar ist in der Lagunenstadt kein Zimmer mehr zu bekommen. Die Restaurants und Cafes sind nahezu rund um die Uhr ausgebucht – kurz gesagt, in Venedig herrscht das Chaos.

Und sie alle wollen nur das eine:

Venice Carnival Vol. 17Dabei sein und mitmachen am ewig jungen Spiel von Liebe und Verliebtsein, vom Entdecken und Verstecken, Entkleiden und Verkleiden, sie wollen sehen und gesehen, geliebt und bewundert werden. Einmal im Leben im Mittelpunkt zu stehen, aus der großen Masse Mensch herauszuragen – es fast förmlich hinauszuschreien:

seht her – hier bin ich.

Was spielt es da schon für eine Rolle, wer sich hinter einer der vielsagenden Masken verbirgt? Egal ob Dirne, Edelfrau, natürlich auch -mann, Bettler oder Bürgertochter, sie alle stellen die wunderbaren Figuren des venezianischen Karnevals dar, bilden das einmalige und weltgewandte Ensemble eines internationalen Stegreiftheaters und die weltberühmte Kulisse gibt es sozusagen noch als Zugabe.

Und mittendrin die gleichsam staunende wie faszinierte internationale Touristenschar. Europa lässt grüßen:

Die Beifallsbekundungen hallen am Campanile europäisch wieder:

Venice Carnival Vol. 18Die etwas harten Gaumenschläge der Germanen wetteifern mit den leicht gurrenden der Hausherren, obwohl – die melodischen Töne des frankophilen Sprachraums wissen sich ebenso tapfer wie beharrlich zu behaupten.

Kein Wunder, bekommen doch seit einigen Jahren die venezianischen Dämonen, Göttinnen, Harlekine, Kaiser und Kokotten mächtig Konkurrenz – auch hier lässt Europa grüßen:

Längst haben Theatergruppen der europäischen Nationen die einmalige Kulisse der venezianischen Lagunenstadt entdeckt und buhlen gemeinsam mit den einheimischen Schauspielern um die Gunst der Zuschauer.

Und der Zuschauer sind Sie, verehrte Leserin, geneigter Leser:

Doch Sie haben die berühmte Wahl:

Ja oder Nein.

Venice Carnival Vol. 19Entscheiden Sie sich für das Ja und tauchen Sie ein in eine längst vergangene Welt, vergessen Sie das Hier und Jetzt, das Heute und das Morgen. Egal ob als etwas spröder „Arlecchino“ oder als süße, vielleicht sogar etwas kesse „Colombina“ oder gar als der böse Schwindler „Pulcinella“, denn wie heißt es doch so treffend:

Nur wer mitspielt, der kann auch gewinnen. Und gewinnen werden Sie beim venezianischen Karneval allemal.

Vielleicht erobert eine rassige Venezianerin Ihr Herz – es kann auch ein männliches Pedant sein – oder möchten Sie einer „alten Liebe“ sagen, „dass Sie sie noch immer so lieben, wie am ersten Tag?“ Verliebte haben in Venedig zu jeder Jahreszeit Saison. Und schenkt man den verschmitzten venezianischen Hoteliers Glauben, dann soll es gerade in den milden Wochen des beginnenden Frühjahrs viele Verliebte nach Venedig ziehen.

Venice Carnival Vol. 20Viele hinreißende und mehr oder weniger wahrheitsgetreue Lovestorys sind in der einschlägigen Literatur über Venedig zu finden, wie auch die folgende – wo ein weltberühmter amerikanischer Schriftsteller aus den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts, natürlich verheiratet, jedes Jahr im Februar seine Angebetete für einige Tage in Venedig trifft. Die betreffende Dame war selbstredend auch verheiratet – natürlich mit einem anderen Herrn.

Und um in Sprache und Bild zu bleiben, noch ein anderer berühmter Venezianer hat sich seinen Platz in der Geschichte und Literatur erobert:

Casanova.

Venice Carnival Vol. 21Der hochgebildete und weltgewandte italienische Lebemann und Diplomat verbrachte in der Lagunenstadt nicht nur angenehme Stunden. In der Erinnerung der Menschen, vor allem der Männer hat er seinen Olymp sicher:

Als unsterblicher Frauenheld. In den Herzen der Frauen lebt Casanova dagegen als wahrscheinlich größter Liebhaber aller Zeiten weiter.

Und wenn Sie dann ganz zum Schluss, abgeschlagen und müde, aber dennoch freudig erregt über das Erlebte und Gesehene nur noch eines wollen – nämlich einen Platz, wo sie sich hinsetzen, ausruhen und die Füße ausstrecken können – dann sollten Sie versuchen, im legendären Cafe Florian am Markusplatz einen Stuhl zu ergattern.

Venice Carnival Vol. 22Dann schließen Sie die Augen und wähnen Sie sich in die Zeit vor hundert oder sogar zweihundert Jahren zurück – und bestimmt erkennen Sie die großen gekrönten und ungekrönten Häupter, die Mitglieder des europäischen Hochadels, die Dichter, Denker und Lenker, die weltlichen wie kirchlichen Würdenträger wieder – die alle zu ihrer Zeit – ebenso wie Sie jetzt in diesem Cafe gesessen und ihren Capuccino getrunken und vermutlich von einem feschen Kavalier oder einer süßen und rassigen venezianischen Colombina geträumt haben. Seien Sie also neugierig auf Ihre Träume.

Denn wie sagte Casanova in seinen Memoiren so treffend:

„Die Liebe besteht zu dreiviertel aus Neugier“.

Venice Carnival Vol. 47Autorenvermerk:

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Nachdruck, auch auszugsweise, nur gegen Beleg und Honorar „und nur nach vorheriger Genehmigung gestattet.“

AKTUELLES INFO ZUM ARTIKEL „KARNEVAL IN VENEDIG“

Städtereisen zum Karneval in Venedig bieten nahezu alle renommierten Reiseveranstalter in den unterschiedlichsten Kategorien an. Ein Preisbeispiel von Dertour: Ü/F pro Person, zwei Übernachtung und Linienflug ab Stuttgart 400,- EURO. Der Verlängerungstag bzw. eine weitere Übernachtung schlägt dann mit 70,- EURO zu Buche.

Sonderangebote gibt es auch von Lufthansa, Alitalia und der Deutschen Bahn AG.

Venice Carnival Vol. 39Ganz preisbewusste Reisende sollten auch bei ihrem örtlichen Reisebusunternehmen nachfragen. Naturgemäß dauert die An- und Abreise länger, aber dafür lassen sich die Kosten bis zu dreißig Prozentpunkte senken. Gerade im mittel- und süddeutschen Raum veranstalten eine Reihe von Reisebusunternehmen sogenannte „Tagesfahrten“ mit einer Aufenthaltsdauer von „acht bis zwölf Stunden“ zu reinen Fahrtpreisen zwischen 60,- bis 80,- EURO. Größere Busunternehmer haben sogar mehrtägige Venedig Reisen im Programm, hier beginnen die Kosten pro Person für Fahrt, Unterbringung im Doppelzimmer, Halbpension ab etwa zweihundert EURO.

Literatur und Reiseführer über Venedig gibt es wie Sand am Meer. Es ragen heraus:

Die Reiseführer Venedig von DuMont und Polyglott, ebenso der HB-Kunstführer und das „Venedig-Special“ des ADAC-Verlages.

Venice Carnival Vol. 53Wer es bewegt mag, ist mit den Reisevideos des Falken- und des Polyglott-Verlages gut bedient. Die Preise bewegen sich um dreißig EURO.

Weitere Infos gibt es über das Staatliche Italienische Fremdenverkehrsamt ENIT in 6O329 Frankfurt am Main, Kaiserstraße 65, Telefon O69 23 74 3O, Telefax 23 28 94, in 8O336 München, Goethestraße 2O, Telefon O89 53 13 17 + 53 31 63, Telefax O89 53 45 27. In Berlin befindet sich das ENIT in der Karl-Liebknecht-Straße 34, Telefon O3O 2 47 83 97-98, Telefax 2 47 83-99.

Um vom Flughafen „Marco Polo“ in Tessera, vom Bahnhof, von der Parkinsel Tronchetto in die Stadt oder Ihr Hotel zu kommen, können Sie sich der regelmäßig verkehrenden öffentlichen Verkehrsmittel bedienen oder ein Taxi nehmen.

Die Taxis, auch Wassertaxis, sind durch einen gelben Streifen mit schwarzem Stadtwappen und der Lizenznummer des Fahrzeugs gekennzeichnet.

Venice Carnival Vol. 51Die Fahrtkosten sind durch den Taxameter oder der Tariftabelle, die im Fahrzeug ausliegen m u s s, kontrollierbar.

Im Fall von Beanstandungen des verlangten Fahrpreises wird geraten, die Nummer des Taxis, die Uhrzeit der Fahrt zu notieren und vor allem eine Quittung zu verlangen, auf welcher der Preis sowie die Fahrtstrecke angegeben sind.

GANZ WICHTIG:

Es wird nachdrücklich davon abgeraten sich nicht autorisierter Beförderer zu bedienen, die sich an den Zufahrtspunkten der Stadt, am Bahnhof, an den Parkinseln oder am Flughafen aufhalten!

Venice Carnival Vol. 69Für Hotelreservierungen wird geraten, sich an die Büros der Hotelierverbände beim Flughafen, im Bahnhof, an der Pizzale Roma oder auf der Parkinsel Tronchetto zu wenden. Misstrauen Sie bitte grundsätzlich allen nicht autorisierten Personen, die sich außerhalb dieser eben genannten Büros als Beauftragte des Fremdenverkehrsvereins (A.P.T.) ausgeben und die Ihnen verschiedene Dienstleistungen anbieten.

Der genaue Veranstaltungskalender wird erst sehr kurzfristig, etwa eine Woche vor Beginn der Saison, veröffentlicht. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Ihr Reisebüro.

Das absolute Highlight des Venezianischen Karnevals sind seine berühmten Bälle. Naturgemäß ist es für Touristen sehr schwierig, an die heißbegehrten Eintrittskarten zu kommen. Wir nennen Ihnen deshalb zwei Adressen, an die Sie sich schon vorab wenden können. Die Eintrittspreise pro Ball und Person beginnen bei etwa 100 EURO.

Venice Carnival Vol. 75Il Ballo des Doge

San Marco 1232, 3O124 Venezia

Tel.: 0039-041/5233851

Fax.: 0039-041/5287543

ACIT – Associazione Culturale Italo Tedesca Venezia (Deutsch-italienische Gesellschaft)

Palazzo Albrizzi, Cannaregio 4118, 3O131 Venezia

Tel.: 0039-041/5232544

Fax.: 0039-041/5245275


Venice Carnival Vol. 63


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