Copywriting

Tage der Abrechnung: Das Ende ist nah und von nun an geht es bergab – ein Film von Gerhard-Stefan Neumann …

„Der Teufel hole meinen Ruf!
Eine Arbeit brauche ich!
Ein Einkommen brauche ich!
Ich berste vor Neid, wenn ich eure Frauen, Automobile und eure Landhäuser sehe …“

G. B. Shaw
„Der Arzt am Scheideweg“, 1
(Dr. Ridgeon)

Tage der Abrechnung:
Das Ende ist nah und von nun an geht es bergab – ein Film von Gerhard-Stefan Neumann …

Einen schönen guten Tag liebe Zuschauer und Zuschauerinnen,
liebe Freunde und Freundinnen …

Gleich zu Beginn meines heutigen Beitrages möchte ich die Gelegenheit benutzen, mich bei all meinen Spendern und Unterstützern für die mir erwiesenen Freundlichkeiten recht herzlich zu bedanken – und bitte halten Sie mir auch weiterhin die Treue.

Bis zum Redaktionsschluss war noch nicht ganz klar, wie es das Schicksal mit der zurückgetretenen Parteivorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer meinen wird. Nun, das ist sicher, die Dame wird sehr weich fallen, denn sie gibt zwar das Parteiamt auf und behält dafür ein gut bezahltes Staatsamt als Bundesministerin der Verteidigung.

So sehen also in diesen Kreisen Rücktritte aus – nicht nur Politiker kleben an ihren Stühlen, die Damen machen es ihnen ganz offensichtlich und völlig ungeniert und unverfroren nach.

Eine harte Kante, ein harter Schnitt wird immer nur von anderen gefordert.

Nun, meine lieben Freundinnen und Freunde, warten wir es einmal ab, das letzte Wort scheint mir in der Causa AKK noch nicht gesprochen zu sein.

In dieser Woche lief so ganz nebenbei eine Meldung über die Fernschreiber, das in Bayern die erste Schwerpunktstaatsanwaltschaft in Sachen Hass – und Hetzrede eingerichtet wurde.

Nun, meine lieben Freundinnen und Freunde, nachdem die Mächtigen in diesem unsere Lande das Internet eben nicht unter ihren ihren Einfluss und ihre Kontrolle bringen konnten, geht man jetzt den anderen Weg.

Missliebige Autoren, Journalisten und Publizisten sollen mit allen Mitteln mundtot und zum Schweigen gebracht werden – und mir ist inzwischen auch völlig klar, warum.

Nehmen wir die Ereignisse der letzten Tage etwas genauer unter die Lupe:
Kommunisten, Leninisten, Maoisten, Marxisten und möglicherweise sogar Stalinisten haben in diesem unserem Lande das sprichwörtliche Sagen. Und läuft etwas mal nicht nach deren und Wünschen und Vorstellungen, dann wird sofort mit der ach so tollen und demokratischen Kanone geschossen.

Vielleicht aber gibt es demnächst doch noch etwas zum schmunzeln und vor allem dann, wenn der linke Ministerpräsident in Thüringen mit den Stimmen der Alternativen in das Amt gewählt wird – ich bin mal neugierig, was der ach so selbstgerecht und scheinheilige Bodo dann machen wird.

Und es geht ja munter so weiter:
Nach der Blamage von Erfurt hat die derzeit noch amtierende Parteichefin der schwarzen Chaoten Truppe in Berlin ihren Rückzug vom Parteivorsitz angekündigt – ihr Amt als Verteidigungsministerin will sie natürlich behalten und als vollkommene Vollendung der Verblödung möchte sie ganz selbstverständlich ihre eigene Nachfolge mit den entsprechenden Kandidaten moderieren – was der bayerischen Schwesterpartei dieses lustigen Haufens von Clowns und Laiendarstellern so gar nicht gefällt.

Nun, meine lieben Freundinnen und Freunde – ein Rückzug sieht etwas anders aus.

In Bayern möchte man nämlich eine schnelle Lösung des Problems und es ist völlig klar warum.

Der unbedarfte deutsche Durchschnittsbürger könnte ja mal auf den unfassbaren Gedanken kommen und sich fragen, brauchen wir diese ganze verkommene politische Mischpoke eigentlich?

Von wegen Stabilität – das ist alles nicht mehr oder weniger als grober Unfug. Deutschlands Kindergärten und Schulen sind in Betrieb, Ärzte, Apotheker und Krankenschwestern machen ihren Job, Deutschlands Polizisten regeln den Verkehr auf unseren Straßen, denn zu mehr sind sie ja ohnehin nicht fähig und aus den deutschen Gefängnissen hauen die bösen Buben in Scharen ab, weil das Wachpersonal am schlafen ist – also, es ist doch alles normal, es ist doch alles stabil bei uns – so wie immer halt.

Und man könnte ja auch mal darüber nachdenken, was wir uns alles so leisten:

Wir leisten uns sechzehn Bundesländer mit eben so vielen Länderparlamenten und Regierungschefs und was für Typen da so dabei sind, keinen einzigen von denen möchte ich nachts auf dunkler Straße begegnen. Dazu kommt der ganze Apparat an Angestellten und Beamten. Was tun diese Typen eigentlich den ganzen lieben langen Tag ?

Doch nun zurück zu meinem regulären Text:

Ein Gespenst geht um in Deutschland und Europa. Und dieses Gespenst hat einen Namen und heißt Freiheit.

Überall in Europa rumort es und die Menschen gehen auf die Straße und demonstrieren gegen ihre Regierungen und gegen die diktatorische Gewaltherrschaft der Europäischen Union in Brüssel.

Die Menschen wollen sich nicht mehr aus dem fernen Brüssel dominieren und kommandieren lassen, sie wollen ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen.

Die Götterdämmerung in Deutschland hat bereits begonnen – das Ende ist nah und von nun an geht es nur noch bergab.

Die bislang in Deutschland dominierenden Parteien verlieren von Tag zu Tag immer mehr an Zuspruch und Rückhalt. Ihr Verfall ist für jedermann sichtbar und auch nicht mehr aufzuhalten.

Den klassischen Parteien in Deutschland laufen die Wähler und Wählerinnen in Scharen davon und ein Ende dieser Massenflucht ist nicht abzusehen.

In Deutschland ist diese Entwicklung besonders dramatisch:
Die in Deutschland herrschende politische und wirtschaftliche Klasse hat das Land nach allen Regeln der Kunst ausgebeutet, ausgeplündert und an den Rand des Ruins gebracht.

Man muss sich das einmal vorstellen:
In einem der angeblich reichsten Länder der Welt wissen alleinerziehende Väter und Mütter bereits am fünfzehnten eines Monats nicht mehr, was sie Kindern zum Essen auf den Tisch stellen sollen. In einem der angeblich reichsten Länder der Welt müssen hochbetagte alte Menschen in irgendwelchen Containern nach Leergut suchen, damit sie sich im Supermarkt um die Ecke überhaupt noch etwas zum Essen kaufen können. Und in einem der angeblich reichsten Länder der Welt müssen Menschen zu Löhnen arbeiten, von denen sie schlicht und einfach nicht leben können. Und in einem der angeblich reichsten Länder der Welt müssen etwa 50.000 Menschen als Obdachlose bei Wind und Wetter auf der Straße verbringen, weil sie keine menschenwürdige Unterkunft haben.

Es ist eine Schande für unser Land! Das, meine lieben Freunde und Freundinnen, ist die Wahrheit über die Lebenswirklichkeit in Deutschland, einem der angeblich reichsten Länder der Welt.

Und dann entblödet sich unsere Frau Bundeskanzler nicht, im Jahre 2015 für hunderttausende von sogenannten Flüchtlingen die Grenzen unseres Landes zu öffnen und diesen Invasoren das Land sozusagen vor die Füße zu legen.

Dabei hätte sie doch wissen müssen, das wir für diese Menschen keine Arbeit, keine Unterkünfte und auch keine Wohnungen haben.

Wir schaffen das – was für eine Frechheit, was für ein Wahnsinn, was für ein Schwachsinn.

In diesen Tagen überschlagen sich in Berlin, Erfurt und München mal wieder die Ereignisse, was auf gut Deutsch gesagt nichts anderes bedeutet, als das unsere politischen Laien Darsteller zu einer wahren Höchstform in Sachen Heuchelei, Pharisäertum und einer bislang noch nie gekannten Scheinheiligkeit auflaufen.

Als Lateiner bin ich versucht zu sagen – cui bono – also, wem nutzt es oder er hat einen Vorteil daraus.

Nun, meine lieben Freundinnen und Freunde, das ist noch nicht ganz klar, das noch nicht ganz heraus. Fest steht eigentlich nur, das im Affenhaus im Nürnberger Tiergarten mehr Ordnung herrscht als im Reichstag zu Berlin.

Es sei ein Schelm wer Böses dabei denkt – aber nicht genannte Ähnlichkeiten mit noch lebenden Personen oder gar Tieren wie zum Beispiel die eben von mir erwähnten Affen, sind natürlich keineswegs beabsichtigt – denn meine lieben Freundinnen und Freunde, dann hätten die Affen im Tiergarten der alten Reichsstadt Nürnberg einen guten Grund beleidigt zu sein – und ich könnte es ihnen nicht einmal verübeln.

Gut, das sich die Affenbande im altehrwürdigen Tiergarten zu Nürnberg manchmal ziemlich daneben benimmt, das liegt sozusagen in der Natur der Sache, aber die armen da eingesperrten Verwandten müssen sich halt auch manchmal lautstark bemerkbar machen.

Apropos Lautstärke im Affenhaus:
Nun, meine lieben Freundinnen und Freunde, viel anders geht es im Hohen Haus zu Berlin auch nicht zu.

Wenn zum Beispiel ein Redner oder eine Rednerin der alternativen Partei auf des Rednerpult zumarschiert gehen wie auf Kommando abgesprochen die ach so empörten Vertreter und Vertreterinnen der sogenannten Altparteien auf die nicht vorhandenen Barrikaden.

Dabei sind sich die angeblich so demokratischen und rechtschaffenen Damen und Herren nicht zu schade mit einem lautstarken Gekreische und Gebrüll auf den Redner oder die Rednerin der Alternativen loszugehen.

Einige Damen, vorzugsweise aus der politischen linken Ecke entblöden sich nicht, sich mit einer schier überschlagenden Stimme und einer hysterischen Körpersprache, bemerkbar zu machen und ganz offensichtlich finden sich diese verkappten Flintenweiber auch noch ganz toll dabei.

Ganz augenscheinlich wird dies immer dann, wenn die schöne Alice aus dem alternativen Wunderland sehr selbstbewusst und sehr zielstrebig das Rednerpult im Hohen Haus ansteuert.

Und die Auftritte der schönen Alice sind natürlich bis in das letzte Detail choreographiert, geübt und geprobt – und der Shootingstar der Alternativen weiß natürlich nur zu gut, wie man einen solch gelungen Auftritt auf das Parkett des Hohen Hauses hinlegt – was natürlich im Gegenzug die reichlich wohlbeleibten und inzwischen schon betagten Damen im politischen linken Lager so richtig auf die Palme bringt.

Aber ich nehme mal an, das dies von der schönen Alice auch genauso und nicht anders beabsichtigt ist und war und auch weiterhin so sein wird.

Meine sehr verehrten Damen und Herren und liebe Freundinnen und Freunde, es ist kaum zu glauben und es fällt mir eigentlich schwer dies zu sagen – aber es stimmt schon – es geht alles noch viel dümmer.

Und es kommt noch viel schlimmer und der erstaunte deutsche Bundesbürger Michel kann es nicht fassen und reibt sich erstaunt die Augen:

Unter den Berliner Hasardeuren gibt es sogar den einen oder anderen Chaoten der mehr oder weniger freiwillig sein politisches Amt aufgibt – wenngleich er oder sie aber im vermeintlichen Umkehrschluss auf sein politisches Staatsamt partout nicht verzichten will.

Es soll ja in diesem unserem Lande schon mal gelegentlich vorkommen, das ein Fußballtrainer freiwillig zurücktritt und damit das Handtuch wirft und auch der eine oder andere Versager aus der einen oder anderen Vorstandsetage tritt schon mal mit der Bemerkung zurück – um Schaden vom Unternehmen abzuwenden und seine hinterbliebenen Arbeitssklaven und Vasallen zollen ihm dann anstandshalber große Respekt für diese wirklich großartige Leistung.

Und es kommt ja noch besser – man kann ja jede Blödheit noch mal toppen und sei sie auch noch so dämlich:

Die Chefin dieses Vereins von unheiligen und unseligen Klabautermännern und Frauen entblödet sich zu allem Überfluss nicht nur in aller Öffentlichkeit eine absolut demokratische und freie Wahl als einen unverzeihlichen Fehler zu bezeichnen und umgehend eine Korrektur dieser Wahl zu verlangen.

Deshalb aufgemerkt deutscher Michel:
In Deutschland wird also neuerdings so lange gewählt, bis der derzeit amtierenden Regierungschefin oder besser gesagt, Regierungsdiktatorin das Ergebnis angenehm ist und passt – so etwas, meine lieben Freundinnen und Freunde, hatten wir doch schon mal – und wie die Geschichte ausgegangen ist, das ist doch mittlerweile und hinlänglich bekannt.

Dümmer geht es bekanntlich ja nimmer:
Diese unheilvolle Äußerung machte unsere Frau Bundeskanzlerin und boshaft formuliert – Bundesdiktatorin nicht etwa im stillen Kämmerlein oder wenigstens auf deutschem Boden, nein, sie konnte ihre absolut dämliche Klappe mal wieder nicht halten und sonderte ihren hasserfüllten und boshaften Giftschleim auf einem Staatsbesuch ab und dies ausgerechnet in Südafrika – na gut, die Damen und Herren in dieser Region kennen sich ja mit Diktatoren männlichen wie weiblichen Geschlechts ja bestens aus.

Meine sehr verehrten Damen und Herren und liebe Freundinnen und Freunde, es ist und war bislang ein ehernes Gesetz der bundesdeutschen Politik, das sich Regierungsvertreter auf fremden Boden nie zu innerdeutschen Problemen und Streitigkeiten äußern – und mal ganz abgesehen davon, man macht so etwas nicht, so etwas gehört sich einfach nicht, so etwas zu tun ist eben nur dumm.

Das bedauernswerte und vielsagende Lächeln ihrer Gastgeber sprach in dieser Sache nicht nur Bände, nein, unsere Frau Bundeskanzler oder anders formuliert, Bundesdiktatorin war ganz offensichtlich so von Hass erfüllt, das sie mit ihrem Zorn und ihrer ganzen Wut schlicht und einfach nicht mehr umgehen konnte.

Deutschland, Deutschland über alles, über alles wächst mal Gras. Ist das Gras so’n Stück gewachsen, frisst’s ein Schaf und sagt: Das war’s.

Zum Schluss meine Beitrages schon meine obligatorische Bitte, auch wenn Sie es nicht mehr hören können, mögen oder wollen – aber es ist halt leider nicht zu ändern.

Bitte, besuchen Sie meinen Blog. Und wenn Ihnen der eine oder Beitrag gefällt, dann versehen Sie ihn bitte mit einem Like und geben Sie den Link an Bekannte und Freunde weiter.

Und sind Sie auch bitte so freundlich und klicken Sie die eine oder andere Anzeige meiner Werbepartner an. Ich weiß, diese Bitte haben viele Kollegen und Kolleginnen und meistens ist mehr als lästig aber anders können wir unsere Blogs leider nicht finanzieren. Reichtümer erwerben damit sowieso nicht.

Ich habe mir erlaubt, am Schluss dieses Video Beitrages mein Spendenkonto einzublenden und ich bin für jede Ihrer oder Eurer Zuwendung sehr dankbar und sie auch noch so klein.

Inzwischen ist es so, dass ich wahrscheinlich aus Gründen meiner politischen Aktivität von den sogenannten Mainstream Medien nicht mehr publiziert werde. Und selbst kleinere und unabhängige Publikationen und Verlage scheuen inzwischen das Risiko meine Beiträge zu veröffentlichen.

Da ich kein Mitglied einer Partei oder einer politischen Organisation bin, kann und darf ich auch keine Spendenquittungen ausstellen. Dafür kann ich Ihnen aber versichern, dass Ihre Spenden auch zu einhundert Prozentpunkten bei dem richtigen Empfänger ankommen und dass ich nicht gezwungen bin irgendeine und wie auch immer geartete Parteilinie zu vertreten.

Wir freien Autoren, Journalisten und Publizisten haben in diesem unserem Lande de facto keinen Rechtsschutz mehr. Pressefreiheit gibt es nur noch für die regierungsamtlichen und regierungsnahen Propaganda Medien, will heißen, diese Kollegen und Kolleginnen sind beim Geldverdienen noch richtig gut dabei. Wie lange noch, wird sich bei der nächsten Wahl entscheiden.

Denn wenn die Damen und Herren der sogenannten deutschen Elite in ihrem verhängnisvollen Tun und Treiben nicht endlich gestoppt werden können, dann wird es mit unserem Land und Europa kein gutes Ende nehmen.

Na denn, meine sehr verehrten Damen und Herren und liebe Freunde und Freundinnen, Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht, Ich kann nicht mehr die Augen schließen und meine heißen Tränen fließen. Deutschland hat ewigen Bestand, es ist ein kerngesundes Land! Mit seinen Eichen, seinen Linden werde ich es immer wiederfinden.

Das war ein Auszug aus den Nachtgedanken von Heinrich Heine …

Staatskrise Deutschland: Die Straftaten werden immer brutaler und die Täter werden immer jünger – ein Film von Gerhard-Stefan Neumann …

Lassen Sie mich bitte gleich zu Beginn auf ein paar Ereignisse der letzten Woche zurückkommen.

Da sah sich doch unsere hochgelobte und hoch zu verehrende Frau Bundeskanzler genötigt, anlässlich eines Staatsempfanges für die neue und wie ich finde außerordentlich attraktive dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen, diesen in sitzender Stellung zu absolvieren.

Was für ein erbarmungswürdiger Auftritt, was für eine Schande für Deutschland und was für eine abgefahrene Dramaturgie.

Also, ich hätte bei aller Abneigung gegen Angela Merkel diese Frau für klüger gehalten. Aber mal ganz abgesehen davon, was muss die Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland eigentlich für Pfeifen und Total Versager in ihrem Kanzleramt sitzen haben?

Ich will mal vermuten, das da nur Jasager und untergeordnete Lakaien und Vasallen sitzen.

Mein Gott, da hätte Angela Merkel zum Abspielen der Hymnen der hübschen dänischen Ministerpräsidenten eine Dame oder einen Herrn des Protokolls, oder meinetwegen auch einen hohen Militär zur Seite stellen und anschließend mit ihrem hinreißend schönen Gast die Ehrenformation höchstselbst abschreiten können – das wäre doch wesentlich eleganter gewesen und wäre auch in der Öffentlichkeit besser herüber gekommen.

Aber nein, ich bin die Chefin, ich habe in diesem Laden das Sagen und das sollen alle andere zur gefälligst zur Kenntnis nehmen.

Apropos Mette Frederiksen:
Was für eine tolle Frau – und was haben wir?

Und um in Sprache und Bild zu bleiben:
Dieser Tage hatten unsere drei Bundesminister Grazien von CDU und SPD in trauter Gemeinsamkeit mit Horst Seehofer wieder einmal einen wenig glanzvollen Auftritt in der Bundespressekonferenz.
Es ging um möglichst gleiche Lebensverhältnisse in diesem unserem Lande.

Der Wahnsinn hat kein Ende und der Schwachsinn lässt herzlich grüßen? Gleiche Lebensverhältnisse in Deutschland und dies bei einer Agenda 2010, bei Hartz 4, bei Leih- und Zeitarbeit und befristeten Arbeitslohn, bei Hungerlöhnen und Armutsrenten?

Der Wöhrder See in Nürnberg: Die Bucht und der Strand an der Wohnanlage Norikus – ein Film von Gerhard-Stefan Neumann …

In Sachen Freizeit und Erholung haben die Franken in den letzten fünf Jahrzehnten Maßstäbe gesetzt. Ein Beispiel dafür ist der „Wöhrder See“ in Nürnberg. Geplant als Hochwasser-Schutzspeicher für die beiden Flüsse „Fränkische Rezat“ und „Schwarzach“, hat er sich in den letzten drei Jahrzehnten nicht nur zu einem Naherholungsgebiet für die Nürnberger Bevölkerung sondern auch zu einem anerkannten Schutzgebiet für seltene Vogelarten entwickelt.

Die Frankenmetropole Nürnberg gleicht in diesen Tagen eher einer Großbaustelle als einer mittleren deutschen Großstadt. Überall wird gebaut, gebuddelt und gebaggert und ist die eine Baustelle dann endlich mal fertig, wird sofort eine neue aufgemacht. Klar doch, die Gebäude und Einrichtungen aus den fünfzigern und frühen sechziger Jahr des vergangenen Jahrhunderts sind heutzutage nicht mehr zweckmäßig und müssen erneuert werden. Die Stadtverwaltung hat auch oft genug die Aufträge hinausgeschoben, was jetzt natürlich umso teurer wird. Im Zuge dieser Maßnahmen wurde die Umgestaltung und Erneuerung des Bahnhofsvorplatzes endlich in Angriff genommen und wir werden nach und nach einige Videoclips über die umfangreichen Baumaßnahmen veröffentlichen.

http://www.gerhardstefanneumann.de

Die Wohnanlage „Norikus“ am Wöhrder See in Nürnberg – ein Film von Gerhard-Stefan Neumann …

Wenn Sie in Sachen Wohnen den sprichwörtlichen Geschmack von Freiheit und Abenteuer erleben wollen und ihr Domizil aus beruflichen oder privaten Gründen im Großraum Nürnberg haben müssen, dann wären Sie mit einem Appartement in der Nürnberger „NORIKUS“ gut bedient. Vorausgesetzt, Sie kommen mit rund vierzig Quadratmeter Wohnfläche aus, stören sich nicht in Callgirls, Zuhältern und einigen anderen Mitbewohnern, die in ihrer Gesamtheit gut und gern hundert Jahre Knast auf dem Buckel haben.

Verständnis sollten Sie auch für die ortsansässigen Makler haben, die für ihren nervenaufreibenden Job stattliche Vermittlungsprovisionen kassieren – und dafür Hinz und Kunz mit nicht mehr ganz astreiner „SCHUFA“-Auskunft in der „NORIKUS“ eine Bleibe besorgen.

Und noch etwas – gute Nerven sollten Sie haben – Sie werden sie brauchen. Schließlich ist das Wohn-Publikum in der Nürnberger „NORIKUS“ im wahrsten Sinne des Wortes gemischt – und dies bezieht sich nicht nur auf die diversen menschlichen Rassen, die in diesem bundesweit berühmt-berüchtigten Wohnsilo ihr Dasein fristen.

Hauptgrund des baulichen Zeugungsaktes waren „vermutlich“ die Olympischen Spiele des Jahres 1972 in der Bayerischen Landeshauptstadt München.

Die Nürnberger Stadtoberen wollten in den Tagen der olympischen Glückseligkeit ihren Mitbürgerinnen und Mitbürgern auch etwas Gutes tun – und vergaben – wahrscheinlich und ohne allzuviel nachzudenken und verbunden mit einer reichlichen Portion „Größenwahn“ und zweifellos vorhandenenem „sozialistischen Unverstand“- die „gewinnträchtigen Baulizenzen“ an ein cleveres und gewinnorientiertes Architektenteam.

Die erfreuten einheimischen und findigen Franken dachten wohl just in diesem Moment nicht an das Sprichwort vom „geschenkten Gaul“ und griffen freudig und erregt, ob solch großer „städteplanerischen Glanzleistung“, zu: Schließlich hatte die immerhin damals schon (fast) zweitausend Jahre alte Dame Nürnberg seinerzeit eine „image-mäßige“ Aufpolierung ihres inneren und äußeren Erscheinungsbildes dringend nötig.

Zugegebenermaßen zählt die alte Reichsstadt Nürnberg damals wie heute zu den schönsten Städten der deutschen und europäischen Gegenwart – ja, wenn da nur nicht so viele Nürnberger wohnen würden. Und diese bitterböse Ansicht kommt nicht von ungefähr:

Einheimische Spötter und arg böse Zungen beschreiben ihre „Nürnberger Mitmenschen“ gerne als ewig nörgelnde, entrüstete und streitbare Zeitgenossen, die, wenn sie mal unbedingt mal lachen wollen oder gar müssen, in den Keller gehen, damit es ja keiner sieht.

Und, wie die schon berühmt-berüchtigte PISA-Studie inzwischen ergeben hat – steht es in Sachen „Hirn“ mit den fränkischen Peterlesboam und auch –madlas nicht mehr so furchtbar toll aus.

Kartler-Szene in Bayern: Ist Schafkopf noch Trumpf – von Gerhard-Stefan Neumann …

Nürnberg. (gsn) – Zu den großen Schafkopf-Turnieren kommen immer weniger Kartler. Bei den bayerischen Meisterschaften im vergangenen November waren es beispielsweise statt rund 16OO wie im Vorjahr nur 5OO Spielerinnen und Spieler. Ein geänderter Austragungsmodus, sozusagen um die Spreu vom Weizen schon vorab ein bisschen zu trennen, trug zu diesem Schwund einen guten Teil bei.

Die Verantwortlichen im Bayerischen Schafkopf-Verein (BSV) beklagen diese „traurige, dramatische Entwicklung“, und geben auch der Gastronomie Schuld daran. In immer weniger Gaststätten könnten die Kartler dem bayerischen Nationalsport frönen.

Totgesagte leben bekanntlich immer etwas länger.
Oder anders ausgedrückt:

Je öfter das vermeintliche Hinscheiden prophezeit wird, desto hartnäckiger hält sich der Widerborstige. So oder ähnlich geht es einer großen Fangemeinde, die sich in ihrer Freizeit mit Begriffen, wie „Wenz und Schieber“ herumschlägt oder „einem flotten Vierer“ nicht abgeneigt ist. Dabei befinden sich diese Damen und Herren in der besten Gesellschaft. Ihr Hobby teilen Sie mit diversen Film- und Fernsehgrößen, Ministern und Wirtschaftsbossen – oder ganz einfach mit dem Nachbarn. Gespielt wird es hauptsächlich in Bayern und Süddeutschland, wo nach vorsichtigen Schätzungen rund zweieinhalb Millionen Frauen und Männer ihrem Hobby „verfallen“ sind. Anhänger hat „es“ natürlich auch in den USA (mit rund eintausend Spielern), Südamerika und sogar in Australien – hauptsächlich aber immer dort wo ausgewanderte Bayern sich eine neue Heimat geschaffen haben. Und gut organisiert sind die Hauptdarsteller unseres Berichtes natürlich auch:

Neben diversen Bezirks- und Landesligen gibt es Bayerische, Deutsche und sogar Weltmeisterschaften, die alle zwei Jahre regelmäßig an den schönsten Reisezielen dieser Welt stattfinden.

Erst 1989 hat sich der Bayerische Schafkopf-Verein (BSV) Regeln gegeben, die im Grundsatz jedoch aus dem Jahr 1895 stammen. Allein im süddeutschen Raum gibt es über zwei Millionen Anhänger dieses fünfhundert Jahre alten Spiels. Also, so sollte man meinen, die besten Voraussetzungen für eine glückliche „Schafkopf-Zukunft“.

Circus Maximus Germania: Die Gefahr kommt nicht von Links, die Gefahr kommt von Rechts – ein Film von Gerhard-Stefan Neumann …

Zunächst ein paar allgemeine Anmerkungen – keine Angst und ich will es wirklich kurz machen, aber ein paar Erklärungen zur allgemeinen deutschen und europäischen Lage Lage müssen schon sein.

Eigentlich wollte ich mich in diesem heutigen Beitrag etwas näher mit den sogenannten deutschen und europäischen Eliten befassen und beschäftigen, aber die Ereignisse in dieser Woche haben meine Planung und meine Texte wieder mal gehörig über den Haufen geworfen.

Meine lieben Freundinnen und Freunde, wir, die wir sozusagen vom Fach sind, wissen nur zu gut und vor allem sehr genau, dass die politische Gefahr nicht von Rechts, sondern vielmehr von Links kommt.

Wenn es meine Zeit zulässt, dann werde ich am Schluss noch einmal auf dieses Thema kurz zu sprechen kommen, ansonsten werde ich die Texte in den nächsten Beiträgen so nach und nach einbauen.

Doch nun zu den Ereignisse dieser Woche:
In Großbritannien hat also wieder einmal ein königliches Baby die Welt erblickt. Nun, meine lieben Freundinnen und Freunde, das wäre an sich nichts Ungewöhnliches, schließlich werden jeden Tag auf der großen weiten Welt Tausende von Babys von ihren Müttern zur Welt gebracht – aber diese britische imperialistische königliche Bande vervielfältigt sich ja inzwischen so wie die berühmten Tiere mit den langen Ohren.

Und die Damen und Herren Kollegen und Kolleginnen in den deutschen privaten Fernsehanstalten schlugen vor lauter Begeisterung wahre Purzelbäume.

Da wurden stundenlang und in aller Ausführlichkeit diskutiert und vermutet, wie den Geburt des Kindes so im allgemeinen und so im besonderen verlaufen wäre und ob denn die gerade entbundene Mutter schon am gleichen Tag wieder ihren königlichen Amtsgeschäften nachgehen könnte, sollte, sowieso und überhaupt.

Meine lieben Kollegen und Kollegen – ich glaube ihr habt einen Knall oder etwas anders formuliert, habt ihre keine anderen Sorgen oder könnte ihr ansonsten eure Sendezeit nicht anders ausfüllen?

Wahnsinn Europa: Viele Staaten machen keinen Staat – ein Film von Gerhard-Stefan Neumann …

Meine Freunde und Bekannte die mich naturgemäß etwas besser und vor allem näher kennen, wissen natürlich, dass ich nicht nur ein überzeugter Liberaler, sondern auch ein überzeugter Europäer bin.

Wenn also heute einige scheinheilige Vertreter der deutschen Sozialdemokratie so ganz hinterfotzig so wie es nun mal ihre Art ist, urplötzlich die Vereinigten Staaten von Europa fordern, dann entlocken solche Erkenntnisse mir nur noch ein müdes Lächeln. Frage, was haben denn diese Herrschaften im Europäischen Parlament die ganzen Jahre hinweg gemacht und vor allem für Europa und die großartige europäische Idee ..?

Ich fordere schon seit Urzeiten die politische Union Europas und ich war auch schon immer der Meinung, dass an den deutschen Schulen – zumindest teilweise – die englische Sprache als Unterrichtssprache eingeführt wird.

An der politischen Union Europas führt doch kein Weg vorbei – oder wollen wir diese europäische Kleinstaaterei noch einmal sechzig Jahre ertragen und über uns ergehen lassen?

Man muss ich das mal auf der Zunge ergehen lassen:
Alleine die Deutschen leisten sich sechzehn Bundesländer mit ebenso vielen Landesregierungen und Ministerpräsidenten und Landesparlamenten. Was dieser Unfug und Unsinn kostet – Unsummen.

Die (noch) siebenundzwanzig Mitgliedstaaten der sogenannten Europäischen Union leisten sich siebenundzwanzig Mal jeweils eine Armee, eine Polizei, die entsprechenden Sozial- und Sicherungssysteme und natürlich eine eigene Finanz- und Wirtschaftsverwaltung.

Schon klar warum.
Die allermeisten Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind an einer politischen Union Europas überhaupt nicht interessiert. Diese Herrschaften wollen nur eines – nämlich die Ausgleichszahlungen aus Brüssel, will heißen und ganz mehrheitlich gesehen, die Kohle des deutschen Steuerzahlers.

Ein besonders unverfrorener Vertreter dieser Gattung der europäischen Abzocker ist der derzeit amtierende französische Staatspräsident.

Führt er in Frankreich eine Agenda 2010 nach deutschem Vorbild ein, dann ist er innerhalb von zweiundsiebzig Stunden seinen Kopf los. Ergo, er braucht einen europäischen Finanzminister der ihm mit der Kohle aus Deutschland aus der Verlegenheit hilft.

Richtiges Zähneputzen will gelernt sein – von Gerhard-Stefan Neumann …

Richtiges Zähneputzen will gelernt sein – von Gerhard-Stefan Neumann …

Schon Kleinkinder sollten in der Kunst des richtigen Zähneputzen unterwiesen und zur regelmäßigen Zahnpflege ermuntert werden. Richtige Motivation hilft dabei.

Nürnberg. (gsn) – Ist die Bundesrepublik Deutschland ein Entwicklungsland? Zählt dieses immer noch große und mächtige Land mitten im Herzen von Europa zur dritten Welt? Billigt man uns bestenfalls den Status eines Schwellenlandes zu? Oder werden eines Tages vielleicht sogar Entwicklungshelfer bei uns arbeiten? Eine irreale, überzogene Vorstellung? Sicherlich, doch lassen wir den provokativen Spaß einmal beiseite:

In Sachen Mundhygiene und Zahnpflege besteht hierzulande mittlerweile ein unübersehbarer Handlungsbedarf, der letzten Endes die Kosten für die Behandlung der Zahn- und Zahnbetterkrankungen in schier unermessliche Höhen treibt. Also doch Entwicklungsland?

Tatsache ist leider, dass nur jeder fünfte Bundesbürger einmal im Jahr seinen Zahnarzt zum jährlichen Check aufsucht, jeder Zweite erst dann, wenn es weh tut. Von den rund achtzig Millionen Deutschen putzen sich nur etwa acht Millionen, also jeder Zehnte zweimal am Tag die Zähne, jeder Dritte immerhin noch einmal täglich, dagegen jeder Zweite selten oder gar nie. Doch damit nicht genug:

Über 9O Prozent aller Bundesbürger sind an Karies erkrankt, über 😯 Prozent an Parodontose. Warum? Weil sich die sonst auf peinliche Sauberkeit bedachten deutschen Saubermänner (und natürlich auch Sauber Frauen) einfach nicht, selten oder gar nie die „Beißerchen“ putzen. Die im Mund zurückbleibenden Speisereste bilden nach relativ kurzer Zeit einen Zahnbelag – die allseits gefürchtete Plaque. Gerade dieser Zahnbelag ist der ideale Brutherd für aggressive Bakterien und damit Hauptursache für Karies und Parodontose.

Die Botschaft der Stunde kann also nur lauten:
putzen, putzen und noch einmal putzen.

Wie? Davon später.

Im Vergleich der internationalen Staatengemeinschaft liegen die Deutschen mit ihren Kosten für zahnärztliche Behandlung und Zahnersatz weit vorne

Sorgenkind Bildung: Auf die Kinder kommt es an. Ein Zwischenruf von Gerhard-Stefan Neumann …

Bildung ist der Schlüssel zum Erfolg.
Auf die deutschen Schülerinnen und Schüler kommen in den nächsten Jahren gravierende Veränderungen zu. Sie werden zukünftig wesentlich mehr „gefordert“ und „gefördert“ als bisher.

Nürnberg (gsn) – Ist die Bundesrepublik Deutschland ein Entwicklungsland? Zählt dieses große und mächtige Land mitten im Herzen Europas zur dritten Welt? Billigt man uns bestenfalls den Status eines Schwellenlandes zu? Oder werden eines Tages vielleicht sogar Entwicklungshelfer bei uns arbeiten? Eine irreale, überzogene Vorstellung? Sicherlich, doch lassen wir den provokativen Spaß einmal beiseite:

In Sachen Bildung, Erziehung und Schule besteht hierzulande mittlerweile ein unübersehbarer Handlungsbedarf, ein Notstand, der letzten Endes die Kosten für die immer noch reichlich vorhandenen sozialen Sicherungsmaßnahmen in schier unermessliche Höhen treibt. Also doch Entwicklungsland?

Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern liegt Deutschland mit seinen Kosten für die Leistungen seiner sozialen Sicherungssysteme weit vorne – mit den Aufwendungen natürlich auch.

Was kann getan werden, um diese verhängnisvolle Spirale von der Arbeitslosigkeit hin zur Armut und Verelendung großer gesellschaftlicher Gruppen zu durchbrechen?

Die Botschaft der Stunde – und sie richtet sich gleichermaßen Eltern und Kinder – kann nur lauten:

Lernen, lernen und noch einmal lernen. Wie? Davon später.

Zum Vergleich:
Im Freistaat Bayern besitzen rund zehn Prozent aller Jugendlichen keinen qualifizierten Schulabschluss. Bei den Schülerinnen und Schülern mit ausländischen Elternteilen liegt diese Quote sogar bei einem Viertel. Und die Bayern befinden sich in „guter Gesellschaft“:

Der Anteil der Schülerinnen und Schüler ohne Abschlusszeugnis liegt in der Bundesrepublik Deutschland bei acht bis zehn Prozent.

Noch dramatischer sieht es bei den ausländischen Berufsschülern im „High Tech Land“ Bayern aus:

Zwischen fünfzig und achtzig Prozent fallen in den einzelnen Landesteilen seit dem Jahr 2000 regelmäßig bei den Prüfungen vor den Industrie- und Handwerkskammern durch. Besonders hoch sind diese Zahlen in Nürnberg und Fürth. Etwas niedriger sind sie in Augsburg und München. Die Tendenz in allen erwähnten bayerischen Großstädten ist jedoch steigend.

Nahezu alarmierend müsste aber diese Zahl sein:
Mehr als zwei Drittel der Einwohner und Einwohnerinnen im Freistaat Bayern ohne Schulabschluss haben auch keine Arbeit … …

Unangefochten gut dagegen stehen die Bayern in Sachen mittlerer und höherer Schulbildung da. Der sprichwörtliche „Run“ auf die bayerischen Gymnasien und Realschulen hält seit gut fünfzehn Jahren mit steigender Tendenz an. Allerdings – und dies soll keinesfalls verschwiegen werden – besuchen hauptsächlich Kindern aus der bayerischen Mittel- und Oberschicht diese Schulen.

Zwar steigen die Zahlen der Schulabbrecher und Rückkehrer auf die Realschulen auch hier deutlich an, aber die meisten dieser „schulischen Problemfälle“ führen dann doch über den Umweg weiterführender Schulen zum Erfolg und einem „guten Ende“.

Der schulische Erfolg eines Kindes hängt leider häufig vom Geldbeutel der Eltern ab.

Und an dieser bitteren Erkenntnis kommen auch die erfolgsverwöhnten Bayern nicht vorbei:

„Haben die Eltern keinen qualifizierten Schul- oder Berufsabschluss erreichen ihn auch die Kinder nicht …“

Die Schule ist keine Freizeitveranstaltung, kein Spaßvergnügen. Schule ist harte Arbeit. Und Lernen muss von Anfang an richtig gelernt werden. So bitter die Arbeitslosigkeit auch ist, so hat sie den Kindern doch die Erkenntnis gebracht, dass Konsum und Spaßgesellschaft ihre Grenzen haben. Man muss sich anstrengen, man muss lernen und man muss hart an sich arbeiten. Und das jeden Tag. Begabung, Neigung und Talent sind gut und schön, aber der berufliche Erfolg ist nur mit Fleiß, Disziplin und Verantwortung zu verwirklichen. Wer es zu einem halbwegs zufrieden stellenden Wohlstand und einer einigermaßen geglückten Selbstverwirklichung bringen will, kommt an dieser Erkenntnis nicht vorbei.

Und nicht zu vergessen:
Man muss auch mal verzichten können, wenigstens so lange, bis man die so heiß ersehnten Qualifikationen und Zeugnisse in der Tasche hat.

Auch dieses Jahr werden die Deutschen etwa an die sechzig Milliarden Euro für die „schönsten Wochen des Jahres“ ausgeben. Also bitte, wer jedes Jahr dreimal im Jahr nach Mallorca in Urlaub fliegen kann und sich am Ballermann die „Birne“ voll knallt, der kann doch auch „Schulgeld“, „Lehrgeld“ und „Studiengebühren“ bezahlen. Und wenn es nur der inzwischen berühmt berüchtigte „eine Euro“ ist. Jede(r) so wie sie(er) kann. Oder etwa nicht?

Viele Bewohner haben den Sozialstaat Bundesrepublik Deutschland „ausgeplündert“.

So darf gefragt werden:
Wo ist denn eigentlich seit den frühen siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts die ganze „Kohle“ geblieben …?

Inzwischen gehört Jammern absolut dazu, jammern ist „in“. Allerdings jammern wir noch immer auf allerhöchstem Niveau. Deutschland kann sich immer noch sehr viel leisten! Jahr für Jahr überweisen wir Unsummen in die neuen Länder, um sie an die alten heran zu führen; das ist gut so, aber allein von diesen immensen Beträgen müssen kleinere europäische Länder ihre Staatshaushalte finanzieren.

So darf gefragt werden:
Wo sind die Milliarden für die Bildung?

Die Damen und Herren Politiker drücken sich vor der Wahrheit. Wir müssen unsere Probleme offenlegen, ansprechen, vor allem aber anpacken und lösen.

Inzwischen bestimmen Geldleute, Kaufleute, Techniker und junge dynamische Internet-Spezialisten weitestgehend den Lauf der Zeit, die Geschichte und damit unsere Gesellschaft.

Die Bildung des Nachwuchses bleibt dabei auf der Strecke. In der Bundesrepublik Deutschland gibt es leider nur noch Mittelmaß. Dieses Mittelmaß bekommen wir Tag für Tag in den Medien präsentiert.

Wie weit die derzeit diskutierten neuen Schulgliederungen von Erfolg gekrönt sein würden, kann natürlich niemand sagen, man bleibt ja immer noch beharrlich bei den alten unproduktiven Schulsystemen. Sicher ist nur, auch auf die Lehrerinnen und Lehrer hierzulande werden neue Verantwortlichkeiten zukommen; Fort und Weiterbildung werden auch für sie eine gänzlich neue Bedeutung bekommen.

Der Karneval in Venedig – erotisch und exotisch, geheimnisvoll und melancholisch, ein Fest der Sinne von Gerhard-Stefan Neumann …

Ist Schafkopf noch Trumpf von Gerhard-Stefan Neumann …

Nürnberg. (gsn) – Zu den großen Schafkopf-Turnieren kommen immer weniger Kartler. Bei den bayerischen Meisterschaften im vergangenen November waren es beispielsweise statt rund 16OO wie im Vorjahr nur 5OO Spielerinnen und Spieler. Ein geänderter Austragungsmodus, sozusagen um die Spreu vom Weizen schon vorab ein bisschen zu trennen, trug zu diesem Schwund einen guten Teil bei.

Die Verantwortlichen im Bayerischen Schafkopf-Verein (BSV) beklagen diese „traurige, dramatische Entwicklung“, und geben auch der Gastronomie Schuld daran. In immer weniger Gaststätten könnten die Kartler dem bayerischen Nationalsport frönen.

Totgesagte leben bekanntlich immer etwas länger.
Oder anders ausgedrückt:

Je öfter das vermeintliche Hinscheiden prophezeit wird, desto hartnäckiger hält sich der Widerborstige. So oder ähnlich geht es einer großen Fangemeinde, die sich in ihrer Freizeit mit Begriffen, wie „Wenz und Schieber“ herumschlägt oder „einem flotten Vierer“ nicht abgeneigt ist. Dabei befinden sich diese Damen und Herren in der besten Gesellschaft. Ihr Hobby teilen Sie mit diversen Film- und Fernsehgrößen, Ministern und Wirtschaftsbossen – oder ganz einfach mit dem Nachbarn. Gespielt wird es hauptsächlich in Bayern und Süddeutschland, wo nach vorsichtigen Schätzungen rund zweieinhalb Millionen Frauen und Männer ihrem Hobby „verfallen“ sind. Anhänger hat „es“ natürlich auch in den USA (mit rund eintausend Spielern), Südamerika und sogar in Australien – hauptsächlich aber immer dort wo ausgewanderte Bayern sich eine neue Heimat geschaffen haben. Und gut organisiert sind die Hauptdarsteller unseres Berichtes natürlich auch:

Neben diversen Bezirks- und Landesligen gibt es Bayerische, Deutsche und sogar Weltmeisterschaften, die alle zwei Jahre regelmäßig an den schönsten Reisezielen dieser Welt stattfinden.

Erst 1989 hat sich der Bayerische Schafkopf-Verein (BSV) Regeln gegeben, die im Grundsatz jedoch aus dem Jahr 1895 stammen. Allein im süddeutschen Raum gibt es über zwei Millionen Anhänger dieses fünfhundert Jahre alten Spiels. Also, so sollte man meinen, die besten Voraussetzungen für eine glückliche „Schafkopf-Zukunft“.