Großbritannien

Die Vereinigten Staaten von Europa: Das europäische Versagen – ein Film von Gerhard-Stefan Neumann …

„Der Teufel hole meinen Ruf!
Eine Arbeit brauche ich!
Ein Einkommen brauche ich!
Ich berste vor Neid, wenn ich eure Frauen, Automobile und eure Landhäuser sehe …“

G. B. Shaw
„Der Arzt am Scheideweg“, 1
(Dr. Ridgeon)

Die Vereinigten Staaten von Europa:
Das europäische Versagen – ein Film von Gerhard-Stefan Neumann …

Einen schönen guten Tag liebe Zuschauer und Zuschauerinnen,
liebe Freunde und Freundinnen …

Seit gut siebzig Jahren bauen die Deutschen und die Europäer an ihrem Haus Europa und sind dennoch über die inzwischen unterspülten und verrotteten Fundamente kaum hinausgekommen – ganz im Gegenteil, letztere versinken im europäischen Morast und Schlamm, was sie im Umkehrschluss mit der Morandi Brücke von Genua in trauriger Gewissheit letztlich gemeinsam hätten.

Der große Traum von Konrad Adenauer, Robert Schuman, Jean Monet und Paul-Henri Spaak von der Einigung der Völker Europas und damit von den Vereinigten Staaten von Europa ist wie eine Seifenblase geplatzt. Die Mitgliedstaaten der heutigen Europäischen Union haben nur ein einziges Ziel, nämlich so viel Geld vom deutschen Steuerzahler abzugreifen wie es nur irgendwie geht – will heißen – die Deutschen sind die Zahlmeister im Haus Europa.

Die Duplizität der Ereignisse ist schlicht und ergreifend erschreckend:
Der Zusammenbruch der Brücke in Genua vor einigen Monaten steht im wahrsten Sinne des Wortes für den Zustand der Saaten Europas.

Wir haben – und dies auf der ganzen Linie – abgewirtschaftet, wir haben versagt, wir haben die berühmte Flasche leer – wir haben fertig.

Und dennoch meine lieben Freundinnen und Freunde, machen wir uns alle etwas vor, wir beschönigen und reden schön, wie verteilen die Schuldfrage geflissentlich auf andere Schultern – wir sehen das Versagen überall – aber eben nur nicht bei uns.

Das was in Genua geschehen ist, kann jederzeit auch bei uns passieren. Dabei ist die Sache doch klar:

Wird ein technischer Gegenstand nicht regelmäßig und vor allem fachmännisch gepflegt und gewartet, dann gibt er irgendwann seinen Geist auf – so einfach ist das.

Nur die Deutschen und die Europäer wollen dies partout nicht einsehen. Statt uns zu einer europäischen Nation zusammenschließen und unser Heil in der europäischen Geschlossenheit und Gemeinsamkeit zu suchen, verharren wir weiterhin mehr oder weniger hilflos in völlig überholten nationalen Egoismen und faseln dummes Zeug über die angeblich ach so tolle deutsche Vergangenheit.

Dabei hatten es doch die Deutschen und die Europäer in der Hand:
Mit der Unterzeichnung der römischen Verträge im Jahre 1957 hätten sie schlicht und einfach springen und die Grundlagen für eine politische Union schaffen müssen und es wäre wirklich so einfach gewesen:

Konrad Adenauer hätte hierzulande die gesellschaftlichen Zügel etwas lockerer halten und den Deutschen den Weg in eine wirklich liberale und europäische Zukunft weisen müssen.

Und vor allem hätte der alte Herr in Sachen der alteingesessenen Nazis und deren Anhänger ein für allemal aufräumen können und vor allem müssen – die dafür notwendigen Mittel hatte er doch dazu in der Hand, schließlich wurde er mit einem phänomenalen Wahlergebnis in seinem Amt bestätigt.

Und wir dürfen auch nicht vergessen, das der berühmte Paragraph 175 in diesem unserem Lande eine bis heute nicht mehr wiedergutzumachenden Schaden angerichtet hat. Mein Gott, was wäre denn dabei gewesen, wenn man diese Dinge unter Erwachsenen straffrei gestellt hätte – in anderen europäischen Ländern war es ja auch auch möglich.

Meine sehr verehrten Damen und Herren und liebe Freundinnen und Freunde, das europäische Ende ist nah und es ist schon so wie ich das seit längerer Zeit sehe, die Europäer rasen im Schnellzugatempo auf den Abgrund zu und keiner der europäischen Versager hat den Mumm, die Notbremse zu ziehen.

Wozu auch – die Deutschen werden den karren schon aus dem Schlamassel ziehen, will heißen, sie werden die Chose schon bezahlen – so wie immer halt.

Der scheidende Präsident der Europäischen Zentralbank hat seine italienischen Landsleute und griechische und spanische Freunde über Jahre hinweg großzügig mit dem nicht vorhandenen Geld der EZB versorgt – ist auch klar warum, den Griechen, den Italienern und den Spaniern kann ja nicht zugemutet werden, den Gürtel enger zu schnallen und zu sparen und ihre Haushalte in Ordnung zubringen.

Braucht man auch nicht – man hat ja schließlich die Deutschen – die haben es ja.

Ach ja – und das der deutsche Sparer Tag für Tag durch diese Geldpolitik der EZB um Millionen seines Spargroschens gebracht wird, das macht auch nichts, denn schließlich geht es ja um den Zusammenhalt der großartigen europäischen Idee.

Nun, sehr verehrte Frau Bundeskanzler, wie heißt es in dem von Ihnen geleisteten Amtseid so treffend:

Wohlstand mehren und Schaden abwenden ..?

Ach wie gut, das niemand weiß, das ich Rumpelstilzchen heiß!

Ich könnte kotzen!

Und jetzt kommt das Beste:
Wenn dann Leute wie ich, den Finger in die deutsche und die europäische Wunde legen, dann werden wir umgehend als unverbesserliche Nazis und ewig unverbesserliche Rechte beschimpft und gebrandmarkt.

Nun ja, sehr verehrte Frau Bundeskanzler, machen Sie sich keine Sorgen, der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht – und der Tag des großen Zusammenbruchs ist nun wirklich nicht mehr allzu weit.

Der ach so tolle Super Mario hat Griechenland, Italien und Spanien gerettet, na gut, seine Nachfolgerin, die von Geldpolitik erwiesenermaßen keine Ahnung hat – davon aber recht viel – wird wahrscheinlich alles tun, um den französischen Staatspräsidenten aus seiner momentanen finanziellen Verlegenheit zu helfen.

Ach ja und ehe ich es vergesse – dieser sauber Herr möchte natürlich die NATO auflösen und dies am liebsten sofort – er glaubt ja allen Ernstes, das er mit seiner Pappkameraden Armee Deutschland und Europa besser verteidigen könne – natürlich mit dem Geld des deutschen Steuerzahlers, denn darum geht es ja letzten Endes.

Apropos Europa:
Sollten die Briten wirklich jemals aus der Europäischen Union aussteigen, dann werden die Deutschen natürlich selbstverständlich und ganz selbstredend deren Beitragszahlungen übernehmen und natürlich dürfen die Briten alle Privilegien und Vorteile einer Mitgliedschaft in der Europäischen Union übernehmen – den dafür wird Angela Merkel und ihre designierte Nachfolgerin schon sorgen.

Denn, wie gesagt und gehabt, die Deutschen haben es ja!

Wie war das noch gleich, Schaden abwenden und Wohlstand mehren? Ich könnte kotzen!

Meine sehr verehrten Damen und Herren und liebe Freundinnen und Freunde, die Deutschen sind in ihrer ganz großen Mehrheit nicht gegen Europa, ganz im Gegenteil, sie sind für die politische Union Europas, also für die Vereinigten Staaten von Europa und die ganz nach dem Vorbild der USA.

Das bedeutet aber auch:
Ein weitgehend gemeinsame Kasse, eine gemeinsame Justiz, eine gemeinsame Polizei, eine gemeinsame Armee und gemeinsame Sozialleistungen, die zugegebenermaßen für einen gewissen Zeitraum gewisse Abstufungen enthalten können und vor allem müssen.

Es war die große historische Fehler von Helmut Kohl, das er am 3. Oktober des Jahres 1990 unter dem Brandenburger Tor zu Berlin nicht all seinen noch verbliebenen Mut zusammengenommen und die Vereinigten Staaten von Europa ausgerufen hat.

Wahrscheinlich hätte ihn halb Europa und die halbe Welt für völlig bekloppt und verrückt gehalten, aber die politische Idee wäre in der Welt gewesen und im Zuge der deutschen-deutschen Begeisterung wäre ihm sein Volk und dies im wahrsten Sinne des Wortes zu Füßen gelegen.

Und was hätte ihn schon groß passieren können? Nichts! Er war auf dem Höhepunkt seiner Macht und er hätte in dieser Nacht wer weiß was anstellen machen und sagen können – die Deutschen, Europa und die Welt hätte ihm nahezu alles verziehen – und den Menschen in der ehemaligen DDR wäre viel Elend, Leid, Ungemach und Verzweiflung erspart geblieben.

Doch davon etwas später – und gleich vorab bemerkt – auch die Brüder und Schwestern im ehemals wilden Osten unseres Landes kriegen heute ihr Fett weg – das muss auch mal sein!

So ist das halt mit den verpassten Gelegenheiten!

Apropos Berlin:
Im politischen Berlin überschlagen sich mal wieder die Ereignisse und so gesehen ist es nun wirklich kein Wunder, wenn auch die Chronisten und Schreiberlinge gelegentlich ins Schleudern kommen.

Ich bitte deshalb um ihre und eure freundliche Nachsicht, wenn es in diesem Beitrag etwas durcheinander geht, aber das lässt sich bei dem Tempo der Ereignisse leider nicht vermeiden.

Meine sehr verehrten Damen und Herren und liebe Freundinnen und Freunde, ich mache mir den Satz „wir werden von Idioten regiert“ nun wirklich nicht zu eigen aber ich bin schon stark versucht zu sagen, das wir von totalen Versagern regiert werden.

Und das Versagen spielt sich auf nahezu allen Ebenen unseres beruflichen, unseres finanziellen und unseres gesellschaftlichen Lebens statt.

Bevor ich auf die Feierlichkeiten zum Fall der Berliner Mauer vor dreißig Jahren zu sprechen komme, möchte ich noch kurz ein paar Sätze zu einem beispiellosen Versagen zusprechen komme, welches das Potential hatte unser aller Leben schon in den frühen siebziger Jahren in eine ganz andere Richtung zu lenken – vielleicht sogar in eine ganz andere deutsche und europäische Dimension.

Große Worte, sicherlich, aber hören Sie mal zu:

Der größte Fotokonzern der Welt hatte in seinem japanischen Versuchslabor bereits Anfang der siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts das Prinzip der digitalen Fotografie entdeckt und konnte bereits im Jahre 1975 die ersten Patente anmelden, will heißen, die erste digitale Kamera der Welt war so gut wie serienreif.

Die Bosse in den Vereinigten Staaten, waren von dieser gänzlich neuen Geschäftsidee so gar nicht begeistert und verboten ihren Angestellten entschieden und kurzerhand, diese aufregende und neue Technologie weiter zu verfolgen – denn die alten und betagten weißen Männer hatten schlicht und einfach Angst um ihr Filmgeschäft.

Gut, die Kamera war noch schwarz-weiß und die ersten Bilder kamen auf dem Monitor ziemlich grau in grau herüber und der Preis war auch gigantisch hoch, so um die $25.000 – aber immerhin, das Ding war in der Welt und hatte das Zeug, letztere auf die dramatischste Art und Weise zu verändern.

Meine lieben Freundinnen und Freunde:
Man mag zur digitalen Revolution stehen wie man will – aber eines ist doch sicher sie hatte wirklich das Potential die Welt zu verbessern oder vie3lleicht sogar gründlich umzukrempeln.

Übrigens:
Der große japanische Filmkonzern, die Nummer 2 auf dem internationalen Filmmarkt hat nicht nur die Kurve gekriegt, sondern eine nahezu grandiose Wende hingelegt – eine Wende, von der die Deutschen nur träumen können.

Dieser Konzern ist heute in vielen Geschäftsfeldern tätig und sein Portfolio reicht von Kosmetik Produkten bis hin zu den aufwendigsten medizinischen Großgeräten – so geht es also auch!

Wie gesagt, meine lieben Freundinnen und Freunde, ich wollte es einfach mal ansprechen um Ihnen und auch euch zu zeigen, was Zaudern, Zögern und mangelnde Entscheidungen für wirklich schlimme Folgen haben können.

Doch zurück in die tristen Niederungen der deutschen Politik:
In diesen aufgeregten Tagen hatten unsere politische Laiendarsteller und Staatsschauspieler – und man könnte als boshafter Schreiberling auch so sagen – unsere politischen Pappnasen, mal wieder einen ihrer glänzend inszenierten Propaganda Auftritte.

Und wie hatten sich unsere politischen Clowns und Kasperle Figuren lieb.

Die gegenseitige Beweihräucherung und Lobhudelei war auch für den altgedienten und abgeklärten und mit allen Wassern gewaschenen Journalisten kaum zu ertragen – und selbst die einbestellten Hofberichterstatter der bei uns herrschenden politischen und wirtschaftlichen Klasse mochten bei dem organisierten Wohl fühl Spektakel nicht so recht mitmachen und mitspielen.

Was war geschehen und klar doch, es ging um den Fall der Berliner Mauer vor dreißig Jahren am 9. November 1989 der bei Licht besehen, als alles anders zu bezeichnen ist – nur nicht als das Wunder von Berlin.

Nun, meine sehr verehrten Damen und Herren und liebe Freundinnen und Freunde, das sogenannte Wunder von Berlin war von Anfang an eine wohldurchdachte und wohlorganisierte Inszenierung der damaligen roten Machthaber im nicht weniger roten Berlin.

Doch der Reihe nach.

Wie wir heute wissen und inzwischen pfeifen es ja sogar schon die Spatzen vom Berliner Reichstag, war die Öffnung der Grenze von Seiten der sogenannten und ehemaligen DDR eine längst beschlossene Sache – man wusste im Ostberliner Politbüro offensichtlich nicht so ganz genau, wie man das am besten anstellen sollte, denn es musste ja gut und vor allem überraschend aussehen und der ach so böse kapitalistische Westen sollte die ganze Chose natürlich bezahlen.

Doch davon etwas später.

Fakt ist leider, auch das es mit dem berühmten Zettel des damaligen Ostberliner Pressesprechers nicht so weit her war, genauer gesagt, der terminliche Ablauf der ziemlich peinlichen Show war von vorneherein exakt und ganz genau festgelegt.

Übrigens:
Der ältere Journalist, der ganz vorne links am Rednerpult in sich und sehr andächtig zusammengesunken kauerte, war ein Mitarbeiter der italienischen Nachrichtenagentur ANSA – und genau dieser Typ wurde rechtzeitig vorher einbestellt und dem Auftrag ausgestattet, zu einem bestimmten Zeitpunkt ganz laut zu fragen:

Und wann tritt dies in Kraft?

Nun, meine sehr verehrten Damen und Herren und liebe Freundinnen und Freunde, das sind nun wirklich keine alternativen Fakten oder gar Fake News, diese Fakten sind zwischenzeitlich bekannt, bestätigt und unwidersprochen.

Unwidersprochen ist auch, das der damals regierende Bürgermeister von West-Berlin von den DDR Machthabern über die geplante Grenzöffnung informiert worden ist und dies gibt dieser Herr – der immer mit einem roten Schal um den Hals herumläuft – inzwischen in aller Öffentlichkeit und dies völlig ungeniert – auch zu.

Ach wie gut, das niemand weiß, da ich Rumpelstilzchen heiß.

Als dieser regierende Bürgermeister dann die DDR Bonzen fragte, ob sie denn einen Plan hätten oder vielleicht sogar wüssten, wie die ganze Geschichte denn so ablaufen sollte, erhielt der gute Mann keine zufriedenstellende Antwort, im Gegenteil, die DDR Scharfrichter rechneten mit einer Flucht von etwa 150.000 Menschen – aber dann wäre es auch gut.

So sollen diese verhauten Typen im Ostberliner Politbüro gedacht haben – aber wie heißt es so schön – erstens kommt es anders, zweitens als man denkt.

Ganz in der Manier der angeblich so wackeren und aufrechten Kommunisten ließen die Osterberliner Schergen die Menschen einfach so laufen – macht ja nichts – der ach so böse Klassenfeind wird sich ihrer schon annehmen.

Die spannende Frage die sich in diesem Zusammenhang ergibt, ist eigentlich nur die:

Was wusste die damalige Bundesregierung, was wusste der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl von diesen Plänen? Haben die Berliner Sozis dieses Wissen für sich behalten und wollten sie den Kanzler ins Leere laufen lassen – so wie immer halt?

Meine sehr verehrten Damen und Herren, das angebliche Wunder von Berlin war nun wirklich kein Wunder, es war ein knallhartes Kalkül der kommunistischen Machthaber in Ost-Berlin und dies hatte seine durchaus realen Gründe:

Die Auslandsverschuldung der sogenannten DDR, des ersten deutschen Arbeiter- und Bauernstaates war so enorm, so existenzbedrohend, das die ach so tolle DDR in spätestens zwölf Monaten kollabiert wäre.

Die Wiedervereinigung Deutschlands kam also genau zum richtigen Zeitpunkt – ach wie gut das niemand weiß, das ich Rumpelstilzchen heiß – und die finanzielle wirtschaftliche Lage der ebenfalls untergegangen Sowjetunion war auch nicht viel besser.

Das ach so friedliebende und ach so tolle sozialistische Lage hat im Jahre 1989 abgewirtschaftet, versagt und ihre Länder und Staaten und dies im wahrsten Sinne des Wortes an die Wand gefahren.

Und dann besitzen diese verhauten Typen auch noch die bodenlose Frechheit, den von ihnen angerichteten und zu verantwortenden Schaden sich vom politischen Klassenfeind bezahlen zu lassen.

Meine sehr verehrten Damen und Herren und liebe Freundinnen und Freunde, ich will Helmut Kohl nicht unbedingt als Birne bezeichnen, außerdem soll man die Toten ruhen lassen – aber Franz-Josef Strauss hatte schon recht als er immer meinte – der kann es nicht.

Und machen wir uns nicht vor:
Mit Einführung der mächtigen und vielleicht sogar übermächtigen Deutschen Mark war das Schicksal der DDR Betriebe, Firmen und Unternehmungen besiegelt – was war das endgültige Aus, es war das Ende.

Man hätte in der ehemaligen DDR nur mit Freihandelszonen und Sonderwirtschaftszonen etwas gegensteuern können und vor allem hätte der Bund die größeren Betrieb, Firmen und Unternehmungen für eine gewisse Zeit in seinen Besitz übernehmen müssen.

Auch das wäre nicht umwerfend neu gewesen, denn der Bund hatte schon immer kleiner und auch größere Firmen in seinem Besitz – so gar Waffenfirmen.

Mein Gott, was wäre denn dabei gewesen, die Arbeitnehmer in der Ex-DDR für ein paar Monate in ihren Betrieben zu lassen und ihnen ihr Gehalt zu bezahlen um sich in der Zwischenzeit etwas einfallen zu lassen.

Aber trotzdem meine lieben Freundinnen und Freunde, es wäre auch mit dieser Lösung für die Menschen in DDR sehr sehr schwierig geworden. Helfen hätte hier nur eine europäische Lösung können, aber diesen Weg haben sich die Deutschen und die Europäer in den Jahren und Jahrzehnten vor der Wende selbst verbaut.

Zum Schluss meine Beitrages schon meine obligatorische Bitte, auch wenn Sie es nicht mehr hören können, mögen oder wollen – aber es ist halt leider nicht zu ändern.

Bitte, besuchen Sie meinen Blog. Und wenn Ihnen der eine oder Beitrag gefällt, dann versehen Sie ihn bitte mit einem Like und geben Sie den Link an Bekannte und Freunde weiter.

Und sind Sie auch bitte so freundlich und klicken Sie die eine oder andere Anzeige meiner Werbepartner an. Ich weiß, diese Bitte haben viele Kollegen und Kolleginnen und meistens ist mehr als lästig aber anders können wir unsere Blogs leider nicht finanzieren. Reichtümer erwerben damit sowieso nicht.

Ich habe mir erlaubt, am Schluss dieses Video Beitrages mein Spendenkonto einzublenden und ich bin für jede Ihrer oder Eurer Zuwendung sehr dankbar und sie auch noch so klein.

Da ich kein Mitglied einer Partei oder einer politischen Organisation bin, kann und darf ich auch keine Spendenquittungen ausstellen. Dafür kann ich Ihnen aber versichern, dass Ihre Spenden auch zu einhundert Prozentpunkten bei dem richtigen Empfänger ankommen und dass ich nicht gezwungen bin irgendeine und wie auch immer geartete Parteilinie zu vertreten.

Deutschland, Deutschland über alles, über alles wächst mal Gras. Ist das Gras so’n Stück gewachsen, frisst’s ein Schaf und sagt: Das war’s.

Na denn, meine sehr verehrten Damen und Herren und liebe Freunde,
Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht,
Ich kann nicht mehr die Augen schließen und meine heißen Tränen fließen. Deutschland hat ewigen Bestand, es ist ein kerngesundes Land! Mit seinen Eichen, seinen Linden werde ich es immer wiederfinden.

Das war ein Auszug aus den Nachtgedanken von Heinrich Heine …

Circus Maximus Germania: Die Gefahr kommt nicht von Links, die Gefahr kommt von Rechts – ein Film von Gerhard-Stefan Neumann …

Zunächst ein paar allgemeine Anmerkungen – keine Angst und ich will es wirklich kurz machen, aber ein paar Erklärungen zur allgemeinen deutschen und europäischen Lage Lage müssen schon sein.

Eigentlich wollte ich mich in diesem heutigen Beitrag etwas näher mit den sogenannten deutschen und europäischen Eliten befassen und beschäftigen, aber die Ereignisse in dieser Woche haben meine Planung und meine Texte wieder mal gehörig über den Haufen geworfen.

Meine lieben Freundinnen und Freunde, wir, die wir sozusagen vom Fach sind, wissen nur zu gut und vor allem sehr genau, dass die politische Gefahr nicht von Rechts, sondern vielmehr von Links kommt.

Wenn es meine Zeit zulässt, dann werde ich am Schluss noch einmal auf dieses Thema kurz zu sprechen kommen, ansonsten werde ich die Texte in den nächsten Beiträgen so nach und nach einbauen.

Doch nun zu den Ereignisse dieser Woche:
In Großbritannien hat also wieder einmal ein königliches Baby die Welt erblickt. Nun, meine lieben Freundinnen und Freunde, das wäre an sich nichts Ungewöhnliches, schließlich werden jeden Tag auf der großen weiten Welt Tausende von Babys von ihren Müttern zur Welt gebracht – aber diese britische imperialistische königliche Bande vervielfältigt sich ja inzwischen so wie die berühmten Tiere mit den langen Ohren.

Und die Damen und Herren Kollegen und Kolleginnen in den deutschen privaten Fernsehanstalten schlugen vor lauter Begeisterung wahre Purzelbäume.

Da wurden stundenlang und in aller Ausführlichkeit diskutiert und vermutet, wie den Geburt des Kindes so im allgemeinen und so im besonderen verlaufen wäre und ob denn die gerade entbundene Mutter schon am gleichen Tag wieder ihren königlichen Amtsgeschäften nachgehen könnte, sollte, sowieso und überhaupt.

Meine lieben Kollegen und Kollegen – ich glaube ihr habt einen Knall oder etwas anders formuliert, habt ihre keine anderen Sorgen oder könnte ihr ansonsten eure Sendezeit nicht anders ausfüllen?

Wahnsinn Europa: Viele Staaten machen keinen Staat – ein Film von Gerhard-Stefan Neumann …

Meine Freunde und Bekannte die mich naturgemäß etwas besser und vor allem näher kennen, wissen natürlich, dass ich nicht nur ein überzeugter Liberaler, sondern auch ein überzeugter Europäer bin.

Wenn also heute einige scheinheilige Vertreter der deutschen Sozialdemokratie so ganz hinterfotzig so wie es nun mal ihre Art ist, urplötzlich die Vereinigten Staaten von Europa fordern, dann entlocken solche Erkenntnisse mir nur noch ein müdes Lächeln. Frage, was haben denn diese Herrschaften im Europäischen Parlament die ganzen Jahre hinweg gemacht und vor allem für Europa und die großartige europäische Idee ..?

Ich fordere schon seit Urzeiten die politische Union Europas und ich war auch schon immer der Meinung, dass an den deutschen Schulen – zumindest teilweise – die englische Sprache als Unterrichtssprache eingeführt wird.

An der politischen Union Europas führt doch kein Weg vorbei – oder wollen wir diese europäische Kleinstaaterei noch einmal sechzig Jahre ertragen und über uns ergehen lassen?

Man muss ich das mal auf der Zunge ergehen lassen:
Alleine die Deutschen leisten sich sechzehn Bundesländer mit ebenso vielen Landesregierungen und Ministerpräsidenten und Landesparlamenten. Was dieser Unfug und Unsinn kostet – Unsummen.

Die (noch) siebenundzwanzig Mitgliedstaaten der sogenannten Europäischen Union leisten sich siebenundzwanzig Mal jeweils eine Armee, eine Polizei, die entsprechenden Sozial- und Sicherungssysteme und natürlich eine eigene Finanz- und Wirtschaftsverwaltung.

Schon klar warum.
Die allermeisten Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind an einer politischen Union Europas überhaupt nicht interessiert. Diese Herrschaften wollen nur eines – nämlich die Ausgleichszahlungen aus Brüssel, will heißen und ganz mehrheitlich gesehen, die Kohle des deutschen Steuerzahlers.

Ein besonders unverfrorener Vertreter dieser Gattung der europäischen Abzocker ist der derzeit amtierende französische Staatspräsident.

Führt er in Frankreich eine Agenda 2010 nach deutschem Vorbild ein, dann ist er innerhalb von zweiundsiebzig Stunden seinen Kopf los. Ergo, er braucht einen europäischen Finanzminister der ihm mit der Kohle aus Deutschland aus der Verlegenheit hilft.

Der Friedhof Cimetiere de Montmartre in Paris von Gerhard-Stefan Neumann …

Der Friedhof „Cimetière de Montmartre“ in Paris zählt zu den schönsten und interessantesten Friedhöfen unserer Zeit. Nicht zuletzt auch deshalb, weil viele herausragende Persönlichkeiten der vergangenen Jahrhunderte hier ihre letzte Ruhestätte gefunden haben.

Friedhöfe sind nicht nur Orte des Abschiedes und der Trauer, sondern auch ganz wesentliche Stätten der Erinnerung und der Besinnung. Sie sind Zeitzeugen der Geschichte und rufen uns auf zur Versöhnung.

Die französische Hauptstadt Paris ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Stadt der Superlative. Vorsichtig geschätzt, besuchen zwischen fünfzehn und zwanzig Millionen Menschen jedes Jahr die Metropole an der Seine. Die Anziehungskraft dieser Kapitale von europäischem Rang ist gigantisch und für die meisten Besucher zählt nur die Tatsache:
Wenigstens einmal im Leben in dieser Stadt gewesen zu sein. Diese Stadt ist eine einzige Herausforderung, viele Einheimische sprechen sogar von einer Provokation. Jeder sechste Franzose, egal ob männlichen oder weiblichen Geschlechts, lebt heute in Paris oder in seiner unmittelbaren Umgebung. Große Belange der europäischen Politik werden heute bereits in der französischen Hauptstadt entschieden.

In der Kunst, Kultur und Mode ist Paris ohnehin schon seit vielen Jahrzehnten der Nabel der Welt, und braucht keine Konkurrenz zu fürchten, allenfalls noch New York oder Tokio, vielleicht auch noch München, das in Kunst, Kultur und Lebensart sicherlich gut mithalten kann, aber die überlegene Eleganz und der Charme der französischen Hauptstadt sind einfach nicht zu übertreffen. Dennoch hat das Leben in dieser Stadt auch seinen Preis, der bei den Bewohnern seine Spuren hinterlässt. Sie sind nicht abweisend oder gar schroff, wie Ausländer oft vermuten, die sie nicht kennen, sie sind vielmehr selbstsicher und stolz darauf, in dieser einzigartigen, europäischen Kapitale zu leben. Und dies bis in den Tod, denn hier in der französischen Hauptstadt ist auf dem Friedhof Montmartre die letzte Ruhestätte für viele der herausragendsten Persönlichkeiten der vergangenen Jahrhunderte. Hier ruht neben anderen auch der große Sohn der Stadt Düsseldorf am Rhein, Heinrich Heine, zusammen mit seiner Frau.

Über diese ganz besondere, denkmalgeschützte Nekropole möchten wir heute berichten.

Stadt Nürnberg: Der Wöhrder See – ein Zwischenruf von Gerhard-Stefan Neumann …

Ein Besuch in der fränkischen Noris lohnt eigentlich immer und dies nicht nur zur Weihnachtszeit. Sicher, Christkindlesmarkt, echte Nermbärcher Bratwerscht, Glühwein und Weißbier locken die Touristen aus aller Herren Länder Jahr für Jahr in die „fränkische Hauptstadt“ im Norden des weißblauen Freistaates.

Doch Nürnberg hat noch viel mehr zu bieten:

In Sachen Freizeit und Erholung haben die Franken in den letzten fünf Jahrzehnten Maßstäbe gesetzt. Ein Beispiel dafür ist der „Wöhrder See“ in Nürnberg. Geplant als Hochwasser-Schutzspeicher für die beiden Flüsse „Fränkische Rezat“ und „Schwarzach“, hat er sich in den letzten drei Jahrzehnten nicht nur zu einem Naherholungsgebiet für die Nürnberger Bevölkerung sondern auch zu einem anerkannten Schutzgebiet für seltene Vogelarten entwickelt.

Der „Wöhrder See“ und die angrenzende „Wöhrder Wiese“ sind heute unverzichtbare Bestandteile des kulturellen Lebens in der Frankenmetropole:

Zahlreiche Open-Air-Veranstaltungen und Sommerfeste bieten fast für (fast) jeden Geschmack die richtige Freizeitunterhaltung. „Mitmachen“ ist von Seiten der Veranstalter durchaus erwünscht – Rücksichtnahme auf die berechtigen Interessen der Anwohner wird allerdings vorausgesetzt. Doch dies scheint für „unsere lieben deutsche Landsleute“ ein gänzlich unbekanntes Fremdwort zu sein. Die bundesdeutsche „Spaß-Gesellschaft“ hat zwar erhebliche Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache, aber auf ihr lautstarkes Vergnügen wollen die Kids dieser Tage nun partout nicht verzichten.

Hochwasserkatastrophen suchen nicht nur die Menschen an den Küsten oder großen Flüssen heim, auch im vermeintlich sicheren „Hinterland“ können vergleichsweise „kleine“ fließende Gewässer wie die Pegnitz oder die Fränkische Rezat immensen Schaden anrichten. Den schon etwas älteren Bürgerinnen und Bürgern in der Frankenmetropole Nürnberg sind die schlimmen Überschwemmungen ihrer geliebten Altstadt in der Zeit vor den zwei Weltkriegen noch immer in lebhafter Erinnerung. In den frühen fünfziger Jahren machten Stadt, der Bezirk Mittelfranken und das Wasserwirtschaftsamt „Nägel mit Köpfen“ und stampften aus den östlichen Pegnitzauen am Rande der Altstadt den heutigen Wöhrder See aus dem sumpfigen Boden.

United Europe: Seit gut siebzig Jahren bauen die Europäer an ihrem Haus Europa und sind dennoch über die inzwischen unterspülten und verrotteten Fundamente nicht hinausgekommen …

Seit gut siebzig Jahren bauen die Deutschen und die Europäer an ihrem Haus Europa und sind dennoch über die inzwischen unterspülten und verrotteten Fundamente kaum hinausgekommen – ganz im Gegenteil, letztere versinken im europäischen Morast und Schlamm, was sie im Umkehrschluss mit der Morandi Brücke von Genua in trauriger Gewissheit letztlich gemeinsam hätten. Der große Traum von Konrad Adenauer, Robert Schuman, Jean Monet und Paul-Henri Spaak von der Einigung der Völker Europas und damit von den Vereinigten Staaten von Europa ist wie eine Seifenblase geplatzt. Die Mitgliedstaaten der heutigen Europäischen Union haben nur ein einziges Ziel, nämlich so viel Geld vom deutschen Steuerzahler abzugreifen wie es nur irgendwie geht – will heißen – die Deutschen sind die Zahlmeister im Haus Europa.

Die Duplizität der Ereignisse ist schlicht und ergreifend erschreckend:
Der Zusammenbruch der Brücke in Genua steht im wahrsten Sinne des Wortes für den Zustand der Saaten Europas.

Wir haben – und dies auf der ganzen Linie – abgewirtschaftet, wir haben versagt, wir haben die berühmte Flasche leer – wir haben fertig.

Und dennoch meine lieben Freundinnen und Freunde, machen wir uns alle etwas vor, wir beschönigen und reden schön, wie verteilen die Schuldfrage geflissentlich auf andere Schultern – wir sehen das Versagen überall – aber eben nur nicht bei uns.

Das was in Genua geschehen ist, kann jederzeit auch bei uns passieren. Dabei ist die Sache doch klar:

Wird ein technischer Gegenstand nicht regelmäßig und vor allem fachmännisch gepflegt und gewartet, dann gibt er irgendwann seinen Geist auf – so einfach ist das.

Nur die Deutschen und die Europäer wollen dies partout nicht einsehen. Statt uns zu einer europäischen Nation zusammenschließen und unser Heil in der europäischen Geschlossenheit und Gemeinsamkeit zu suchen, verharren wir weiterhin mehr oder weniger hilflos in völlig überholten nationalen Egoismen und faseln dummes Zeug über die angeblich ach so tolle deutsche Vergangenheit.

Vampirin Theresa Dracula: Ein Gespenst geht um in Deutschland und Europa – ein Film von Gerhard-Stefan Neumann …

Bevor ich auf mein eigentliches Thema zu sprechen komme, lassen Sie mich bitte noch ein paar Worte zu der unsäglichen Geschichte vom Austritt des Vereinigten Königreiches aus der Europäischen Union sagen.

Wenn sich unsere Frau Bundeskanzler vor Gott, Volk und Vaterland und der halben Welt zum Affen und zum Gespött machen will, nun gut, dann ist dies ihre Sache, wenn es ihr die Europäische Union unbedingt gleichtun will, dann hat dies eine ganz andere Qualität.

Man muss sich das einmal auf der Zunge zergehen lassen:
Da wollen also die britischen Blutsauger auf Teufel komm heraus die Europäische Union verlassen und dürfen und sollen und müssen aber an der bevorstehenden Wahl zum neuen Europäischen Parlament teilnehmen. Was für ein Wahnsinn!

Und einer der Ober Europäischen Parteibonzen entblödet sich nicht, die neuen britischen Parlaments Totengräber aufzufordern – sich danach im Europäischen Parlament doch bitteschön brav und anständig zu benehmen.

Meine lieben Freundinnen und Freunde – also wirklich – dümmer geht es wohl nicht mehr.

Ein Gespenst geht um in Europa und dieses Gespenst hat auch einen Namen – es nennt sich Theresa May und ist ihres Zeichens die noch amtierende britische Regierungschefin und damit das weltliche Oberhaupt aller Ausbeuter, Blutsauger, Demagogen, Piraten, Raubritter, Strauchdiebe, Vampire und Wegelagerer.

Seit gut vierhundert Jahren plündern diese dahergelaufenen und spätgeborenen Angelsachsen die halbe Welt aus und gehen ihre Beutezüge mal daneben oder läuft diese Raub- und Eroberungszüge nicht nach ihren imperialen Gelüsten und Wünschen und Vorstellungen, dann schreien sie permanent wie All Rad nach ihrem amerikanischen Waffenbruder um Hilfe und Unterstützung – denn es ist ja so wie immer, dann ist nämlich die ach so tolle britische Demokratie in höchster Gefahr.

Ich könnte kotzen!

Meine liebe Freundinnen und Freunde, das ich als überzeugter Anhänger der großartigen europäischen Idee und der Vereinigten Staaten von Europa einmal für den Austritt Deutschlands aus der Europäischen Union werben würde – das hätte ich mir in meinem kühnsten Träumen niemals und überhaupt und gar nie nicht vorstellen können.

Madeleina Kay: Das britische Supergirl der Europäischen Union – ein Beitrag von Gerhard-Stefan Neumann …

Einen schönen guten Tag liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, liebe Freundinnen und Freunde …

In diesen aufgeregten Tagen glühen im wahrsten Sinne des Wortes zwischen Berlin, Brüssel und London die Telefondrähte heiß und die handelnden Personen sind diensteifrig und dienstbeflissen bemüht in Sachen Brexit zu einer für alle Seiten gesichtswahrenden Lösung zu gelangen.

Und, um es einmal auf den berühmt berüchtigten Punkt zu bringen – die ganze traurige Angelegenheit ist inzwischen nicht nur am Allerwertesten, sondern mittlerweile ganz tief drin.

Fachleute und Kenner der Szene sprechen inzwischen schon von einem insularen Kasperletheater – etwas wohlgesonnene Zeitgenossen vergleichen den Brexit mit einer britischen Seifen Oper.
Ganz Europa und die halbe rätseln in diesem aufgeregten Tagen über die spannende Frage, was denn unsere Freunde von der britischen Insel denn eigentlich und überhaupt so wollen.

Nun, meine lieben Freundinnen und Freunde, für mich ist dies überhaupt keine Frage:

Die Briten wollen heraus aus der Europäischen Union – was ich bis zu einem bestimmten Punkt sogar verstehen kann – aber natürlich nur unter der Mitnahme aller mit einer Mitgliedschaft verbundenen Privilegien und Vorteile – aber dabei wollen die restlichen Mitgliedstaaten der Union aus verständlichen Gründen nicht mitspielen.

Die deutsche Konjunktur läuft nicht mehr rund und der Motor stottert schon gelegentlich – und nicht viel anders sieht es im restlichen Europa aus. Die Europäische Union braucht ohnehin und dies jedes Jahr mehr Geld – das sind wir ja inzwischen gewohnt – und ähnlich sieht es in den anderen Mitgliedstaaten aus.
Ach ja – und da ist ja auch noch ein gewisser Monsieur Emanuel Macron, der auf den deutschen Steuergroschen zu dringend angewiesen ist, wie vergleichsweise ein Süchtiger auf den täglichen Schuss.

Es ist etwas faul in Europa …

Es ist in Europa fünf Minuten vor Zwölf und einige – wenn auch pessimistischen Zeitgenossen meinen sogar – es wäre bereits schon fünf Minuten danach.

Sich für Europa zu engagieren ist in diesen Tagen nicht einfach, es ist anstrengend, es ist ermüdend und es kann manchmal sogar sehr gefährlich sein.

Denken Sie nur an die wunderschöne britische Abgeordnete Jo Cox die im Jahre 2016 von einem Brexit Anhänger ums Leben gebracht wurde. Sie hinterließ einen Ehemann und zwei Kinder und war stets für einen Verbleib ihres Landes in der Europäischen Union eingetreten.

Dieses Schicksal wird der jungen und sehr attraktiven britischen Aktivistin, Illustratorin und Schriftstellerin Madeleina Kay wohl erspart bleiben – sie soll, wie aus internen britischen Sicherheitskreisen zu erfahren war – inzwischen auch gut geschützt sein.

Madeleina Kay hat so ziemlich alles, wovon viele junge Frauen ihrer Generation träumen:Sie ist jung, sie ist klug, sie ist vielseitig begabt und wie es heute neudeutsch formuliert immer so schön heißt – sie verfügt über eine erstaunliche Performance.

Nun, meine lieben Freundinnen und Freunde, was die musikalischen Talente der hübschen Madeleina angeht, darüber möchte ich mir nun wirklich kein Urteil erlauben, erstens ist dies nicht meine Welt und zweitens hat eine jede Zeit hat bekanntermaßen ihre eigene Musik – das war schon zu meiner Zeit so und das gilt erst recht auch für diese Tage.

Meine sehr verehrten Damen und Herren und lieben Freundinnen und Freunde, ich möchte Ihnen Madeleina Kay mit meinem heutigen Beitrag etwas näherbringen, es geht ja schließlich um viel – es geht um Europa und um die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder.

Und ich finde, das wir dieses Europa nicht den zahlreich vorhandenen Populisten – vor allem vom politisch rechten Rand aus gesehen – nicht überlassen dürfen, nicht überlassen können und auch nicht überlassen werden.

Christas Osterfreude, eine moderne Ostergeschichte – von Gerhard-Stefan Neumann …

Christa spielte wie immer mit ihren Murmeln. Es waren wunderschöne Murmeln, kleine und große, schön bemalt, einige von ihnen waren richtig kleine Kunstwerke aus Glas, Porzellan und sogar aus Keramik, aber das wusste Christa natürlich nicht so genau, aber ihre Mutter war sich da ganz sicher. Christa besaß ganz viele Murmeln und sie stammten aus allen Herren Ländern. Ihr Vater hatte sie ihr von seinen vielen Geschäftsreisen mitgebracht.

Und wenn ihr Papa einmal für längere Zeit zu Hause war, dann zeigte er seiner kleinen Tochter auf dem großen Leuchtglobus im Wohnzimmer all die fremden und fernen Länder, wo er die Murmeln gekauft hatte. Leider war Christas Papa viel zu oft fort und konnte sich deshalb nur ganz wenig um Christa kümmern – und das tat Christa natürlich sehr weh, denn sie liebte ihren Vater über alles auf der Welt. Und gerade heuer, ausgerechnet zu Ostern, wo es im Garten nur so blühte und die Natur erwachte, war er wieder einmal weg, auf einer großen und ganz langen Geschäftsreise. Ihre Großmutter sagte ihr gestern, dass sie schon ein großes Mädchen sein würde, wenn ihr Vater wieder kommen würde – und dabei musste die Großmutter weinen.

In der Schule wurde Christa deswegen von ihren Kameradinnen immer ganz schlimm gehänselt, sie sagten immer, ihr Vater wäre ein ganz böser Mensch und er würde für lange Zeit im Gefängnis sitzen. Natürlich wusste Christa mit ihren sieben Jahren nicht, was ein Gefängnis ist und ihre Großmutter wollte sie auch nicht immer danach fragen, denn die Oma musste dann immer so schrecklich weinen. Besonders schlimm für Christa war es zu allem Unglück auch noch, dass sich schon seit mehreren Wochen ihre geliebte Mutter nicht mehr um sie kümmern konnte, weil diese schwer krank im Krankenhaus der großen Stadt lag. Christa durfte ihre Mutter bislang nur ganz selten sehen, weil sie ja noch so klein war und man dort, wo ihre Mutter lag, keine kleinen Kinder haben wollte.