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Vampirin Theresa Dracula: Ein Gespenst geht um in Deutschland und Europa – ein Film von Gerhard-Stefan Neumann …

Bevor ich auf mein eigentliches Thema zu sprechen komme, lassen Sie mich bitte noch ein paar Worte zu der unsäglichen Geschichte vom Austritt des Vereinigten Königreiches aus der Europäischen Union sagen.

Wenn sich unsere Frau Bundeskanzler vor Gott, Volk und Vaterland und der halben Welt zum Affen und zum Gespött machen will, nun gut, dann ist dies ihre Sache, wenn es ihr die Europäische Union unbedingt gleichtun will, dann hat dies eine ganz andere Qualität.

Man muss sich das einmal auf der Zunge zergehen lassen:
Da wollen also die britischen Blutsauger auf Teufel komm heraus die Europäische Union verlassen und dürfen und sollen und müssen aber an der bevorstehenden Wahl zum neuen Europäischen Parlament teilnehmen. Was für ein Wahnsinn!

Und einer der Ober Europäischen Parteibonzen entblödet sich nicht, die neuen britischen Parlaments Totengräber aufzufordern – sich danach im Europäischen Parlament doch bitteschön brav und anständig zu benehmen.

Meine lieben Freundinnen und Freunde – also wirklich – dümmer geht es wohl nicht mehr.

Ein Gespenst geht um in Europa und dieses Gespenst hat auch einen Namen – es nennt sich Theresa May und ist ihres Zeichens die noch amtierende britische Regierungschefin und damit das weltliche Oberhaupt aller Ausbeuter, Blutsauger, Demagogen, Piraten, Raubritter, Strauchdiebe, Vampire und Wegelagerer.

Seit gut vierhundert Jahren plündern diese dahergelaufenen und spätgeborenen Angelsachsen die halbe Welt aus und gehen ihre Beutezüge mal daneben oder läuft diese Raub- und Eroberungszüge nicht nach ihren imperialen Gelüsten und Wünschen und Vorstellungen, dann schreien sie permanent wie All Rad nach ihrem amerikanischen Waffenbruder um Hilfe und Unterstützung – denn es ist ja so wie immer, dann ist nämlich die ach so tolle britische Demokratie in höchster Gefahr.

Ich könnte kotzen!

Meine liebe Freundinnen und Freunde, das ich als überzeugter Anhänger der großartigen europäischen Idee und der Vereinigten Staaten von Europa einmal für den Austritt Deutschlands aus der Europäischen Union werben würde – das hätte ich mir in meinem kühnsten Träumen niemals und überhaupt und gar nie nicht vorstellen können.

Madeleina Kay: Das britische Supergirl der Europäischen Union – ein Beitrag von Gerhard-Stefan Neumann …

Einen schönen guten Tag liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, liebe Freundinnen und Freunde …

In diesen aufgeregten Tagen glühen im wahrsten Sinne des Wortes zwischen Berlin, Brüssel und London die Telefondrähte heiß und die handelnden Personen sind diensteifrig und dienstbeflissen bemüht in Sachen Brexit zu einer für alle Seiten gesichtswahrenden Lösung zu gelangen.

Und, um es einmal auf den berühmt berüchtigten Punkt zu bringen – die ganze traurige Angelegenheit ist inzwischen nicht nur am Allerwertesten, sondern mittlerweile ganz tief drin.

Fachleute und Kenner der Szene sprechen inzwischen schon von einem insularen Kasperletheater – etwas wohlgesonnene Zeitgenossen vergleichen den Brexit mit einer britischen Seifen Oper.
Ganz Europa und die halbe rätseln in diesem aufgeregten Tagen über die spannende Frage, was denn unsere Freunde von der britischen Insel denn eigentlich und überhaupt so wollen.

Nun, meine lieben Freundinnen und Freunde, für mich ist dies überhaupt keine Frage:

Die Briten wollen heraus aus der Europäischen Union – was ich bis zu einem bestimmten Punkt sogar verstehen kann – aber natürlich nur unter der Mitnahme aller mit einer Mitgliedschaft verbundenen Privilegien und Vorteile – aber dabei wollen die restlichen Mitgliedstaaten der Union aus verständlichen Gründen nicht mitspielen.

Die deutsche Konjunktur läuft nicht mehr rund und der Motor stottert schon gelegentlich – und nicht viel anders sieht es im restlichen Europa aus. Die Europäische Union braucht ohnehin und dies jedes Jahr mehr Geld – das sind wir ja inzwischen gewohnt – und ähnlich sieht es in den anderen Mitgliedstaaten aus.
Ach ja – und da ist ja auch noch ein gewisser Monsieur Emanuel Macron, der auf den deutschen Steuergroschen zu dringend angewiesen ist, wie vergleichsweise ein Süchtiger auf den täglichen Schuss.

Es ist etwas faul in Europa …

Es ist in Europa fünf Minuten vor Zwölf und einige – wenn auch pessimistischen Zeitgenossen meinen sogar – es wäre bereits schon fünf Minuten danach.

Sich für Europa zu engagieren ist in diesen Tagen nicht einfach, es ist anstrengend, es ist ermüdend und es kann manchmal sogar sehr gefährlich sein.

Denken Sie nur an die wunderschöne britische Abgeordnete Jo Cox die im Jahre 2016 von einem Brexit Anhänger ums Leben gebracht wurde. Sie hinterließ einen Ehemann und zwei Kinder und war stets für einen Verbleib ihres Landes in der Europäischen Union eingetreten.

Dieses Schicksal wird der jungen und sehr attraktiven britischen Aktivistin, Illustratorin und Schriftstellerin Madeleina Kay wohl erspart bleiben – sie soll, wie aus internen britischen Sicherheitskreisen zu erfahren war – inzwischen auch gut geschützt sein.

Madeleina Kay hat so ziemlich alles, wovon viele junge Frauen ihrer Generation träumen:Sie ist jung, sie ist klug, sie ist vielseitig begabt und wie es heute neudeutsch formuliert immer so schön heißt – sie verfügt über eine erstaunliche Performance.

Nun, meine lieben Freundinnen und Freunde, was die musikalischen Talente der hübschen Madeleina angeht, darüber möchte ich mir nun wirklich kein Urteil erlauben, erstens ist dies nicht meine Welt und zweitens hat eine jede Zeit hat bekanntermaßen ihre eigene Musik – das war schon zu meiner Zeit so und das gilt erst recht auch für diese Tage.

Meine sehr verehrten Damen und Herren und lieben Freundinnen und Freunde, ich möchte Ihnen Madeleina Kay mit meinem heutigen Beitrag etwas näherbringen, es geht ja schließlich um viel – es geht um Europa und um die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder.

Und ich finde, das wir dieses Europa nicht den zahlreich vorhandenen Populisten – vor allem vom politisch rechten Rand aus gesehen – nicht überlassen dürfen, nicht überlassen können und auch nicht überlassen werden.

Der Wahnsinn hat Methode: Es ist etwas faul im Staate Deutschland – ein Film von Gerhard-Stefan Neumann …

In diesen aufgeregten Tagen ist wieder einmal sehr viel von Europa die Rede. Europa von vorne bis hinten, Europa von oben nach unten und unsere politischen Pappnasen werden nicht müde uns einzureden, wie unendlich wichtig und wie unendlich unverzichtbar Europa für uns ist, sei und wäre und sowieso und überhaupt.

Dies, meine lieben Freundinnen und Freunde, dies ist natürlich alles Quatsch. Europa und die Europäische Union haben für den normalen deutschen Bundesbürger – und natürlich auch Bundesbürgerin – so gut wie keine Bedeutung.

Es ist natürlich richtig, das der europäische Binnenmarkt und die europäische Zollunion für die deutsche Industrie und die deutsche Wirtschaft von existentieller Bedeutung sind. Und es ist natürlich auch richtig, das durch die Reisefreiheit innerhalb der Union für viele unserer Mitbürger und Mitbürgerinnen Europa sozusagen erlebbar geworden ist. Dies will ich in keinem Falle ableugnen oder gar abstreiten.

Das trifft aber nur auf die Damen und Herren zu, die sich solche europäische Erkundungsreisen auch leisten können. Und natürlich gibt es jede Menge junger Leute, die von einem x-beliebigen europäischen Flughafen für vielleicht gerade mal neunzehn Euro nach Mailand oder sonst wohin fliegen um dort irgendeinen Modeshop besuchen und Klamotten besorgen, die dort möglicherweise zehn Euro billiger sind als bei ihnen zu Hause.

Nein, meine lieben Freundinnen und Freunde, dieses Europa und diese Europäische Union bracht kein Mensch.

Mit der großartigen Idee eines Walter Hallstein, eines Alcide de Gasperi, eines Konrad Adenauer, eines Jean Monet und eines Robert Schuman um nur eine Namen zu nennen – hat diese europäische Krake absolut nichts zu tun – und die allermeisten dieser europäischen Abzocker Staaten sind nicht an Europa sondern lediglich an den Ausgleichszahlungen und Strukturhilfen aus Brüssel interessiert.

Die Deutschen sind die Zahlmeister in Europa und in der halben Welt.

Und das möchte in Sachen Europa doch auch noch sagen:
Kommt es einmal zu der Gründung der Vereinigten Staaten von Europa, dann sind die meisten unserer politischen Staatsschauspieler ihren Job los – denn mit einer europäischen Dimension haben diese Typen nun wirklich nichts zu tun – oder anders formuliert – wie konnten diese Dilettanten bloß an diese Jobs kommen ..?

Gute Arbeit, gute Löhne, gute Rente: Die Märchenerzähler haben (Hoch) Konjunktur – ein Film von Gerhard-Stefan Neumann …

Kurz vor Redaktionsschluss dieser heutigen Ausgabe erreichte uns noch eine Schreckensmeldung aus Neuseeland, wo in zwei Moscheen neunundvierzig Menschen bei einem Terrorakt ums Leben gekommen sind. Des weiteren soll es eine hohe Zahl von Schwerverletzten gegeben haben, so das mit weiteren Todesopfern zu rechnen ist.

Es bereits Festnahmen gegeben, aber trotzdem ist über die Täter ist bis zur Stunde noch sehr wenig bekannt – nur so viel vielleicht und dies bitte mit aller Vorsicht – sie sollen sich als Tempelritter bezeichnet haben. Nun, meine lieben Freundinnen und Freunde, diese Wortwahl verwendete auch schon der norwegischen Attentäter Anders Breivik – ob diesbezüglich Zusammenhänge bestehen ist noch völlig unklar.

Neuseeland ist sicherlich nicht das klassische Einwanderungsland schlechthin – obwohl es immer Einwanderer aufgenommen hat – wenn auch nicht die ganz großen Stückzahlen wie zum Beispiel Kanada, Südamerika oder die Vereinigten Staaten von Amerika.

Neuseeland als Multikulti Land zu bezeichnen, ist vielleicht etwas überzogen, jedenfalls hat das Land keine einzige rechtsextreme Partei und auch die bislang verhafteten Attentäter sollen den Behörden bis dato völlig unbekannt gewesen sein.

Zwar hat es eine Handvoll Neuseeländer gegeben, die sich als sogenannte Kämpfer dem Islamischen Staat angeschlossen haben – es sind und waren aber keine größere Zahlen.

Der Wahnsinn hat bekanntlich Methode – und ein Ende ist leider immer noch nicht abzusehen.

Kein Mensch auf dieser großen weiten Welt hat das Recht einem anderen Menschen das Leben zu nehmen und schon gar nicht aus ethischen oder religiösen Gründen.

Gewalt erzeugt immer Gewalt und unsere politischen Märchenerzähler mögen noch soviel Empathie und Mitgefühl heucheln und von sich geben, aber so lange die Herren Assad, Erdogan, Kim, Putin, Netanyahu und Trump (um nur die schlimmsten aus dieser Clique zu nennen) ihre verhängnisvolle Politik nicht ändern, so lange wird es auf dieser Welt keinen Frieden geben.

Die Madonna von Stalingrad: Hoffnung und Mahnung – von Gerhard-Stefan Neumann …

Die von Format, Material und Technik her eher unscheinbare Zeichnung des deutschen Theologen und Mediziners Kurt Reuber, entstanden in den letzten Wochen vor dem Untergang der Sechsten Armee in Stalingrad, hat bis heute nichts von ihrer Faszination eingebüßt.

Sie entstand in einem Meer des unsäglichen Leides, der Verzweiflung und des Todes. Um sie herum starben die Menschen zu tausenden – Deutsche, Russen, Junge und Alte, Unschuldige, Männer, Frauen und Kinder. Wer in der Absurdität des Wortes noch „Glück“ hatte, den traf die erlösende und gut gezielte Kugel des „Feindes“. Der Rest dieser hoffnungslosen Masse Mensch erfror, verhungerte oder musste nach der vernichtenden Niederlage seinen ausgemergelten und geschundenen Körper in die sibirischen Gefangenenlager schleppen.

Annähernd zur gleichen Zeit sprachen gewissenlose politische Führer vom Heldentod einer ganzen Armee. Und dennoch ist sie, die Madonna von Stalingrad, auch das sprichwörtliche Abbild der Hoffnung und Ausdruck der Versöhnung. Inmitten einer verzweifelten, zerstörerischen Welt strahlte sie eine kaum zu begreifende beschützende Ruhe und Geborgenheit aus, so, als wollte sie jegliche Angst des Betrachters in sich aufnehmen, ihn trösten, Licht, Leben und Liebe vermitteln.

Für den unbefangenen Betrachter des Bildes stehen die Madonna von Stalingrad und Christi Geburt in Bethlehem in einem ursächlichen Zusammenhang. In Palästina wurde vor zweitausend Jahren den Menschen der Heiland geboren – in einem armseligen Stall – nur der Liebe seiner Eltern sicher. 1942, in der Hölle von Stalingrad, gab das Bildnis der Mutter mit ihrem Kind den verzweifelten deutschen Soldaten Mut und Zuversicht. Der Künstler Kurt Reuber, Arzt und Theologe, machte mit seinem Werk den Eingeschlossenen von Stalingrad Hoffnung – spendete Trost und Zuversicht.

Tief in die Erde eingegraben, in einer mit Lehm ausgeschlagenen Erdhöhle, malte der deutsche Landser Kurt Reuber Weihnachten 1942 in der Hölle von Stalingrad die Mutter mit dem Kind, seine „Madonna von Stalingrad“. Er besaß kein Atelier, kein Material, keine Staffelei, kein Licht. Im spärlichen Schein einer Kerze entstand mit Hilfe von schwarzer Kreide und eines braunen Stiftes auf der Rückseite einer russischen Landkarte eines der eindrucksvollsten Kunstwerke der jüngeren deutschen und europäischen Gegenwart. Der Maler musste, wollte er sein Bild betrachten, auf sein armseliges Bretterlager oder einen Schemel steigen und von oben sein Bild anschauen. Licht, Leben und Liebe, der Dreiklang der johanneischen Christusverkündigung, muß Reubers Kameraden ergriffen haben, als er Weihnachtsabend des Jahres 1942 die Lattentür ihres Bunkers öffnete und sie eintreten ließ:

An der Lehmwand hing das Bild, vom flackernden Licht einer Kerze nur unzureichend beleuchtet. Andächtig, gebannt und ergriffen betrachteten sie die Madonna mit dem Kind, umgeben von einer Welt des Hasses, der Dunkelheit und des Todes.

Die Madonna von Stalingrad und einige andere Zeichnungen Kurt Reubers konnten gerettet werden:

An Bord eines der letzten Flugzeuge gelangten sie sicher aus dem Kessel von Stalingrad. In der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin hat das Bild einen würdigen Platz gefunden – Ruhe und Geborgenheit ausstrahlend, aber zugleich auch mahnend und Einhalt gebietend. Eine Kopie der Madonna von Stalingrad wurde der anglikanischen Kathedrale von Coventry geschenkt.

Wer war der Schöpfer dieses eindrucksvollen Kunstwerkes? Kurt Reuber, am 26. Mai 1906 in Kassel geboren, war Arzt, Maler und Pfarrer. Albert Schweitzer, dessen Freund er später wurde, wies ihm den Weg zur Medizin. In dem nordhessischen Dorf Wichmannshausen im Kreis Eschwege, wo Kurt Reuber als Pfarrer tätig war, ist er bis heute unvergessen. Sozusagen auf dem „zweiten Bildungsweg“ studierte Reuber neben seinem pfarramtlichen Dienst in Göttingen Medizin und promovierte 1938. Die Machthaber im Dritten Reich machten ihm das Leben schwer, bespitzelten ihn, hörten seine Predigten ab.

1939 wurde Kurt Reuber in die Wehrmacht einberufen und als Arzt im Balkanfeldzug eingesetzt. Im Russlandfeldzug diente er als Seuchenarzt. Reuber muß unter den „Ereignissen“ dieses furchtbaren Krieges unsäglich gelitten haben: Den Ausgleich fand er im Malen und Zeichnen. Allein im Rußlandkrieg entstanden über 150 Aquarelle, Landschaften und Portraits, die alle bis heute erhalten geblieben sind.

Kurt Reuber starb am 20. Januar 1944 im Gefangenenlager von Jelabuga. Albert Schweitzer sagte:

„Er starb als ein Mensch, dessen Ziel es war, im Dienst am Menschen sein Leben zu verlieren, um es zu gewinnen.“

Sein Werk hat die Schrecken des Krieges überdauert – und überdauert haben leider auch die Schrecken aller Kriege – Stalingrad 1942/43 – Kosovo und Tschetschenien 1999/2000 – die kriegerischen und völkerrechtswidrigen Kriege im nahen und mittleren Osten – die Mahnung der Madonna ist immer noch aktuell …

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Gerhard-Stefan Neumann
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