Ursula von der Leyen

Tage der Abrechnung: Der ganz normale (deutsche) Wahnsinn – ein Film von Gerhard-Stefan Neumann …

„Der Teufel hole meinen Ruf!
Eine Arbeit brauche ich!
Ein Einkommen brauche ich!
Ich berste vor Neid, wenn ich eure Frauen, Automobile und eure Landhäuser sehe …“

G. B. Shaw
„Der Arzt am Scheideweg“, 1
(Dr. Ridgeon)

Tage der Abrechnung:
Der ganz normale (deutsche) Wahnsinn – ein Film von Gerhard-Stefan Neumann …

Einen schönen guten Tag liebe Zuschauer und Zuschauerinnen,
liebe Freunde und Freundinnen …

In diesen aufgeregten Tagen überschlagen sich im politischen Berlin mal wieder die Ereignisse und so gesehen ist es sicherlich auch nicht weiter erstaunlich, das auch ich im Abarbeiten und im Bewerten der Ereignisse etwas in die Patrouilliere komme.

Man könnte auch auf gut Deutsch sagen – und verzeihen Sie mir den etwas herben Ausdruck – die Kacke ist wieder einmal am dampfen und diesmal so richtig heiß.

Ich musste mir ja schon sozusagen aus beruflichen Gründen die Haushaltswoche mit der anschließenden Generaldebatte antun, obwohl ich eigentlich besseres zu tun hatte, aber andererseits war der eine oder andere Auftritt des einen oder anderen politischen Staatsschauspielers schon bemerkenswert.

Obwohl, meine lieben Freundinnen und Freunde, die gebotene Show war grottenschlecht, man könnte auch sagen, sie war schlicht und einfach erbärmlich.

Auf den Punkt gebracht bedeutet dies:
Die Reichen, die Vermögenden, die Wohlhabenden in diesem unserem Lande werden auch in Zukunft reich, vermögend, wohlhabend und super reich bleiben.

Und auch daran wird sich in absehbarer Zukunft nichts oder nicht sehr viel ändern:

Die alleinerziehenden Väter und Mütter in diesem unserem Lande werden auch wie bereits gewohnt spätestens am fünfzehnten eines Monats nicht mehr wissen, was sie ihren Kindern zum Essen auf den Tisch stellen sollen.

Und die Tafeln werden auch in Zukunft ihre liebe Not und Mühe haben, für die Armen und Bedürftigen in diesem unserem Lande wenigstens die notwendigsten Lebensmittel herbeizuschaffen.

Und auch die deutschen Rentner werden auch in Zukunft in den Flaschen Containern nach Leergut wühlen, damit sie sich beim Discounter um die Ecke wenigstens noch etwas zu fressen kaufen zu können – und verzeihen Sie bitte den harten Ausdruck, aber so ist es doch!

Und auch in Zukunft werden die ach so anständigen deutschen Vermieter und Eigentümer von Mietwohnungen ihre alten und langjährigen Mieter mir nichts dir nichts auf die Straße setzen, damit sie ihre abgewetzten und abgewirtschafteten Bruchbuden in den Zustand einer luxuriösen Behausung bringen können.

Frau und auch Mann gönnen sich ja sonst nichts!

In den deutschen Großstädten explodieren die Mietpreise in einem Ausmaß, das sich normal verdienende Familien mit ein, zwei oder drei Kindern das Wohnen in den Innenstädten nicht mehr leisten können.

Apropos Reiche, Vermögende und Wohlhabende:
In ihrer puren Verzweiflung über die miserablen Umfrageergebnisse ihrer Partei wagten die deutschen Sozialdemokraten dieser Tage einen schier halsbrecherischen Versuch, den Mindestlohn so auf ungefähr zwölf Euro in der Stunde zu hieven.

Das Echo, meine sehr verehrten Damen und Herren und liebe Freundinnen und Freunde, das war gewaltig.

Das entsetzte Aufheulen und Wutgeheul der deutschen Arbeitgeber, man könnte auch etwas boshaft sagen, der Ausbeuter, der Unterdrücker und der Sklaventreiber hätte einem jedem ausgewachsenen Wolfsrudel zur Ehre gereicht.

Als unbefangener Beobachter Szene kam man nicht herum, den ganzen Popanz der Champagner schlürfenden Anzugträger als den unmittelbar bevorstehenden Weltuntergang zu werten.
Dabei ist die ganze traurige Geschichte doch klar:
Immer mehr der europäischen und weltweite Fachleute nehmen die deutsche Politik im allgemeinen und auch im besonderen auf ihr Korn und prangern die bei uns gezahlten miserablen Löhne und Gehälter und Altersrenten in einer bislang nie gekannten Deutlichkeit an.

Gütiger Gott im Himmel, was ist denn dabei, wenn man den Deutschen faire Löhne und eine auskömmliche Rente bezahlen würde? Bei unseren Nachbarn geht es ja auch und weder in der Alpenrepublik Österreich und noch in den Niederlanden wurde deswegen bislang der finanzielle Staatsnotstand ausgerufen.

Nein, meine lieben Freundinnen und Freunde, wer in Deutschland arm ist hat dies nach dem Willen der bei uns herrschenden politischen und wirtschaftlichen Klasse gefälligst auch so zu bleiben.

Und am liebsten wäre es den roten und den schwarzen Genossen, wenn sich die ach so reichen Armen auch pünktlich zum sechzigsten Lebensjahr geräuschlos und vor allem kostenfrei von der Bühne des Lebens verabschieden würden.

Ach ja und ehe ich es vergesse, die Armen in Deutschland sollen ja eifrig für ihren Lebensabend Geld ansparen und zur Seite legen, am besten in Aktienfonds, wo der der große Ober Schwarze, Friedrich der Große, seinen gutbezahlten Posten als Aufsichtsratschef inne hat.

Was für ein Schwachsinn, was für ein Wahnsinn!

Und das ist ja der eigentliche Hammer:
An der deutschen und der europäischen Asylpolitik soll sich also nichts und aber auch rein gar nichts ändern – ein jeder Asylant (ob echt oder eingebildet) soll uns willkommen sein und er oder sie darf sich auf Jahrzehnte hinaus am bundesdeutschen Sozialsystem gütlich sein.

Fragt man als aufmüpfiger Journalist und Schreiberling die politisch Verantwortlichen mal so ganz nebenbei, ob sie denn wüssten, wo die ganzen Leute die seit Jahren unser Land okkupieren denn eigentlich wohnen oder gar arbeiten sollen und wollen und dürften und müssten, dann wird man sehr schnell als ein ewig unbelehrbarer Hass- und Hetzredner diffamiert.

Ach ja – und damit ich es ja nicht vergesse – all diese ach so ehrenwerten deutschen politischen Saubermänner und Saubermänner Frauen sind natürlich selbstredend in sogenannten christlichen und liberalen politischen Parteien engagiert und setzen sich wie ganz selbstverständlich und dies nahezu rund um die Uhr für ihre lieben deutschen Landsleute ein.

Und auch in Zukunft werden Deutschlands Grenzen offen sein wie ein Scheunentor und ein jeder Mensch der auch nur irgendwie vom Schicksal abgestraft wurde, soll uns herzlichst willkommen sein – und es darf auch sehr gerne ein Mörder, ein Totschläger und auch ein Vergewaltiger sein – an die sogenannten Messerstecher haben wir uns ja in diesem unserem Lande bereits wohlwollend gewöhnt.

Die Jungs und die Mädels hatten halt eine schwere Kindheit.

Meine sehr verehrten Damen und Herren und liebe Freundinnen und Freunde, ich könnte schlicht und einfach nur noch kotzen.

Für die Armen in diesem unserem Lande sieht die Zukunft dagegen weit weniger rosig aus, denn sie werden schlicht und einfach arm bleiben.
Und jetzt kommt es für die Armen in diesem unserem Lande wirklich dicke, denn wenn sie auch weiterhin wagen sollten, in den sogenannten sozialen Medien die Klappe allzu weit aufzureißen und lautstark auf ihr erbärmliches Schicksal hinzuweisen, werden sie ganz einfach den Superbullen des Bundeskriminalamtes weggefangen, vor Gericht gezerrt, abgeurteilt, verurteilt und weggesperrt – so einfach wird dies in der Bundesrepublik Deutschland in Zukunft sein.

Und das sind beileibe keine Hirngespinste.

Beim BKA in Wiesbaden soll es in Zukunft nicht nur eine Sonderabteilung für die Bekämpfung von angeblichen und vermeintlichen Hass- und Hetzmedien im Internet geben, nein, es kommt gleich noch viel schlimmer, dort soll offenbar auch gleich eine Schwerpunkt Staatsanwaltschaft geben, die gleich die entsprechende Haftbefehle erlassen kann.

Orwell 1984 wird also doch noch Wirklichkeit – wenngleich mit einer kleiner Verspätung – aber dafür schlägt jetzt die bei uns herrschende politische und wirtschaftliche Klasse mit aller macht zurück.

In diesen aufgeregten Tagen hielt die Alternative Partei für Deutschland in Braunschweig ihren Bundesparteitag ab und der Hausherr der Veranstaltungshalle hatte nichts Besseres zu tun, als aus Protest und oder aus Verärgerung und oder wie auch immer, sein inzwischen sattsam bekanntes Markenlogo über den Eingang politisch korrekt und Scham erfüllt über die blauen und braunen Horden, die da über ihn hereinfielen, gehorsamst zu verhüllen.

Nun, meine lieben Freundinnen und Freunde, es sei ein Schelm wer Böses dabei denkt, aber da war doch noch was – oder etwa nicht?

Das ist und war der gleiche weltbekannte deutsche Automobilkonzern der in jüngster Zeit seine Kundinnen und Kunden in Sachen sauberer Diesel nach allen Regeln des automobilen Kunsthandwerkes so richtig über den Wolfsburger Tisch gezogen hat.

Und wie ganz selbstverständlich wussten die Bosse dieses sauberen Unternehmens als die ganze betrügerische Geschichte das erstaunte Licht der weltweiten Öffentlichkeit erblickte, von nichts – so wie immer halt.

Und wie ganz selbstverständlich wollen die Bosse dieses merkwürdigen automobilen Vereins ihren deutschen und europäischen Kunden keinen Schadenersatz oder zumindest einen finanziellen Ausgleich leisten – denn das würde ja den Gewinn ihrer eigenen Taschen schmälern – von ihren geldgierigen Aktionären mal ganz abgesehen.

Die Amis waren da wesentlich schlauer und haben sich die bundesdeutschen Möchtegern Betrüger mal so richtig zur Brust genommen, will heißen, den einen oder anderen haben sie erst einmal aus den Verkehr gezogen und anschließend den Wolfsburger Bossen die Rechnung präsentiert.

Und, es geschehen Zeichen und Wunder, die amerikanischen Kundinnen und Kunden wurden großzügig entschädigt und die Deutschen und die Europäer gucken erst einmal in die Röhre – vorerst!

So weit meine lieben Freundinnen und Freunde, erst einmal eine kurze Nachbetrachtung der Braunschweiger Geschehnisse in Sachen Heuchelei und Scheinheiligkeit.

Man mag über die Alternativen denken was man will und so wie ich das sehe, waren die Alternativen zu keinem Zeitpunkt eine Alternative für Deutschland, ganz im Gegenteil:

Die Alternativen waren schon bei ihrer Gründung eine Partei von gestern und vorgestern und haargenau diese Wählerinnen und Wähler haben sie denn auch.

Die Alternativen haben den jungen Menschen in diesem unserem Lande, nichts, aber auch rein gar nichts anzubieten, es sei denn, die Kids fahren auf dieses absolut dämliche nationale und völkische Geschwätz ab, das diese unbelehrbaren blauen und braunen Altvorderen Tag für Tag und rund um die Uhr einen uninteressierten Öffentlichkeit zum besten geben.

Apropos Geschwätz:
Der Chef des Thüringer Landesverbandes dieser blauen und braunen Truppe und ich will aus rechtlichen Gründen den Namen dieses merkwürdigen Herren gar nicht erst in den Mund und zu Papier bringen, entblödete sich doch allen Ernstes nicht, in einem Interview mit dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen der Christlich-Demokratischen Union Gespräche über eine politische Zusammenarbeit und dies ohne jegliche Vorbedingung, anzubieten.

Nun und so wie ich das sehe, muss der gute Mann just und genau in diesem Moment nicht im Vollbesitz seiner geistigen Fähigkeiten gewesen sein, denn die schwarzen Brüder und Schwestern werden in den nächsten Wochen noch viel dummes Zeug reden und letztlich auch machen, aber mit den Alternativen werden sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht reden – denn das wäre ihr politisches Ende.

Apropos politisches Ende:
Die Alternativen war schon bei ihrer Gründung eine totale Fehlkonstruktion und das hätte ihre Gründungsväter aufgrund der ihnen eigenen Intelligenz auch wissen können, wissen müssen, wissen sollen.

Denn schon damals hätten wir nicht weniger sondern viel mehr Europa haben müssen, will heißen, die Gründung der vereinigten Staaten von Europa, also eine vollständige und bundesstaatliche Union, so wie es die USA halt auch sind.

Wie konnte Helmut Kohl so ausgesprochen dämlich sein, der Einführung des EURO als geltendes Zahlungsmittel zustimmen und dies ohne gleichzeitige politische Union der Mitgliedsländer?

Es war der große und einzigartige historische Fehler von Helmut Kohl, das er am 3. Oktober des Jahres 1990 unter dem Brandenburger Tor zu Berlin nicht die Vereinigten Staaten von Europa ausgerufen hat.

Mein Gott, was hätte der Birne von Oggersheim schon passieren können?

Er war auf dem Höhepunkt seiner Macht und er war die absolute Führungsfigur Europas und ich will es an dieser Stelle einmal klar und deutlich sagen:

Ohne Helmut Kohl, ohne die Deutsche Bundesbank, ohne die Deutsche Mark und ohne die bundesdeutsche Wirtschaft und ohne die bundesdeutsche mittelständische Industrie waren die damals herrschenden europäischen politischen Hasardeure doch noch nur ganz kleine und alberne Witzfiguren – und was noch erschwerend hinzu kommt – und sie waren zu allem Unglück intellektuell gesehen auch noch sehr mäßig begabt.

Apropos Helmut Kohl und das will ich an dieser Stelle der Ordnung halber doch noch einfügen:

Es war die Birne von Oggersheim die sozusagen im Alleingang den sozialen Wohnungsbau in Deutschland in den frühen achtziger Jahren des vergangen Jahrhunderts abgeschafft und dann ganz erschrocken festgestellt hat, das für die vielen Flüchtlinge aus der ehemaligen DDR überhaupt kein Wohnraum vorhanden war.

Heute wissen wir, warum die sogenannte Deutsche Einheit so schnell über die Bühne gegangen ist.

Ach wie gut, das niemand weiß, das ich Rumpelstilzchen heiß.

Apropos Europa und dies will ich zum Schluss meines Beitrages dann denn noch einmal kurz einfügen – auch auf die Gefahr hin, das der eine oder die andere meiner Zuschauerinnen und Zuschauer von diesem leidigen Thema so gar nichts mehr hören möchte – aber es ist halt leider nicht zu ändern und deshalb hier nur eine kurze Wegbeschreibung:

Europa ist eine weibliche und vor allem eine ziemlich kapriziöse Gestalt aus der griechischen Mythologie und auf unsere aufregenden Zeiten bezogen bedeutet dies im Klartext, das sich die Europäer auch genauso benehmen.

Sie ist die wunderschöne Tochter des phönizischen Königs Agenor und seiner Gemahlin Telephassa. Wie könnte es auch anders sein, der Göttervater Zeus verliebt sich in die schöne Europa.

Und auch dies ist in der griechischen Götterwelt naheliegend, wegen seiner argwöhnischen und misstrauischen Gattin Hera verwandelt er die schöne Europa kurzerhand in einen Stier – doch dies scheint den Europäern dieser Tage ziemlich wesensfremd zu sein. Diese Geschichte ist nicht nur pure Erotik, sondern darüber hinaus auch noch sehr spannend – eigentlich die Grundlage für einen Kassenschlager aus Hollywood – aber da würden die ziemlich belämmerten und bekloppten Amis vielleicht nur einen Satz heißer Ohren kriegen.

Das heutige Europa, also die Gemeinschaft der siebenundzwanzig Mitgliedstaaten ist wirtschaftlich gesehen eine Riese, was aber im Umkehrschluss bedeutet, das wir in politischer Hinsicht über die Qualifikation der siebenundzwanzig Zwerge auch in gut siebzig Jahren noch nicht überwunden haben.

Vor gut siebzig Jahren unterzeichnete nämlich Konrad Adenauer in Rom mit seinen damaligen Mitstreitern die inzwischen sattsam bekannten römischen Verträge und schuf damit die EWG – die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft, die Vorläuferin der heutigen Europäischen Union – und das war es denn auch.

Zum Schluss meine Beitrages schon meine obligatorische Bitte, auch wenn Sie es nicht mehr hören können, mögen oder wollen – aber es ist halt leider nicht zu ändern.

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Da ich kein Mitglied einer Partei oder einer politischen Organisation bin, kann und darf ich auch keine Spendenquittungen ausstellen. Dafür kann ich Ihnen aber versichern, dass Ihre Spenden auch zu einhundert Prozentpunkten bei dem richtigen Empfänger ankommen und dass ich nicht gezwungen bin irgendeine und wie auch immer geartete Parteilinie zu vertreten.

Deutschland, Deutschland über alles, über alles wächst mal Gras. Ist das Gras so’n Stück gewachsen, frisst’s ein Schaf und sagt: Das war’s.

Na denn, meine sehr verehrten Damen und Herren und liebe Freunde,
Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht,
Ich kann nicht mehr die Augen schließen und meine heißen Tränen fließen. Deutschland hat ewigen Bestand, es ist ein kerngesundes Land! Mit seinen Eichen, seinen Linden werde ich es immer wiederfinden.

Das war ein Auszug aus den Nachtgedanken von Heinrich Heine …

Die Vereinigten Staaten von Europa: Das europäische Versagen – ein Film von Gerhard-Stefan Neumann …

„Der Teufel hole meinen Ruf!
Eine Arbeit brauche ich!
Ein Einkommen brauche ich!
Ich berste vor Neid, wenn ich eure Frauen, Automobile und eure Landhäuser sehe …“

G. B. Shaw
„Der Arzt am Scheideweg“, 1
(Dr. Ridgeon)

Die Vereinigten Staaten von Europa:
Das europäische Versagen – ein Film von Gerhard-Stefan Neumann …

Einen schönen guten Tag liebe Zuschauer und Zuschauerinnen,
liebe Freunde und Freundinnen …

Seit gut siebzig Jahren bauen die Deutschen und die Europäer an ihrem Haus Europa und sind dennoch über die inzwischen unterspülten und verrotteten Fundamente kaum hinausgekommen – ganz im Gegenteil, letztere versinken im europäischen Morast und Schlamm, was sie im Umkehrschluss mit der Morandi Brücke von Genua in trauriger Gewissheit letztlich gemeinsam hätten.

Der große Traum von Konrad Adenauer, Robert Schuman, Jean Monet und Paul-Henri Spaak von der Einigung der Völker Europas und damit von den Vereinigten Staaten von Europa ist wie eine Seifenblase geplatzt. Die Mitgliedstaaten der heutigen Europäischen Union haben nur ein einziges Ziel, nämlich so viel Geld vom deutschen Steuerzahler abzugreifen wie es nur irgendwie geht – will heißen – die Deutschen sind die Zahlmeister im Haus Europa.

Die Duplizität der Ereignisse ist schlicht und ergreifend erschreckend:
Der Zusammenbruch der Brücke in Genua vor einigen Monaten steht im wahrsten Sinne des Wortes für den Zustand der Saaten Europas.

Wir haben – und dies auf der ganzen Linie – abgewirtschaftet, wir haben versagt, wir haben die berühmte Flasche leer – wir haben fertig.

Und dennoch meine lieben Freundinnen und Freunde, machen wir uns alle etwas vor, wir beschönigen und reden schön, wie verteilen die Schuldfrage geflissentlich auf andere Schultern – wir sehen das Versagen überall – aber eben nur nicht bei uns.

Das was in Genua geschehen ist, kann jederzeit auch bei uns passieren. Dabei ist die Sache doch klar:

Wird ein technischer Gegenstand nicht regelmäßig und vor allem fachmännisch gepflegt und gewartet, dann gibt er irgendwann seinen Geist auf – so einfach ist das.

Nur die Deutschen und die Europäer wollen dies partout nicht einsehen. Statt uns zu einer europäischen Nation zusammenschließen und unser Heil in der europäischen Geschlossenheit und Gemeinsamkeit zu suchen, verharren wir weiterhin mehr oder weniger hilflos in völlig überholten nationalen Egoismen und faseln dummes Zeug über die angeblich ach so tolle deutsche Vergangenheit.

Dabei hatten es doch die Deutschen und die Europäer in der Hand:
Mit der Unterzeichnung der römischen Verträge im Jahre 1957 hätten sie schlicht und einfach springen und die Grundlagen für eine politische Union schaffen müssen und es wäre wirklich so einfach gewesen:

Konrad Adenauer hätte hierzulande die gesellschaftlichen Zügel etwas lockerer halten und den Deutschen den Weg in eine wirklich liberale und europäische Zukunft weisen müssen.

Und vor allem hätte der alte Herr in Sachen der alteingesessenen Nazis und deren Anhänger ein für allemal aufräumen können und vor allem müssen – die dafür notwendigen Mittel hatte er doch dazu in der Hand, schließlich wurde er mit einem phänomenalen Wahlergebnis in seinem Amt bestätigt.

Und wir dürfen auch nicht vergessen, das der berühmte Paragraph 175 in diesem unserem Lande eine bis heute nicht mehr wiedergutzumachenden Schaden angerichtet hat. Mein Gott, was wäre denn dabei gewesen, wenn man diese Dinge unter Erwachsenen straffrei gestellt hätte – in anderen europäischen Ländern war es ja auch auch möglich.

Meine sehr verehrten Damen und Herren und liebe Freundinnen und Freunde, das europäische Ende ist nah und es ist schon so wie ich das seit längerer Zeit sehe, die Europäer rasen im Schnellzugatempo auf den Abgrund zu und keiner der europäischen Versager hat den Mumm, die Notbremse zu ziehen.

Wozu auch – die Deutschen werden den karren schon aus dem Schlamassel ziehen, will heißen, sie werden die Chose schon bezahlen – so wie immer halt.

Der scheidende Präsident der Europäischen Zentralbank hat seine italienischen Landsleute und griechische und spanische Freunde über Jahre hinweg großzügig mit dem nicht vorhandenen Geld der EZB versorgt – ist auch klar warum, den Griechen, den Italienern und den Spaniern kann ja nicht zugemutet werden, den Gürtel enger zu schnallen und zu sparen und ihre Haushalte in Ordnung zubringen.

Braucht man auch nicht – man hat ja schließlich die Deutschen – die haben es ja.

Ach ja – und das der deutsche Sparer Tag für Tag durch diese Geldpolitik der EZB um Millionen seines Spargroschens gebracht wird, das macht auch nichts, denn schließlich geht es ja um den Zusammenhalt der großartigen europäischen Idee.

Nun, sehr verehrte Frau Bundeskanzler, wie heißt es in dem von Ihnen geleisteten Amtseid so treffend:

Wohlstand mehren und Schaden abwenden ..?

Ach wie gut, das niemand weiß, das ich Rumpelstilzchen heiß!

Ich könnte kotzen!

Und jetzt kommt das Beste:
Wenn dann Leute wie ich, den Finger in die deutsche und die europäische Wunde legen, dann werden wir umgehend als unverbesserliche Nazis und ewig unverbesserliche Rechte beschimpft und gebrandmarkt.

Nun ja, sehr verehrte Frau Bundeskanzler, machen Sie sich keine Sorgen, der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht – und der Tag des großen Zusammenbruchs ist nun wirklich nicht mehr allzu weit.

Der ach so tolle Super Mario hat Griechenland, Italien und Spanien gerettet, na gut, seine Nachfolgerin, die von Geldpolitik erwiesenermaßen keine Ahnung hat – davon aber recht viel – wird wahrscheinlich alles tun, um den französischen Staatspräsidenten aus seiner momentanen finanziellen Verlegenheit zu helfen.

Ach ja und ehe ich es vergesse – dieser sauber Herr möchte natürlich die NATO auflösen und dies am liebsten sofort – er glaubt ja allen Ernstes, das er mit seiner Pappkameraden Armee Deutschland und Europa besser verteidigen könne – natürlich mit dem Geld des deutschen Steuerzahlers, denn darum geht es ja letzten Endes.

Apropos Europa:
Sollten die Briten wirklich jemals aus der Europäischen Union aussteigen, dann werden die Deutschen natürlich selbstverständlich und ganz selbstredend deren Beitragszahlungen übernehmen und natürlich dürfen die Briten alle Privilegien und Vorteile einer Mitgliedschaft in der Europäischen Union übernehmen – den dafür wird Angela Merkel und ihre designierte Nachfolgerin schon sorgen.

Denn, wie gesagt und gehabt, die Deutschen haben es ja!

Wie war das noch gleich, Schaden abwenden und Wohlstand mehren? Ich könnte kotzen!

Meine sehr verehrten Damen und Herren und liebe Freundinnen und Freunde, die Deutschen sind in ihrer ganz großen Mehrheit nicht gegen Europa, ganz im Gegenteil, sie sind für die politische Union Europas, also für die Vereinigten Staaten von Europa und die ganz nach dem Vorbild der USA.

Das bedeutet aber auch:
Ein weitgehend gemeinsame Kasse, eine gemeinsame Justiz, eine gemeinsame Polizei, eine gemeinsame Armee und gemeinsame Sozialleistungen, die zugegebenermaßen für einen gewissen Zeitraum gewisse Abstufungen enthalten können und vor allem müssen.

Es war die große historische Fehler von Helmut Kohl, das er am 3. Oktober des Jahres 1990 unter dem Brandenburger Tor zu Berlin nicht all seinen noch verbliebenen Mut zusammengenommen und die Vereinigten Staaten von Europa ausgerufen hat.

Wahrscheinlich hätte ihn halb Europa und die halbe Welt für völlig bekloppt und verrückt gehalten, aber die politische Idee wäre in der Welt gewesen und im Zuge der deutschen-deutschen Begeisterung wäre ihm sein Volk und dies im wahrsten Sinne des Wortes zu Füßen gelegen.

Und was hätte ihn schon groß passieren können? Nichts! Er war auf dem Höhepunkt seiner Macht und er hätte in dieser Nacht wer weiß was anstellen machen und sagen können – die Deutschen, Europa und die Welt hätte ihm nahezu alles verziehen – und den Menschen in der ehemaligen DDR wäre viel Elend, Leid, Ungemach und Verzweiflung erspart geblieben.

Doch davon etwas später – und gleich vorab bemerkt – auch die Brüder und Schwestern im ehemals wilden Osten unseres Landes kriegen heute ihr Fett weg – das muss auch mal sein!

So ist das halt mit den verpassten Gelegenheiten!

Apropos Berlin:
Im politischen Berlin überschlagen sich mal wieder die Ereignisse und so gesehen ist es nun wirklich kein Wunder, wenn auch die Chronisten und Schreiberlinge gelegentlich ins Schleudern kommen.

Ich bitte deshalb um ihre und eure freundliche Nachsicht, wenn es in diesem Beitrag etwas durcheinander geht, aber das lässt sich bei dem Tempo der Ereignisse leider nicht vermeiden.

Meine sehr verehrten Damen und Herren und liebe Freundinnen und Freunde, ich mache mir den Satz „wir werden von Idioten regiert“ nun wirklich nicht zu eigen aber ich bin schon stark versucht zu sagen, das wir von totalen Versagern regiert werden.

Und das Versagen spielt sich auf nahezu allen Ebenen unseres beruflichen, unseres finanziellen und unseres gesellschaftlichen Lebens statt.

Bevor ich auf die Feierlichkeiten zum Fall der Berliner Mauer vor dreißig Jahren zu sprechen komme, möchte ich noch kurz ein paar Sätze zu einem beispiellosen Versagen zusprechen komme, welches das Potential hatte unser aller Leben schon in den frühen siebziger Jahren in eine ganz andere Richtung zu lenken – vielleicht sogar in eine ganz andere deutsche und europäische Dimension.

Große Worte, sicherlich, aber hören Sie mal zu:

Der größte Fotokonzern der Welt hatte in seinem japanischen Versuchslabor bereits Anfang der siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts das Prinzip der digitalen Fotografie entdeckt und konnte bereits im Jahre 1975 die ersten Patente anmelden, will heißen, die erste digitale Kamera der Welt war so gut wie serienreif.

Die Bosse in den Vereinigten Staaten, waren von dieser gänzlich neuen Geschäftsidee so gar nicht begeistert und verboten ihren Angestellten entschieden und kurzerhand, diese aufregende und neue Technologie weiter zu verfolgen – denn die alten und betagten weißen Männer hatten schlicht und einfach Angst um ihr Filmgeschäft.

Gut, die Kamera war noch schwarz-weiß und die ersten Bilder kamen auf dem Monitor ziemlich grau in grau herüber und der Preis war auch gigantisch hoch, so um die $25.000 – aber immerhin, das Ding war in der Welt und hatte das Zeug, letztere auf die dramatischste Art und Weise zu verändern.

Meine lieben Freundinnen und Freunde:
Man mag zur digitalen Revolution stehen wie man will – aber eines ist doch sicher sie hatte wirklich das Potential die Welt zu verbessern oder vie3lleicht sogar gründlich umzukrempeln.

Übrigens:
Der große japanische Filmkonzern, die Nummer 2 auf dem internationalen Filmmarkt hat nicht nur die Kurve gekriegt, sondern eine nahezu grandiose Wende hingelegt – eine Wende, von der die Deutschen nur träumen können.

Dieser Konzern ist heute in vielen Geschäftsfeldern tätig und sein Portfolio reicht von Kosmetik Produkten bis hin zu den aufwendigsten medizinischen Großgeräten – so geht es also auch!

Wie gesagt, meine lieben Freundinnen und Freunde, ich wollte es einfach mal ansprechen um Ihnen und auch euch zu zeigen, was Zaudern, Zögern und mangelnde Entscheidungen für wirklich schlimme Folgen haben können.

Doch zurück in die tristen Niederungen der deutschen Politik:
In diesen aufgeregten Tagen hatten unsere politische Laiendarsteller und Staatsschauspieler – und man könnte als boshafter Schreiberling auch so sagen – unsere politischen Pappnasen, mal wieder einen ihrer glänzend inszenierten Propaganda Auftritte.

Und wie hatten sich unsere politischen Clowns und Kasperle Figuren lieb.

Die gegenseitige Beweihräucherung und Lobhudelei war auch für den altgedienten und abgeklärten und mit allen Wassern gewaschenen Journalisten kaum zu ertragen – und selbst die einbestellten Hofberichterstatter der bei uns herrschenden politischen und wirtschaftlichen Klasse mochten bei dem organisierten Wohl fühl Spektakel nicht so recht mitmachen und mitspielen.

Was war geschehen und klar doch, es ging um den Fall der Berliner Mauer vor dreißig Jahren am 9. November 1989 der bei Licht besehen, als alles anders zu bezeichnen ist – nur nicht als das Wunder von Berlin.

Nun, meine sehr verehrten Damen und Herren und liebe Freundinnen und Freunde, das sogenannte Wunder von Berlin war von Anfang an eine wohldurchdachte und wohlorganisierte Inszenierung der damaligen roten Machthaber im nicht weniger roten Berlin.

Doch der Reihe nach.

Wie wir heute wissen und inzwischen pfeifen es ja sogar schon die Spatzen vom Berliner Reichstag, war die Öffnung der Grenze von Seiten der sogenannten und ehemaligen DDR eine längst beschlossene Sache – man wusste im Ostberliner Politbüro offensichtlich nicht so ganz genau, wie man das am besten anstellen sollte, denn es musste ja gut und vor allem überraschend aussehen und der ach so böse kapitalistische Westen sollte die ganze Chose natürlich bezahlen.

Doch davon etwas später.

Fakt ist leider, auch das es mit dem berühmten Zettel des damaligen Ostberliner Pressesprechers nicht so weit her war, genauer gesagt, der terminliche Ablauf der ziemlich peinlichen Show war von vorneherein exakt und ganz genau festgelegt.

Übrigens:
Der ältere Journalist, der ganz vorne links am Rednerpult in sich und sehr andächtig zusammengesunken kauerte, war ein Mitarbeiter der italienischen Nachrichtenagentur ANSA – und genau dieser Typ wurde rechtzeitig vorher einbestellt und dem Auftrag ausgestattet, zu einem bestimmten Zeitpunkt ganz laut zu fragen:

Und wann tritt dies in Kraft?

Nun, meine sehr verehrten Damen und Herren und liebe Freundinnen und Freunde, das sind nun wirklich keine alternativen Fakten oder gar Fake News, diese Fakten sind zwischenzeitlich bekannt, bestätigt und unwidersprochen.

Unwidersprochen ist auch, das der damals regierende Bürgermeister von West-Berlin von den DDR Machthabern über die geplante Grenzöffnung informiert worden ist und dies gibt dieser Herr – der immer mit einem roten Schal um den Hals herumläuft – inzwischen in aller Öffentlichkeit und dies völlig ungeniert – auch zu.

Ach wie gut, das niemand weiß, da ich Rumpelstilzchen heiß.

Als dieser regierende Bürgermeister dann die DDR Bonzen fragte, ob sie denn einen Plan hätten oder vielleicht sogar wüssten, wie die ganze Geschichte denn so ablaufen sollte, erhielt der gute Mann keine zufriedenstellende Antwort, im Gegenteil, die DDR Scharfrichter rechneten mit einer Flucht von etwa 150.000 Menschen – aber dann wäre es auch gut.

So sollen diese verhauten Typen im Ostberliner Politbüro gedacht haben – aber wie heißt es so schön – erstens kommt es anders, zweitens als man denkt.

Ganz in der Manier der angeblich so wackeren und aufrechten Kommunisten ließen die Osterberliner Schergen die Menschen einfach so laufen – macht ja nichts – der ach so böse Klassenfeind wird sich ihrer schon annehmen.

Die spannende Frage die sich in diesem Zusammenhang ergibt, ist eigentlich nur die:

Was wusste die damalige Bundesregierung, was wusste der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl von diesen Plänen? Haben die Berliner Sozis dieses Wissen für sich behalten und wollten sie den Kanzler ins Leere laufen lassen – so wie immer halt?

Meine sehr verehrten Damen und Herren, das angebliche Wunder von Berlin war nun wirklich kein Wunder, es war ein knallhartes Kalkül der kommunistischen Machthaber in Ost-Berlin und dies hatte seine durchaus realen Gründe:

Die Auslandsverschuldung der sogenannten DDR, des ersten deutschen Arbeiter- und Bauernstaates war so enorm, so existenzbedrohend, das die ach so tolle DDR in spätestens zwölf Monaten kollabiert wäre.

Die Wiedervereinigung Deutschlands kam also genau zum richtigen Zeitpunkt – ach wie gut das niemand weiß, das ich Rumpelstilzchen heiß – und die finanzielle wirtschaftliche Lage der ebenfalls untergegangen Sowjetunion war auch nicht viel besser.

Das ach so friedliebende und ach so tolle sozialistische Lage hat im Jahre 1989 abgewirtschaftet, versagt und ihre Länder und Staaten und dies im wahrsten Sinne des Wortes an die Wand gefahren.

Und dann besitzen diese verhauten Typen auch noch die bodenlose Frechheit, den von ihnen angerichteten und zu verantwortenden Schaden sich vom politischen Klassenfeind bezahlen zu lassen.

Meine sehr verehrten Damen und Herren und liebe Freundinnen und Freunde, ich will Helmut Kohl nicht unbedingt als Birne bezeichnen, außerdem soll man die Toten ruhen lassen – aber Franz-Josef Strauss hatte schon recht als er immer meinte – der kann es nicht.

Und machen wir uns nicht vor:
Mit Einführung der mächtigen und vielleicht sogar übermächtigen Deutschen Mark war das Schicksal der DDR Betriebe, Firmen und Unternehmungen besiegelt – was war das endgültige Aus, es war das Ende.

Man hätte in der ehemaligen DDR nur mit Freihandelszonen und Sonderwirtschaftszonen etwas gegensteuern können und vor allem hätte der Bund die größeren Betrieb, Firmen und Unternehmungen für eine gewisse Zeit in seinen Besitz übernehmen müssen.

Auch das wäre nicht umwerfend neu gewesen, denn der Bund hatte schon immer kleiner und auch größere Firmen in seinem Besitz – so gar Waffenfirmen.

Mein Gott, was wäre denn dabei gewesen, die Arbeitnehmer in der Ex-DDR für ein paar Monate in ihren Betrieben zu lassen und ihnen ihr Gehalt zu bezahlen um sich in der Zwischenzeit etwas einfallen zu lassen.

Aber trotzdem meine lieben Freundinnen und Freunde, es wäre auch mit dieser Lösung für die Menschen in DDR sehr sehr schwierig geworden. Helfen hätte hier nur eine europäische Lösung können, aber diesen Weg haben sich die Deutschen und die Europäer in den Jahren und Jahrzehnten vor der Wende selbst verbaut.

Zum Schluss meine Beitrages schon meine obligatorische Bitte, auch wenn Sie es nicht mehr hören können, mögen oder wollen – aber es ist halt leider nicht zu ändern.

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Ich habe mir erlaubt, am Schluss dieses Video Beitrages mein Spendenkonto einzublenden und ich bin für jede Ihrer oder Eurer Zuwendung sehr dankbar und sie auch noch so klein.

Da ich kein Mitglied einer Partei oder einer politischen Organisation bin, kann und darf ich auch keine Spendenquittungen ausstellen. Dafür kann ich Ihnen aber versichern, dass Ihre Spenden auch zu einhundert Prozentpunkten bei dem richtigen Empfänger ankommen und dass ich nicht gezwungen bin irgendeine und wie auch immer geartete Parteilinie zu vertreten.

Deutschland, Deutschland über alles, über alles wächst mal Gras. Ist das Gras so’n Stück gewachsen, frisst’s ein Schaf und sagt: Das war’s.

Na denn, meine sehr verehrten Damen und Herren und liebe Freunde,
Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht,
Ich kann nicht mehr die Augen schließen und meine heißen Tränen fließen. Deutschland hat ewigen Bestand, es ist ein kerngesundes Land! Mit seinen Eichen, seinen Linden werde ich es immer wiederfinden.

Das war ein Auszug aus den Nachtgedanken von Heinrich Heine …